Stuber – 5 Sterne undercover

Bei der Jagd auf einen brutalen Mörder ist der ruppige Polizist Vic (Dave Bautista) auf die Hilfe des gutmütigen Fahrers Stu (Kumail Nanjiani) angewiesen. Stu gerät dadurch ungewollt in den Kugelhagel und versucht ebenso am Leben zu bleiben wie eine 5 Sterne Beurteilung zu ergattern …

Ein Film den man in zwei Minuten schauen kann, wenn man sich den Trailer gibt – eigentlich hat man Handlung, Hauptfiguren, Anfang und Ende dort schon komplett erfasst. Trotzdem kann es sich lohnen dem Titel eine Chance zu geben. Das kommt aber vorrangig dadurch daß der Film eine erfreuliche Ebene des „Mittelfilms“ hergibt: kein unfassbar großer Blockbuster, kein feingeistiger Arthouse Streifen sondern eben eine kleine, überschaubare Actionkomödie in der zum xten Mal der Harte und der Zarte aufeinander treffen und miteinander klar kommen müssen. Die Komponenten sind alle dabei, fallen aber unausgewogen aus: die beiden Darsteller funktionieren für sich, haben aber keine unglaubliche Chemie miteinander (was aber auch daran liegt daß insbesondere Bautista sich mehr für Nebenrollen eignet). Die Action ist angemessen und ok, geht aber zu keinem Zeutpunkt zu einem wahren Highlight auf und der Gewaltfaktor ist deutlich zu hoch – die Mischung aus blutigen Kopfschüssen und Rumalbern stimmt nicht ganz. Totzdem kann der Film vielleicht bei denjenigen Retro-Gefühle wecken die sich eben solche Titel einst aus der Videothek geholt haben. Daher ist es die bemerkenswerteste Komponente an Stuber das Titel wie dieser eigentlich garnicht mehr rauskommen. Vielleicht auch weil sie meist kaum über Durchschnitt liegen.

Fazit: Etwas zu blutig und etwas zu albern, trotzdem mögenswert und mit ein paar brachialen Gags!Rating: ★★☆☆☆

Hobbs & Shaw

Der Terrorist Brixton (Idris Elba) hat sich durch genetische und kybernetische Ergänzungen zu einem fast unbesiegbaren Kämpfer entwickelt der gestoppt werden muß. Daher versuchen Secret-Service-Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson) und Ex-Elitesoldat Deckard Shaw (Jason Statham) Brixton aufzuhalten – wobei das eigentliche Problem ihre Differenzen sind …

Eigentlich hat man es bei diesem Film leicht: man muß sich nur fragen ob man etwas mit der „Fast & The Furious“ Reihe anfangen konnte, ob sie einem lustig und unterhaltsam oder einfach nur unermeßlich doof vorgekommen ist. Daraus leitet sich dann ab was man hier mit dem Film anfängt: der ist die exakte Fortführung und exakt das was der Trailer vorgegeben hat. Die Basis ist ein fast identischer Plot zu „Mission Impossible 2“ durch den eine junge Frau mit einem Virus im Leib durch die Gegend rennt, gejagt von Idris Elba als Supersoldaten und verteidigt von den zwei Dickschädeln Jason Statham und Dwayne Johnson. Die Action geht dabei auf das bekannte Over The Tp und jede Physik ignorierende Level das auch schon die anderen Teile hatten, die Wortduelle machen ebenso einen Spaß und durch die abslut überraschenden Cameos einige Promis kommt nochmal Freude auf. Letztlich also ein Titel an dem man nichts beklagen kann außer dem zum Ende hin offen auftretenden Kalkühl: die Entwicklungen zum Ende hin sowie mehrerer Marvel-mäßige Abspannszenen machen klar daß hier ein Franchise im Franchise gestartet wird und das nicht der Nummer eindeutig die Leichtigkeit.

Fazit: Genau der Film den der Trailer verspricht: laut, witzig, gigantisch und strunzdumm!

Rating: ★★★☆☆