Phantastische Tierwesen 3 – Dumbledores Geheimnisse

Der Schwarzmagier Gellert Grindelwald (Mads Mikkelsen) sammelt neue Leute um sich die ihm folgen, Hogwarts-Lehrer Albus Dumbledore (Jude Law) stellt sich aber mit Newt Scamander (Eddie Redmayne) und dessen Freunden dagegen …

Ich bin an diesen Film endlos unverkrampft herangegangen: ich halte die Tierwesen Reihe für einen verzweifelten Versuch aus der Potter Thematik noch etwas Geld zu pressen und spätestens im zweiten Film hatte mich die Nummer komplett verloren, weil ich den Inhalten nicht mehr folgen konnte. Der neue Film generiert auch überhaupt keinen Hype und hatte maximal dadurch etwas zu Aufmerksamkeit dass Johnny Depp durch Mats Mikkelsen ersetzt wurde. Ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht mir die alten Filme noch mal anzusehen um in die Story rein zu kommen, weil ich wusste es würde mir nicht gelingen. Unter diesem Vorsatz machte mir der Film aber eine Menge Spaß: ich habe viele der Insider Anspielungen nicht in die Tiefe die sie haben verstanden, sehr wohl aber konnte ich den Film auf einer oberflächlichen Ebene genießen. Die Zauberwelt voller Fantasie ,aber die Story ist relativ einfach und oberflächlich und eigentlich passiert über den ganzen Film wenig. Der Trailer hat zwar große Actionszenen aneinandergereiht, diese verteilen sich aber wo die 140 Minuten Laufzeit und ansonsten ist das ganze relativ Redelastig. Es gibt auch keine Hauptfigur in dem Sinne, sondern mehr ein Ensemble aus dem ein paar sympathische Figuren herausstechen, insbesondere Jude Law als Dumbledore. Ich weiß aber nicht ob der Film den Fans der vorherigen genug gibt und auch das eventuell Finale darstellt, da es fraglich ist ob die Reihe noch fortgesetzt wird. Ich selber fand es Fluch und Segen des viele Stories aus den Vorgängern gar nicht mehr groß aufgegriffen werden, wodurch dieser eben so unverkrampft und leicht zugänglich ist aber gleichzeitig zeigt es dass die Reihe irgendwie planlos unterwegs ist

Fazit: trotz der Lauflänge kurzweilig und auch ohne tiefere Kenntnisse vergnüglich Fans mögen da in einer anderen Härte und Tiefe urteilen

Resident Evil – Welcome to Racoon City

Im Jahre 1998 ist Raccoon City der Sitz des Pharmariesen Umbrella Corporation. Als einige Dinge schief gehen entsteht durch deren Experimente eine Zombieart welche brutal die Stadt angreift …

Die Resident Evil Reihe hat mich über viele Jahre begleitet ohne dass ich wirklich ein Fan davon war. Ich habe allerdings nie eines der Spiele gespielt, aber jeden neuen Milla Jovovich Film geschaut, wenn er erhältlich war. Ich habe diese als alberne SciFI abgetan mit hohem Action Anteil aber nichts was mich wirklich mitreißt. Dies hier ist ja dann das komplette Reset auf 0 und eine näher an den Spielen angelehnte Story. Trotzdem, da ich keines der Spiele kenne sagt mir weder der Inhalt noch die Charaktere noch irgendwas sonst etwas daran. Dadurch reduzierte es sich für mich auf einen Action Horrorfilm der in einer extremen Finsternis spielt, so dass ich kaum was erkannt habe und relativ farblose Gestalten erlebt hale die sich durch eine matschige Monster Apocalypse kämpfen. Fans werden darin zahlreiche Insider entdecken und ganz viel Spaß haben, für mich nur kurze Unterhaltungmit einigen Kills und nach Einsetzen des Abspanns auch schon wieder aus dem Gedächtnis entschwunden.

Fazit: Stimmungsvoll, fast zu düster und für Fans sicherlich mit einigen Insidern versehen

{rating: 2]

Die Croods – Alles auf Anfang

Das Höhlenmenschen-Ehepaar Grug und Ugga ist auf der Suche nach einer neuen Heimat und trifft die Bettermans – eine andere Familie die in allen Belangen besser zu sein scheinen …

Ich hatte mir mal den albernen Vorsatz gefasst alle Nicolas Cage Filme zu gucken. So gelangte mir der erste Croods auf die Watchlist, da Cage darin eine Sprechrolle hatte. Inhaltlich hatte ich dazu aber keine nennenswerten Bezug und habe ihn nach dem Anschauen restlos im Gedächtnis gelöscht. Da ich aber jemand bin der immer alles vollständig guckt habe ich nun auch einen Blick auf den zweiten Film geworfen und stellte nach kurzer Zeit mit Überraschen fest, dass mir nicht mal mehr eine Figur geläufig war. Daher hatte ich keinen freudigen Effekt des Wiedersehens oder eine Begeisterung über das laufende Ding, sondern sah einen bunten, lauten, albernen Kinderfilm der für mich zwar nicht gemacht war aber dessen Mechanik ich ganz gut erkannte . Im Steinzeitsetting angesiedelt müssen zwei Familien erst mal sich Drehbuchtechnisch auf den Geist gehen bevor sie dann durch eine gemeinsame Bedrohung zusammenarbeiten. Es werden die altbekannten Botschaften gepredigt über Zusammenhalt, Andersartigkeit und dass man im Team doch immer am besten funktioniert. Das hatte man alles schon mal, dadurch dass es aber eine wertvolle Botschaft für Kinder ist kann man diese halt immer wieder bringen. Technisch sieht das Ganze schick aus und insbesondere im Original sind auch namhafte Darsteller als Sprecher dabei

Fazit:Laut, albern Alben und überdreht – für Erwachsene nicht unbedingt geeignet

Rating: ★★☆☆☆

Helden der Wahrscheinlichkeit – Riders of Justice

Der Soldat Markus (Mads Mikkelsen) erfährt vom Tod seiner Frau und kommt zurück nach Dänemakr. Währende er seine Tochter versorgen muß glaubte r Hinwesie zu finden daß der Unfall seiner Frau kein Unfall war …

So kann einem eine Sekunde Trailer den gesamten Eindruck verdrehen :es gibt im Film und auch im Trailer eine Szene, in der Mads Mikkelsen ein Auto fährt, von hinten einen dummen Spruch erntet und diesen mit einem Schlag erwidert. Das liess den Film ungemein witzig und schrullig wirken, daher war ich umso überraschter dass der finale Film relativ ernst daherkommt. Im Kern passiert eine Tragödie, Menschen versuchen damit klarzukommen und einen Sinn und eine Erklärung zu finden. Dabei lösen dabei eine grausame Ereigniskette aus die Figuren sind nicht nennenswert sympathisch. Trotzdem fiebert man mit ihnen mit und insbesondere Mikkelsen als verschlossener und aggressiver Schläger schafft es irgendwie, dass man ihn zwar nicht magm aber ihm doch alles Gute wünscht. Drum herum spielt der Film sehr interessant mit den Themen Schicksal, Verkettungen und inwieweit man seinem Schicksal ausgeliefert ist und zeigt wie eine absolute Trivialität eine unfassbare Kette nach sich ziehen kann. All das kommt ohne falsche Showeffekte aufgezogen und mit einigen extrem blutigen und brachialen Momenten. Dies wird zu einem ungewöhnlichen und letztlich doch beeindruckenden Film.

Fazit: Für mich mehr Drama als Thriller mit harten Gestalten und todtraurigem Kern!

Irrestible – Unwiderstehlich

Politstratege Gary Zimmer (Steve Carell) sieht ein Video sieht, in dem der pensionierte Marine-Oberst Jack Hastings (Chris Cooper) sich für Arbeiterrechte einsetzt. Gary überredet Jack sich für den Bürgermeisterposten zu bewerben und stößt auf seine Erzfeindin Faith Brewster (Rose Byrne) …

Für mich war dies die Neuauflage eines Klassikers ohne dies zu kopieren: in erster Linie empfand ich es als Nachmache von „Doc Hollywood“. Hier gelangt aber kein Arzt sondern ein Wahlkampfmanager aufs Lanf, schlägt sich mit der dortigen Bevölkerung herum und kämpft eben sein Spiel mit seiner Ex. Eigentlch verläuft dies (außer dem Finale) eher frei vpn Überraschungen, die namhafte Darstellerriege und die sympathischen Charaktere lassen die Nummer aber recht erträglich ausfallen. Highlights bleiben zwar aus, kurzweiliger Schmuzelspaß und die üblichen Ohrfeigen an die große Politik sitzen aber.

Fazit: Kleiner, herziger Film der von seinen charmanten Darstellern getragen wird!

Rating: ★★★☆☆

The Bubble

Die Darsteller des Horrorfilms Cliff Beasts 6 werden wegen der Corona Pandemie isoliert in einem Hotel. Sie suchen einen Weg, den angefangenen Film zu beenden …

Corona hat den Film erreicht: viele Filme, die durch die Pandemie aufgeschoben wurden spielen ja trotzdem in einer coronafreien Welt oder eben in der Zeit davor. Jetzt werden wir uns wohl dran gewöhnen müssen dass mehr und mehr Filme und Serien erscheinen, die das Coronavirus nicht vermeiden können, so dass es eben Gespräche über Lockdowns gibt oder aber Figuren Masken tragen . Dieser hier macht das sogar zum zentralen Thema indem er über eine Filmproduktion berichtet die auf einem Hotel zusammen hockt, in der titelgebenden Blase, und wegen der Pandemie nicht weg kann. Der Film baut mit diversen Bausätzen Stories zusammen: es geht um den absurden Monsterfilm, der hier gedreht wird ,es geht um einzelne Hollywood-Stars, die hier ihre Ego Probleme miteinander haben und die ganze Wirkung nach außen wenn etwa eine Darstellerin sich nicht traut etwas zu posten um ihre Follower nicht zu gefährden. Diese Mischung geht insgesamt nicht gut auf, ich hatte das Gefühl man hätte mit weniger mehr erreicht. In diesem Fall hätte man sich auf wenige Aspekte beschränken und diese voll ausführen sollen anstatt sowie hier von allem etwas rein zu mischen und so ungefiltert und ungebremst runter zu beten. Der Film ist definitiv zu lang, hat zu wenig Fokus und da keiner der Figuren wirklich nennenswert oder zu mögen ist, hat man auch keine Bezugsperson und trotz der prominenten Besetzung eigentlich pure Langeweile.

Fazit: Nicht klar abgesteckt was es sein soll daher eine bunte Mischung aus diversen Aspekten !

Rating: ★★★★☆