The Invisible Woman

Im Jahre 1850 zieht Nelly Ternan (Felicity Jones) durch die Gegend, mit ihrer Mutter (Kristin Scott Thomas) und ihren Schwestern, und tritt in Theaterstücken auf. So lernt sie auch Charles Dickens (Ralph Fiennes) kennen der zwar mit Catherine (Joanna Scanlan) verheiratet ist, sich aber doch auf eine Liebschaft mit Nelly einließ. Fortan führen sie ihr Verhältnis über viele Jahre weiter, müssen es aber vor der Öffentlichkeit verbergen …

Da war das Anschauen in erster Linie Sympathiebedingt: Ralph Fiennes spielt hier die HAuptrolle und führ tzum zweiten Mal in seine Leben Regie und das alleinne rechtfertigt für mich schon einen Blick. Aber macht ihn nicht verpflichtend. Ich bin mit den historischen Fakten des Films nicht wirklich vertraut, hab aber gelesen daß die Hintergründe stark unklar und sogar umstritten sind. Seis drum: wenn man das alles ausklammert bleibt eine bittere Liebesgeschichte, ein paar das ist un dnicht sein darf und insbesondere eine Frau die ihr Herz verliert und Jahre lang unter den Folgen leidet. All das als gefälligen Kostümschinken aufgezogen entsteht dabei ruhiges, sanftes Kino für eben Freunde dieser FIlmgattung, jedem anderen braucht man garnicht versuchen dieses hier irgendweie schmackhaft zu machen. Falls Fiennes sich wieder mal auf dem Regiestuhl versuchen mag soll er das gerne tun – nur eben mal mit einem anderen Genre.

Fazit: Soolide inszeniert, aber wenig mitreßend – trotzdem erweist sich Ralph FIennes als interessanter Regisseur.
Rating: ★★☆☆☆

Snowpiercer

In der Zukunft ist die Erde durch die globale Erwärmung schwer getroffen und versinkt in einer neuen Eiszeit. Übelebende Menschen haben sich in einen riesigen Zug gerettet der Ziellos und mit Dauertempo durch die Landschaft rast. Inhherlab des Zuges herrscht ein Klassensystem wobei der aus den einfachsten Bereichen stammende Curtis (Chris Evans) mit seinem Freund Edgar (Jamie Bell) einen Angriff planten. Ziel ist es den Kosntrukteur des Zuges Wilford (Ed Harris) zu stürzen …

Der Produzent des Film sah angeblich die Urfassung und befand sie als „zu intelligent“ für das US Publikum. Dem kann ich mich wohl insoweit anschließen wenn ich festlege: ich bin genauso doof wie der gemeine US Amerikaner. Auch ich kann aus diesem Ding relativ wenig erkennen oder gar mitnehmen. Die Story an sich klingt nach flotter Action oder eben sowas wie ner Videospielverfilmung bei der sich eine Truppe Leute durch einen utopischen Zug kämpfen, von Abteil zu Abteil oder von Level zu Level. Das funktioniert aber auf zwei Ebenen: auf der einen ist es eben jenes, ein Film in dem sich eine Truppe verzweifelter Leute mit Gewalt eine finstere Strecke entlang kämpfen. Trotzdem sollte man außer auf ein paar kurze und heftige Szenarien nicht wirklich auf große und rasante Action setzen. Auf der anderen Ebene ist dies eine Gesellschaftssatire und eben ein Umsetzen eines Revolutionsszenarios auf einen utopischen und beengten Raum. Vermutlich ist bei all dem noch eine Menge mehr im Spiel, ist mir aber restlos entgangen. Ich bin da halt nicht intelligent genug. Für mich wars ein Film in dem ich mit den Figuren (auch Captain America Chris Evans) kaum warm geworden bin und ein Actionfilm der einfach nicht zu Potte kommt … kurz gesagt: zwei anstrengende und episch lange Stunden.

Fazit: Utopische Science-Fiction Phantasie für anspruchsvolle Zuschauer, wer nur auf Spaß aus ist läßt diesen Zug lieber vorbeirauschen …
Rating: ★★☆☆☆

Philomena

In den 50er Jahren lebt Philomena (Sophie Kennedy Clark) in einem irischen Kloster und wurde bei einer Liäson geschwängert. Erst 50 Jahre später erzählt sie ihrer Tochter davon und daßwuchs in den 50er Jahren in einem irischen Kloster auf. Nachdem sie nach einer kurzen Liebelei schwanger wurde, nahmen die Nonnen ihr das Kind weg und hielten Philomena im Kloster als billige Arbeitskraft gefangen. Erst 50 Jahre später vertraut sie diese Geschichte ihrerTochter die sie an den  Journalisten Martin Sixsmith (Steve Coogan) vermittelt der ihr letztlich sogar helfen will ihren Sohn aufzuspüren …

Ich kannte natürlich beide Hauptdarsteller seprat für sich, hätte mir aber nicht träumen lassen daß sie ein so harmonisches Leinwandgespann abgeben.  Aber das ist nur einer von vielen Dingen die mich hierbei sehr positiv überrascht haben. Die Story an sich klingt bleischwer, nämlich daß eine alte Frau ihr Kind sucht welches sie unter tragischen Umständen einst weggeben mußte – oje, dramareiches Kino. Von wegen: auch wenn die Story natürlich traurig ist und sich selbst ernst nimmt kommt der Film dazu unterhaltsam, nett und sogar sehr unverkrampft daher. Die Pointe in meinem Sinne feuert der Film bereits nach 50 Minuten ab, liefert aber in der Schlußentwicklung noch eine überraschende Wendung ab die mich den Film mit strahlendem Lächeln und Staunen zurückließ. Ganz zu schweigen davon daß der Film am Ende eine wahre Geschichte erzählt hat. Man muß sich zwar drauf einlassen könnn, das fällt aber nicht besonders schwer aus, dann genießt man einen zugleich dramatischen wie auch vergnüglichen Film. Ncihts neues an sich, aber doch in vielerlei Hinsicht sehr überraschend „effektiv“.

Fazit: Wunderschöner Film, kurzweilig und voller Emotionen, vor allem von tollen Darstellern getragen.
Rating: ★★☆☆☆

Grand Budapest Hotel

Das Grand Budapest Hotel im Alpenstaat Zubrowka wird vom Concierge Gustave H. (Ralph Fiennes) geführt, unterstützt von seinem Vertrauten Zero Moustafa (Tony Revolori). Dann aber stirbt die reiche 84-jährige Madame D. (Tilda Swinton) im Hotel und vermacht Gustave ein wertvolles Gemälde hinterlässt -woraufhin ihm glatt Mord unterstellt wird. Als er verzweifelt flieht wird er von aller Welt deshalbgejagt …

Wenn man auf meienr Seite die Kritiken zu Wes Andersons bisherigen Filmen sieht steht fast überall das Gleiche drunter. Das heißt jetzt nicht daß der Mann immer wieder den gleicehn Film inszeniert, aber sehr wohl mit dem identischen Resultat: ich komm kein Stück damit klar. Schlimmer noch: ich raffs in den meisten Fällen kaum. Hochtrabende Exkurse in intellektuelle Höhen stellen die Filme zwar so auch nicht da, aber es ist halt jedesmal eine rundherum eigene, komplette Welt die Anderson erschafft und eben diese ist nicht so wie man sie aus anderen Filmen kennt. Inhaltlich ist daer Film dabei eine nicht spezielle, aber nette Posse, eine launige Gangsterkomödie. Obendrei wartet der Film mit halb Hollywood auf der Besetzungsliste auf und überrascht sogar mit einer Handvoll deutscher Darsteller die in einer Gefängnisszene dabei sind (u.a. Florian Lukas). Es ist aber die Inszenierung die es für einige erlesene Leute zum Hochgenuß und für sehr viele wie eine absolute Qual werden läßt: der Film sieht aus wie ein verfilmtes Theaterstück und gibt auch die Illusion streckenweise wie auf einer Bühne gefilmt worden zu sein. Und wie eh und je macht es keinen Sinn darüber zu sinnieren, diskutieren oder sich sonstwie auszulassen: Anderson ist Anderson und bleibt sich selbst treu, liefert den Befürwortern seines Tuns neue Freude und wer bislang nix damit anfangen konnte wird’s auch hiermit nicht können.

Fazit: Ein Insiderfest für Fans des Regisseurs. Allen anderen wird’s nichts bringen!
Rating: ★★★☆☆

I Origin – Im Auge des Ursprungs

Doktorrand Ian (Michael Pitt) erforscht AUgen und hofft damit die Existenz von Gott widerlegen zu können. Gleichzeitig trifft er durch seine Forschungen auf die atemberaubende Sofi (xx) und verliebt sich in sie. Als seine Forschungen zu einem unfassbaren Erfolg führen und er im Begriff ist Sofi zu heiraten kommt es zu einem furchtbaren Schicksalschlag. Sieben Jahre später jedoch macht Ian im Rahmen einer Untersuchung eine unfassbare Entdeckung …

Ich hab „Another Earth“ vor einiger Zeit geschaut und konnte damit Garnichts anfangen. Ebenso war mir der Trailer für „I Origin“ direkt wie eine Botschaft dass hier wieder so ein bleischwerer, bitterer Film daher kommt. Nun hab ich ihn aber doch geschaut, einfach weil er vor Ort in einer Sneakpreview gezeigt wurde. Und ich wurde letztenendes doch sehr überrascht: der Film vermengt auf brilliante Weise mehrere Aspekte und Ansätze zu einem harmonischem Ganzen. Da geht es um eine sehr tragische und mehr bittere als süße Lovestory. Da geht es um Wissenschaft und Esoterik, Glauben und Forschen. Und es it zum Ende hin die Geschichte einer Suche. Alles in allem ein Film voller Einflüsse und Eindrücke die weit über kurzweilige Unterhaltung hinausgehen und wohl wirklich auch nur diejenigen finden die anch Eindrücken dieser Art suchen. Ebenso muß man in der Lage sein melancholische Filme an der Grenze zur Depression zu ertragen – dann kann einem dieser hier wahrlich viel geben. Für jeden der einfachen Zeitvertreib sucht ist das nichts.

Fazit: Bewegend, zu Herzen gehend und mitreißend – vielschichtiger Film für gehobene Ansprüche
Rating: ★★★★☆

Sabotage

John ‚Breacher‘ Wharton (Arnold Schwarzenegger) ist Drogenfahnder und leitet ein Einsatzteam der DEA mit dem Schwerpunkt ganze Kartelle dingfest zu machen. Breacher steckt vor allem seit dem Tod seiner Familie alle Energie in seine Arbeit und plant einen Coup: er will bei einem Einsatz das kassierte Geld behalten. Dieses Unterfangen geht jedoch schief so daß Breacher gleichermaßen im Visier der Drogenfandung, der Kartelle und seiner eigenen Einheit landet …

Das sah auch ein wenig anders aus als das finale Resultat dann ausfällt: Schwarzenegger spielt den Leiter einer DEA Einheit die gleichermaßen zwischen alle Fronten gerät und der beiläufig noch einen Verräter in den eigenen Reihen suchen muß. Frei ab 18 klang das nach Handfester Action und viel Geballer. Nicht falsch verstehen: Action gibt’s, ziemlich blutig wird’s ebenso an manchen Stellen, aber der Fokus liegt trotzdem ein wenig anders. Vorrangig ist dies ein Thriller, bei dem irgendwie jeder gegen jeden arbeitet um den gesuchten Verräter aufzuspüren. Unspannend ist das eigentlich nicht und auch mit ein paar bekannten Gesichtern im Gepäck, leider verläuft der Intrigenplot dann trotzdem sehr verwirrend und iritiert mehr als er fesselt. Schwarzenegger war obendrein bemüht eine ernsthafte Rolle zu spielen und baut daher keinerlei Ironie seinerseits ein; das dient zwar der Story, aber macht sich beim mangelhaften Unterhaltungswert bemerkbar. Hat der Film aber wohl auch am Einspielergebnis bitter bemerkt

Fazit: Völlig austauschbarer Thriller bei dem lediglich ein krasser Action-Showdown auffällt.
Rating: ★★☆☆☆

Transcendence

Der geniale Forscher Dr. Will Caster (Johnny Depp) ist Spezialist für die Entwicklung von künstlicher Intelligenz wobei sein Schwerpunkt darin besteht Maschinen mit Emotionen auszustatten. Dies schafft ihm Feinde; so daß bald ein tödliches Attentat auf ihn verübt wird. Doch seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) schafft es mit der Hilfe seines Freundes und Kollegen Max Waters (Paul Bettany) die Daten aus Wills Gehirn mit einer Maschine zu kombinieren. Es dauert nicht lange bis Wills Verstand in der Maschine außer Kontrolle gerät …, das Wills Gehirn zu retten und sein Bewusstsein mit einer Maschine zu verbinden. Das Resultat fällt anders aus als erwartet: Wegen Wills unstillbaren Drangs nach Wissen entwickelt er in der Maschinen-Hülle einen ausgeprägten Machthunger…

Außen hui, innen denn nicht direkt pfui, aber eben doch sehr bescheiden. Ich selber hatte vor den Film im Kino zu schauen und bin dann am Ende nur bei der DVD geblieben, zum Glück. Ich mag Filme die eine Stimmung besitzen oder aufbauen können; das hab ich auch hier bekommen. Nicht so gerne habe ich bleischwere und wiederwärtig „schwere“ Teile die eine finstere Story erzählen und ein Gefühl besitzen daß einer Depression nahe oder gleich kommt. So ist dieser: die Story ist zwar nicht uninteressant, aber am Ende doch nur das altbekannte Lied vom Geist in der Maschine und dem Effekt daß Allmacht einen Verstand restlos korrumpiert. Attraktiv ist dabei auch daß Darsteller wie Paul Bethany, Johnny Depp und Morgan Freeman  die Hauptrollen spielen. Was nützt das aber wenn den Figuren jede wirkliche Tiefe abgeht und sich das Drama auf ein paar relativ simple Figuren erstreckt die man nicht wirklich mag? Zumal die Story gerne als actionreich verkauft wird, aber mehr Hackertrhiller als Action darstellt und im weiteren Verlauf verzwickter und konfuser wird – aber kaum mehr interessant. Somit verbleit ein Film den viele sicher mal anfangen, aber nur wenige dürften zufrieden zurückbleibt.

Fazit: Langweilig, deprimierend und bleischwer – außer toller Optik und Top-Cast stimmt kaum was!
Rating: ★★☆☆☆

Noah

In seinem Groll auf die verkommene Menschheit beschließt Gott wütend daß er mit einer gigantischen Sintflut die Welt überfluten wird. Allerdings verlangt er vom grundguten Noah (Russell Crowe), eine Arche zu bauen auf der er von jeder Spezies ein paar beläßt damit nachher die bevölerkung der Welt aufs neue neginnen kann. Schon bald droht gefahr durch den bösen Tubal Cain (Ray Winstone) der ebenfalls nach einem rettenden Platz auf Noahs Schiff sinnt …

Großes Piffpaff, wenig dahinter: so erscheint mir dieser Film. Irgendwie kommt er mir im Erscheinen und der Vermarktung geradezu übergroß, episch, mächtig und gigantisch vor, ein biblisches Epos, ein sinnebenebelndes Event, ein … ach was weiß ich. Mal ehrlich: die Geschichte stammt aus der Bibel und ist für sich genommen ok, aber eben nichts was wirklich eine Filmstory mit sich führt. Das wird erst daraus indem man aus Noah einen wahnsinnigen Irren macht der es auf kleine Kinder abgesehen hat oder im Vorfeld noch einen Subplot involviert in dem eine Art „Steintransformers“ herumlaufen und eben die Arche bauen. Ich habs nur auf DVD gesehen, denke aber mal daß es im Kino durchaus einige beeindruckende Aufnahmen und Bilder gegeben hat – aber es gibt mir nichts, es ist laut, berauschend und gewollt spektakulär, aber eben nix mehr. Hinzu kommt ein formidabler Cast der alleine schon einen Blick rechtfertigt und sicherlich großartig spielt – aber auch nichts gegen einen bleischweren Film ausrichten kann der zwar effektvoll daherkommt, aber eigentlich nur wenig zu erzählen hat.

Fazit: Episch inszeniert, inhaltlich aber dürftig und insgesamt eher langweilig!
Rating: ★★☆☆☆

Nicht mein Tag

Das Leben des spießigen Bankangestellten Till Reiners (Axel Stein) läuft nicht besonders gut: neben dem langweiligen Job ist seine Ehe gefärdet und das Leben in seiner Heimatstadt nervt ihn. Alles ändert sich als Kleingauner Nappo (Moritz Bleibtreu) seine bank überfällt und Till bei der Flucht als Geisel nimmt. Fortan geraten sie in mehrere Situationen in denen Till über sich selbst hinauswachsen muß …

Das ließ auf ne ganze Menge hoffen: Peter Thorwart ist wieder im Ruhrpott unterwegs wo er immerhin den zeitlosen Klassiker „Bang Boom Bang“ inszenierte, obendrein erwieß sich der Trailer als sehr launig. Schade daß es nicht der ganze Film so ist da er nach ungefähr 50 Minuten einen entscheidenden Bruch enthält: nach etwa dieser Zeit wird Axel Steins Figur aus der Geiselsituation befreit und ab dort bringt er sich selber in Schwierigkeiten – das macht den Film nicht schlechter, aber leitet dann eben doch eine Entwicklung ein die insbesondere zum Ende hin mehr und mehr ins Ernsthafte läuft. Das ist ein wenig schade wenn man in der ersten Hälfte eben doch sehr gelacht hat, Bleibtreu und Stein geben ein wunderbares Buddy-Duo ab und es scheint als hätten die beiden daran viel Spaß gehabt. Obendrein staunt man ganz schön wie viel Alex Stein für den Film abgenommen hat. Nach und nach läuft die Geschichte aber dann doch auf sehr konventionelle Pfade  ab, mit der altbekannten Story des braven Normalos der aus seiner Welt und seiner Umwelt ausbricht – das ist nicht richtig schlecht und auch nicht langweilig, aber eben nur solider Durchschnitt.

Fazit: Launige Komödie die in altbekannte Wendungen abdriftet, dabei aber durchaus Spaß macht!
Rating: ★★★☆☆

Calvary – Am Sonntag bist du tot

Schreckliche Nachricht für den irischen Priester James (Brendan Gleeson): ein Mann der jahrelang von einem Priester mißhandelt wurde will sich rächen und ihn stellvertretend töten. Allerdings läßt man ihm noch eine Woche um seine Angelegenheiten zu regeln. James scheint die Nachricht nicht weiter zu irritieren und er setzt sein Leben fort wie bisher …

Ich will fair sei: ich gucke einen Film (auch einen wie diesen) mit dem Hauptanspruch gut unterhalten zu werden und kann es dem FIlm nicht ankreiden wenn meine eigenen Ansprüche und Wünsche nicht erfüllt werden. Trotzdem muß ich mich hier dafür aussprechen daß zwar vieles gut geplant ist, aber im Ergebnis mehr verwirrt und verstört als alles andere. Alles vor allem raffe ich bis zum Ende nicht was wirklich in der Hauptfigur vorgeht: der Priester erfährt daß er in einer Woche getötet werden soll; ist nicht ans Beichtgeheimnis gebunden und hat den Täter sogar erkannt – und unternimmt nichts, nimmt dieses Schicksal einfach so hin. Das wäre ja noch ok wenn er ein depressives Wrack wäre und froh darüber aus seinem Elend erlöst zu werden, aber so wie er hier auftritt ist es ein normaler, netter Durchschnittstyp. Die Angelegenheiten um die er sich noch kümmern soll geht er auch nicht so an, außer ständig irgendwelchen Dorfgestalten zu begegnen von denen sich eine letztlich wohl als Täter erweisen wird, aber trotzdem hat man dann am Ende nicht das Gefühl daß wirklich was getan wurde, ebensowenig versteht man dann daß er kurz vor dem Ende doch ein paar Vorkehrungen trifft die dann aber ebenso verpuffen. Brendon Gleeson spielt wie eh und je super, aber seine Präsenz und die bohrende Frage wer denn der Täter ist reichen kaum aus um 90 Minuten zu füllen. Dazu ist der FIlm viel zu sehr wie ein unbearbeiteter Drehbuchentwurf.

Fazit: Spannende Konstellation die aber zu nichts wirklich verwendet wird und außer der Auflösung garnichts bietet!!
2 Punkte