Archiv der Kategorie: TBFG

Die Thomas Breuer Film Production

Blind Wedding – Hilfe sie hat ja gesagt

Als Anderson (Jason Biggs) seiner Freundin Vanessa (Audra Blaser) einen Heiratsantrag machen will geht das furchtbar schief und Vanessa kommt ums Leben. Ein Jahr später hat Anderson den Vorfall immer noch nicht verarbeitet und glaubt daß er niemals heiraten wird. Darum macht eher aus Spaß der Kellnerin Katie (Isla Fisher) einen Heiratsantrag. Diese jedoch steckt selber gerade in einer Krise und nimmt ohne zu überlegen Andersons Antrag an – was der Auftakt zu einem wilden Chaos ist welches auch schnell auf ihrer beiden Familien übergreift … (gear)

In Amerika hats diese Komödie garnicht erst ins Kino geschafft – hier in Deutschland kommt sie nach 2 Jahren unbeachtet doch auf die große Leinwand und nun genauso unscheinbar auf DVD. Das hat leider den Grund dass der Film eine unmotiviert aufgewärmte, leicht vorhersehbare Nummer ist – und Jason Biggs verzweifelter Versuch an alte „American Pie“ Erfolge anzuknüpfen indem er nochmal den lieben Looser gibt. Trotzdem, wies bei Filmen wie diesem manchmal passiert: auch wenn alles nur nach Schema F abgespult wird entspringt aus der Nummer durchaus ein gewisser Unterhaltungswert und da die laue Show gerade mal 80 Minuten Lauflänge hat ist es vorbei bevors richtig nervt. Einen Gag am Ende bei dem Selbstmord eine Rolle spielt finde ich zwar unter aller Sau – aber das sollte man bei einem Film wie diesem sowieso nicht ernst nehmen.

Fazit: Simpel gestrickte Love-Story die viel Klamauk und wenig Romantik im Programm hat –  aber trotzdem auf eigenartige Weise zu unterhalten weiß!
Rating: ★★★☆☆

Die Chroniken von Narnia 2 – Prinz Kaspian von Narnia

Ein Jahr nach ihren spektakulären Abenteuern im Wunderreich Narnia kehren die vier Kinder der Familie Pevensie Pete (William Mosley), Lucy (Georgie Henley), Susan (Anna Popplewell) und Edmund (Skandar Keynes) dorthin zurück – wobei sie allerdings feststellen müssen daß das eine Jahr für sie über 1000 Jahre in Narnia bedeuten. In Narnia herrscht mittlerweile der tyrannische König Miraz (Sergio Castellito) mit seinen Telmarern der das Ziel hat die Zauberwesen des Landes zu unterdrücken und auszurotten. Den Pevensies bleibt nur eine Chance: sie verbünden sich mit Miraz Neffen, dem aufrechten Prinz Kaspian (Ben Barnes) … (gear)

Ok, der Film hatte von vornerein keine wirkliche Chance bei mir: ich fand schon den ersten Teil sehr bescheiden, ein unbeholfener und unmotivierter Versuch eine kindergerechte Abkupferung des „Herrn der Ringe“ vorzulegen. Mit Teil 2 geht mans dann schon etwas reifer an: eine geradlinige Geschichte und weniger Märchenmumpitz, dafür viel Action und großangelegte epische Schlachtszenen. Im Grunde ein ech beeindruckendes visuelles Werk was einem aber nicht viel bringt weils inhaltlich zu flach ausfällt: die Geschichte wer hier mit wem paktiert und zusammenarbeitet ist recht durchsetzt, aber vor allem enttäuschen die Charaktere: seichte und uninteressante Helden, die zwar gut gespielt sind aber trotzdem beim Zuschauer keine wirklichen Emotionen wecken. Den kleinen Zuschauern düfte dies wenig stören – Fantasy-Action reicht da, wenns auch Überlänge hat!

Fazit: Optisch brillianter und epischer Fantasy-Murks der an seinen zu bleichen Charakteren scheitert!
Rating: ★★☆☆☆

The Man who cried – In stürmischen Zeiten

Mit nur einem Bild ihres Vaters und einer Goldmünze flieht das jüdische Mädchen Suzie (Christina Ricci) aus ihrem Heimatdorf und findet Zuflucht bei einer Pflegefamilie aus England. Während sie heranwächst entdeckt sie ein immenses Gesangstalent welches sie Anfang der 30er Jahre zu einer Revuetruppe in Paris bringt wo sie die russische  Tänzerin Lola (Cate Blanchett) kennen lernt die den Opernsänger Dante Dominio (John Turturro)umwirbt. Als aber der Krieg ausbricht, schlägt Dante sich auf die Seite der neuen Machthaber und verrät Suzies jüdische Herkunft … (gear)

Da sind sie wieder vereint – nach „Sleepy Hollow“ vereint der Film erneut Christina Ricci und Johnny Depp in einem Film, wenngleich Depps Rolle eher klein ausfällt. Dafür sind mit Cate Blanchett (da aber noch eher unbekannt) und John Turturro noch weitere schwere Kaliber dabei. Allerdings bleibt der Film eher durchschnittlich. Die Geschichte der Reise einer jungen Frau die Jüdin ist und in die Wirrungen des zweiten Weltkrieges gerät, ihre Freundschaft und Intrigen mit  den anderen Mitgliedern ihrer Tanzgruppe und zum Schluß das unvermeidliche Rennen um rechtzeitig aus allem rauszukommen. Relativ ruhig und ereignisfrei hat de Film aber durchaus eine eigenartig traurige Grundstimmung und liefert ein zwar gängiges, aber doch bewegendes Dram,a welches mittlerweile wohl as jeder normalen Videothek getilgt wurde.

Fazit: Große Stars in einem kleinen, aber bewegenden Drama!
Rating: ★★★☆☆

Fools Gold – Ein Schatz zum Verlieben

Jahrelang hat der draufgängerische Ben (Matthew McConaughey) in der Karibik nach einem legendären Schatz gesucht und dafür sogar seine Ehe mit Tess (Kate Hudson) geopfert. Dann jedoch findet Ben endlich einen entscheidenden Hinweiß der ihm den Schatz liefern könnte – dazu nimmt er Hilfe von Bess und ihrem Chef Nigel (Donald Sutherland) in Anspruch. Allerdings ist Ben hoch verschuldet und der bösartige Musiker Bigg Bunny (Kevin Hart) ist hinter ihm her … (gear)

Urlaubsfeeling auf DVD – ähnlich wie das offenkundige Vorbild „Into the Blue“ präsentiert der film knackig-attraktive Stars die sich in makelloser Traumurlaubskulisse auf die Jagd nach einem Schatz machen – der Unterschied ist lediglich daß hier mit Matthew McConaughey und Kate Hudson ein bewährtes Paar agiert daß sich schon im Film „Wie werde ich ihn los in 10 Tagen“ das Leben schwermachte und so neben der actiongeladen Goldhatz noch Zeit findet eine 08/15 Lovestory durchzuziehen. Die Darsteller hatten sicherlich viel Vergnügen bei Dreharbeiten unter diesen Bedingungen – leider hat man als Zuschauer nicht ganz so viel davon. Man bekommt belanglose Standardaction die zwar nicht wirklich schlecht, aber auch nicht außergewöhnlich ist (man ist als Zuschauer wohl etwas zu verwöhnt!); der Zickenkrieg des Paares war auch schonmal origineller und die Umgebung … naja, die bringt einen schon zum schwärmen. Spannender als das letzte wackelige Urlaubsvideo ists allemal – aber viel mehr auch nicht!

Fazit: Schema F Romanze mit Alibiaction – kein Meisterwerk seines Fachs, aber vertretbare und nette Action-Komödie!
Rating: ★★★☆☆

Leg dich nicht mit Zohan an

Der israelische Soldat Zohan Dvir (Adam Sandler) hat viele Jahre treu seinem Land gedient und Terroristen bekämpft – nach einem ermüdenden Kampf mit seinem Erzfeind Phantom (John Turturro) hat er jedoch die nase voll und will sich seinen Lebenstraum erfüllen: er täuscht seinen Tod vor und geht nach Amerika um dort als Friseur zu arbeiten. Tatsächlich bekommt er eine Anstellung und bringt einen kleinen, maroden Friseursalon mit ganzem Körpereinsatz an die Spitze. Seine Vergangenheit holt ihn jedoch radikal ein als der Taxifahrer Salim (Rob Schneider) ihn erkennt und die Jagd auf ihn eröffnen will … (gear)

Adam Sandler sitzt ja eigentlich immer ein bißchen zwischen den Stühlen: am erfolgreichsten ist er wenn seine Filme hirnverbrannt und strunzdoof sind und dabei alberne Kalauerei und jede Menge Fäkalwitze enthalten. Trotzdem versucht Sandler gerne (wie bei „Click“) auch ernstere Töne anzuschlagen. Diesen Zwang bzw. diesen Zwiespalt tut er sich bei „Zohan“ aber zu keiner Sekunde an. Schon im fuliminanten Auftakt bei dem Sandler schneller schwimmt als ein Jetski und eine Kugel locker mit dem Nasenloch auffängt merkt man das hier nur gelacht werden soll – ob man es kann liegt nur bei einem selbst. Die alberne, oftmals geradezu hysterische Klamotte strapaziert Nerven und Lachmuskeln gleichermaßen. Man hat stellenweise echt das Gefühl einem großen Kind beim Spielen zu zuschauen und wer das mag kann sich an einem abgedrehten Spaß erfreuen der an alte Jim Carrey Filme erinnert – oder aber man fragt sich ob man als Zuschauer hier verarscht werden soll. Ich denke: lachen ist gesund und es sind zwangsweise so viele Gags im Film daß man nicht anders kann und von daher lohnt sich ein Blick allemal.
 
Fazit: Strunzdoofe Allesveraschung die oft viel zu sehr überdreht, aber doch einen Heidenspaß macht wenn man sich drauf einlassen kann …
Rating: ★★★☆☆

Im not there

Das Leben von Bob Dylan in extremer Sichtweise wobei er von 6 verschiedenen Personen verkörpert wird: als 11-jähriger Singer-Songwriter reist er Ende der 50er Jahre durchs Land wie einst die schwarzen Blues-Legenden. Mit 19 ist er ein scharfzüngiger Poet, wenig später ein erfolgreicher Folk-Troubadour im pulsierenden Greenwich Village der frühen 60er. Wie er als Stimme einer neuen Generation gefeiert wird, erfindet er sich als Bandleader neu und verschreckt seine Fans mit elektrifiziertem Rock. Er versucht sich als Schauspieler, verpatzt seine Ehe, endet als PRediger – und letztlich als in die Jahre gekommener Cowboy … (gear)

Das ist so ein Film den man guckt und wo man sich am Kopf kratzt und fragt „Was soll das alles?“ Sorry, aber Kunstfilme wie dieser sind hinten und vorne nichts für mich, darum hab ich mich eher mit müdem Lächeln durch alles durchgequält. Eine völlig Handlungsfreie andeinanderreihung von Szenen die sich um ein Rockidol ranken, dabei geben sich Megastars wie Heath Ledger, Cate Balnchett, Christian Bale oder Richard Gere die Klinke in die Hand. Interessant ist es zwar irgendwo, aber es erzählt mir nichts und bleibt bis zum Ende bizzar und verschlossen. So manch einem Zuschauer mag sich dieses Werk öffnen – mir definitiv nicht.
 
Fazit: Die Botschaft des ansprechend inszenierten aber komplett surrealen Rockmovies bleibt irgendwie verborgen …
Rating: ★★☆☆☆

The Other Boleyn Girl – Die Schwester der Königin

Im England des 16. Jahrhunderts hat der regierende König Heinrich VIII (Eric Bana) den Ruf ein großer Frauenheld zu sein – umso schlimmer ist es daß ihm bislang kein Nachwuchs geboren wurde. Als man versucht ihm als Mätressie die unverheiratete Anne Boleyn (Natalie Portman) anzuhängen fällt dessen Blick jedoch auf deren Schwester Mary (Scarlett Johansson). Als die beiden a den Hoff gerufen werden begfinnt ein Eifersuchtsdrama zwischen den Schwester … (gear)

Wie viele arme unschuldige Schulkassen wohl in diesen Film geschleift wurden? Ist er doch im Grunde ein „Prequel“ zu den beiden „Eizabeth“ Filmen mit Cate Blanchett und erzählt wie zwei Schwestern am Hofe um den König buhlen und letztlich sich selbst und ihre ganze Familie ins Unglücj stürzen – und aus einer dieser unsäglichen Kombinationen entsteht zum Ende hin eben die kleine Elizabeth. Aber das ist nur der Abschluß eines zweistündigen Kostümschinkens der noch recht unbeschwert eröffnet, sich aber mehr und mehr zuzieht und zum Ende hin fast schon in die Sparte Psycho-Thriller wandert. Nun gut, es bleibt ein Kostümdrama, eines in dem sich „Hulk“ Eric Bana und die Charakterköpfe Scarlett Johannson und Nathalie Portman die Seele aus dem Leib spielen. Als Zuschauer muß man allerdings höchst konzentiert am Ball bleiben da man sonst leicht den Faden verliert. Wobei – besser den als den Kopf wie so manche Figuren es tun.

Fazit: Eiskaltes und hartes Drama über ein paar Menschen die sich tragisch ins Unglück manövrieren – komplex und episch gespielt!
Rating: ★★★☆☆

Urbaner Mythos

Street Hawk der Film.

Den Serie hatte ich als kleines Kind geliebt und war enttäuscht das nach 13 Folgen schluss war… heute schmunzel ich nur darüber und Spaß macht es immer noch. das Gerücht das es zur Serie 2009 einen Film geben soll wird das Bild zwar genährt aber wirklich bekannt ist da, wie zu erwarten, generell nichts.

Aber gut gemacht ist es auf jeden Fall!

Reboot

Relaunch bei SKP-Online. Eine Seite die sich mit Filmen allgemein und dem Machen von Filmen auseinander setzt. 2004 war das Geburtsjahr von SKP-Online. Nach nun mehr als 4 Jahren wurde es langsam aber sicher Zeit, das sich da mal was tun musste.

Skp bekam ein vollkommendes Liftup: Mit WordPress bekam SKP-Online endlich ein „richtiges“ CMS als Basis. Die Daten wurden aus der alten Datenbank in die neue exportiert und viele neue, kleine Funktionen eingebaut. Weitere werden folgen!

Nun denn, ich wünsche viel Spaß mit SKP-Online. Fragen, Kritik und Lob werden gerne entgegen genommen unter: admin [ed] skp-onlinePUNKTde