Yoga Hosers

Die Yoga Fans Colleen (Lily-Rose Depp) und Collen (Harley Quinn Smith) arbeiten neben der Schule in einem Supermarkt und träumen von einer Karriere als Musiker. Dann geraten sie in ein unfassbares Abenteuer als sie eines Abends außer der Reihe arbeiten müssen und von einer unglaublichenBedrohung attackiert werden …

Ich sah bereits den Quasi Vorgänger „Tusk“ und war sehr neugierig hierauf, obendrein habe ich über die Jahre fast alle Filme von KevinS mith gesehen. Auf die Nummer hier war ich dann aber doch nicht gefasst die wirkt als habe man mehrere Filme in einen Mixer geworfen und das vermische Resultat veröffentlicht: Elemente einer Horrorkomödie, einer High-School Comedy und eines Musikfilms sind mit drin. Was die böse Bedrohung ausmacht und was final dahinter steckt ist so trashig daß es auf Kung Fury Niveau passiert, die Spezialeffekte mit denen es umgesetzt ist sind so schlecht daß es geradezu weh tut und der Humor ist absolut bizarr, weswgen ich es voll verstehen kann wenn jemand damit nichts anfangen kann. Obendrein finde ich es inkonsequent den Film als Sequel zu Tusk aufzuziehen, dabei teilweise Charaktere aus Tusk wieder zu bringen und ebenso Darsteller aus dem ersten in neuen Rollen – aber daran stoße wohl nur ich mich. Denn egal was ich nörgele, ich hatte einen unfassbaren Heidenspaß an dem Ding, schon alleine daß die trahsige und kranke Grundidee hier nicht für ein Seelenloses Metzelfest verwendet wird sondern für eine unglaublich abgedrehte Horrorklamotte mit herzerwärmenden Heldinnen.

Fazit: Wenn man den entsprechenden Sinn für Humor mitbringt ist es ein Heidenspaß!

Rating: ★★★★☆

Vor uns das Meer

Im Jahr 1968 startet Donald Crowhurst (Colin Firth) bei einer Solo-Segelregatta und will einen Rekord für die schnellste Umsegelung der Erde aufstellen, außerdem hofft er auf einen Gewinn mit dem er seine Firma aus den Schulden helfen könnte. Allerdings sieht es schlecht aus für ihn da er nicht ausreichend Erfahrung und ein unzureichendes Bot besitzt …

Ich hatte von jemandem gehört der diesen Film in einer Sneak Preview zu sehen bekam und nach einer Stunde das Kino verließ da es so eine Qual war ihn zu schauen. Das konnte ich mir nicht vorstellen, die Länge von 97 Minuten erschien mir nicht zu lang, mit Colin Firth und Rachel Weisz hat man auch kompetente und taugliche Darsteller – daher versuchte ich mein Glück damit im Heimkino. Und konnte den Schritt meiner Bekannten restlos verstehen. Das Ganze ist die Verfilmung eines wahren und leider tragischen Falls von dem ich so aber nie gehört hatte, die Glaubwürdigkeit hört für mich nur schon an der Stelle auf daß man einen 55 jährigen nimmt um einen 35 jährigen darzustellen. Obendrein einen mit dessen Figur ich nicht warm werde: er läßt sich auf ein Segelabenteuer nicht aus Leidenschaft am Segeln ein sondern aus dem wirtschaftlichen Aspekt. Wenn er dann alleine und isoliert auf dem Meer festhängt kommt dieses Gefühl der Einsamkeit, Langeweile und des Verlorenseins auch optimal beim Zuschauer an – aber will man das denn? Ich glaube nicht. Schade eigentlich, da die Darsteller es etwas besser aussehen lassen als es ist.

Fazit: Laues Lüftchen mit unsympathischer Hauptfigur!

Rating: ★★☆☆☆

 

Rating: ★★★★☆

Land der Gewohnheit

Anders Hill (Ben Mendelsohn) lebt in einer reichen Gegend in Connecticut und ist von seinem Leben sehr gelangweilt. Daher bricht er aus seinem geplanten Dasein aus, verläßt seine Frau Helene (Edie Falco) und will sich eine neue Existenz ohne seine Privilegien aufzubauen …

An diesen Film bin ich wohl mit einer restlos anderen Erwartungshaltung ran gegangen. Da ich selber nach 15 Jahre eine berufliche Veränderung elrlebe dachte ich mir daß ein Film über einen Kerl der aus seinem gesicherten und gewohnten Leben ausbricht und dann mit den Veränderungen die er suchte auch klarkommen muß bestimmt interessant wird. Allerdings ist das nicht so recht der Schwerpunkt, zumindest konnte ich ihn so nicht auf mich beziehen. Ich habe aber bestätigt bekommen was ich schon immer geahnt habe: wenn man ihm mal keinen übersteigerten Superschurken wie in Rogue One oder Ready Player One gibt kann Ben Mendelson durchaus auch leise und angemessene Rollen spielen. Dies tut er hier, in einem sehr redseligen Film in dem viel gesagt wird und wenig passiert. Trotzdem wirken die Figuren und die Konflikte glaubhaft und Emotionen kommen durch, wenn auch nur auf TV Level. Heißt, fpr sich genommen als Netflix Streaming Titel geht der Film in Ordnung, überragendes soltle man aber nicht erwarten.

Fazit: Kleine und ruhige Netflix Produktion, emotional, aber ohne übertriebene Momente!

Mile 22

Elite-Agent James Silva (Mark Wahlberg) und sein Team agieren meist an der Grenze der Legalität – so auch als es um die Sicherstellung radioaktives Material geht. Dabei bietet der Spion Li Noor (Iko Uwais) einen Deal vor: Er soll im Austausch gegen seine Hilfe schnellstmöglich außer Landes gebracht werden. Das zieht aber dessen Feinde auf Silvas Team …

Wieder mal eine Zusammenarbeit von Mark Wahlberg und Peter Berg, die ja scheinbar bestens miteinander harmonieren, leider aber diese Produktivität nicht in einen ordentlichen Film kanalisiert bekommen. Die Story ist eine pure Actionblaupause, ein Zeuge muß in Sicherheit gebracht werden und eine tapfere Soldateneinheit tut was sie kann, die Figuren sind dabei absolut distanziert und unsympathisch und man kümmert sich garnicht um sie oder um ihr Schicksal. Handwerklich ist das alles solide, wobei der Film stellenweise nicht weiß ob er krasse und schockierende realistische Action haben will oder aber comichaft überzogenene, es sind von beidem Elemente drin. Am schlimmsten ist aber die Inszenierung die zwar wuchtig, aber vollkommen unübersichtlich ist so daß man oftmals gar nicht ableiten kann was eigentlich geschieht. Daher kann man diesen Film als effektiven Actionporno abtun – aber sicher nicht als eine gute Geschichte.

Fazit: Effektive, aber seelenlose Actionbreitseite!
Rating: ★★☆☆☆

Das Zeiträtsel

Meg (Storm Reid) kommt aus der Familie desWissenschaftler-Paares Kate (Gugu Mbatha-Raw) und Alex Murry (Chris Pine) und hat auch einen hochintelligenten Bruder namens Charles (Deric McCabe). Als Alex verschwindet entdeckt Meg daß es mit seinem letzten Experiment zu tun hat. Die Suche führt sie durch Raum und Zeit …

Das sind für mich die Titel die Erwachsene mit ihren Kindern schauen müssen ohne selbst irgendwie emotional oder sonst wie involviert zu sein. Der Kernpunkt ist ja interessant, oder eben für jede Generation aufs neue interessant, nämlich die Mär von ganz normalen Kindern die gleichermaßen entdecken daß ihnen eine ganz besondere Rolle in der Welt und vielleicht sogar besondere Fähigkeiten gegeben sind, ein entsprechendes Beispiel wäre auch „Die unendliche Geschichte“. Und dies ist eine neue Version dieser Geschichte und sollte es Kinder geben die an diesem Film unfassbar viel Freude haben werde ich es nicht schlecht recden. Nur ich selber bin restlos verzweifelt: bunt ausgestattet und aufgemacht war er, auch mit ein paar prominenten Gesichter (wenngleich ich Oprah Winfrey zwar kenne, sie aber nicht in einem Film sehen will) und Gestalten wie Reese Witherspoon mehr nerven als begeistern. Es gibt Titel aus denen mal als Erwachsensr einiges Mitnehmen kann – dies war keiner davon, zumindest nicht für mich.

Fazit: Bunter Stuß ohne hohen Spaßfaktor

Rating: ★★☆☆☆

Predator Upgrade

Das Elite Team von Sniper Quinn McKenna (Boyd Holbrook) stößt mit einem Predator zusammen, einem technisch hoch gerüsteten Alien. Quinn landet danach in einer Anstalt während Teile seiner Ausrüstung an seinen Sohn Rory (Jacob Tremblay) gesendet werden …

Ich bin mit keinerlei Erwartungen an den Film rangegangen – warum auch? Der erste Film ist ein Klassiker, die anderen vertretbare Sequels die für sich genommen aber kaum eine durchgehende Geschichtge erzählt haben, daher konnte dieser her von vorne rein machen was er wollte. Dabei war es wohl sein Ziel ein hohes 80er Jahre Feeling aufkommen zu lassen; und das hat bestens fuktioniert, obwohl der Film im Hier und Jetzt spielt und mit modernen Effekten daherkommt hat man das Gefühl einen alten Schrottfilm von vor 30 Jahren zu sehen. Einen bei dem es blutig zur Sache geht und bei dem ein unglaublich sympathisches Heldentrüppchen zu Werke zieht die zwar reihenweise Klischees erfüllen, dabei aber einen unglaublichen Charme besitzen und den man durchgehend nicht ernstnehmen kann – dank kurzweiliger Action und einigen blutigen Momenten aber einen Heidenspaß macht. Wenn man sich also auf die Nummer einlassen kann wird es zum ultimativen Trash Fest.

Fazit: Alberne Trashgranate mit ungemein sympathischen Helden!

Die Unglaublichen 2

Nach dem Verlust ihres Hauses Zerstörung ihres Hauses wohnt Familie Parr in einem neuen Heim inklusive Höhle für das Equipment. Mama Helen geht arbeiten während Ehemann Bob aka Mr. Incredible zu Hause bleibt und sich um die Kinder Violet, Dash und Baby Jack-Jack kümmert. Schon bald kommt aber eine enue Bedrohung für Metrovolle auf so daß die Unglaublichen mit ihrem Freund Frozone in den Kampf ziehen

Ich respektiere es daß der erste Film für einige ein Heiligtum und den ultimativen Animationskracher darstellt, ich selber konnte mich dem ganzen Hype nie ganz öffnen: ich habe ihn damals gesehen, fand ihn vergnüglich und ok und eben nicht mehr. Daher war ich auch nicht so geflasht daß es nach 14 Jahren eine Fortsetzung geben sollte – merkte aber recht schnell daß es nichts zu klagen gibt. Die Animation ist up to date, die Story schließt millimetergenau an den ersten Film an, die Action ist mitunter gigantischer als in so manchem Realfilm. Die Story ist solide, haut wieder einmal einen schönen fiesen Schurken raus und kombiniert sowohl Slapstick mit Spannung . Im Grunde also eine absolute Fortführung des ersten Films, mit allen Vorzügen und Schwächen, die alle Fans des Stoffs sicherlich restlos begeistert.

Fazit: Von gleicher Qualität wie der Erstling!

The Death of Stalin

Josef Stalin (Adrian McLoughlin) liegt 1953 nach einem Schlaganfall im Sterben. Seine Gefolgsleute ringen um die Nachfolge, darunter Sekretär Chruschtschow (Steve Buscemi), Geheimdienstchef Lawrenti Beria (Simon Russell Beale), Stalins Stellvertreter Georgi Malenkow (Jeffrey Tambor) und Außenminister Wjatscheslaw Molotow (Michael Palin). Die Intrigen gipfeln in einem Chaos …

Ich habs versucht, ich bin gescheitert: der Film hat mich interessiert wegen der bunten Besetzung, bzw. der ganzen Reihe Stars die auf dem Cover und vn der Besetzungsloste lachen. Leider machen mir diese bekannten Gesichter das verstehen des Filmes nicht leichter bei dem ich recht schnell den Faden verlor: Stalin stirbt zu Beginn durch ein paar lustige Umstände, danach tritt ein Heer überhastet sprechender, dicker Typen auf die fortan eifrig bemüht sind sich gegenseitig übers Ohr zu hauen und die sich bietende Situation zu nutzen. Da noch den Überblick zu behalten, vor allem mit dem realen historischen Hintergrund im Kopf, das war einfach zu viel für mich. Ich respektiere aber daß der Film gut gespielt ist und seine Geschichte bemüht witzig umsetzt – daher mögen Historiker esd gerne mal versuchen.

Fazit: Spaßige Geschichtsstunde, für Außenstehende aber recht schnell sehr kompliziert!

Operation 12 Strong

Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 entsendet Amerika eine 12-köpfige Eliteeinheit nach Afghanistan, unter Führung des noch unroutinierten Captains Mitch Nelson (Chris Hemsworth). Sie sollen am Hindukusch ein Bündnis mit der Nordallianz schließen um so den Kampf gegen die Taliban zu begünstigen …

Ist das kalkuliertes Balsam für die amerikanische Seele oder eine „nötige“ Würdigung? Der Film schildert eine unmöglich wirkende und doch erfolgreich durchgeführte Mission die amerikanische Steitkräfte kurz nach dem 11. September ausgeführt haben und beim Kampf gegen die Taliban einen unerhört wichtigen Sieg errangen. Das heißt, der Film ist ein knallharter Militär Actionkracher und natürlich ein pathetisches Heldenlied. In den kühlen Farben in denen er gehalten wird kommt (vermutlich gewollt) zu keinem Zeitpunkt „Spaß“ auf, und auch wenn bekannte Stars wie Michael Pena und Sunnyboy Chris Hemsworth die Hauptrollen spielen bleibt es ein unterkühlter, heftiger Rachefilm. Da das Bruckheimer Symbol im Vorspann kommt ist dies natürlich ein Merkmal für groß angelegte Action und die bekommt man ebenso – nicht mehr oder weniger.

Fazit: Unterkühlte Kriegsaction mit großem Actionanteil und geringen Emotionen!

Rating: ★★★☆☆

Cotton Club

Der „Cotton Club“ liegt in Harlem und ist einer der begehrtesten Jazz-Clubs New Yorks. Eines Abens retten der Jazztrompeter Dixie Dwyer (Richard Gere) und Dutch Schultz (James Remar) einem der großen Mafiabosse das Leben – und wird fortan mehr und mehr in die düstere Gangsterwelt verwickelt …

Ich habe mir vor einiger Zeit eine Liste geschrieben mit allen Filmen von Nicolas Cage die ich nie gesehen habe und wollte diese nachholen, nur aus diesem Grund habe ich mir diesen nun gegeben. Und unter dem Aspekt daß es ein „Cage“ Film ist braucht man ih garnicht zu sehen: er spielt zwar mit, aber nur eine markante Nebenrolle und durch die unfassbar unpassende Synchronstimme hat man ohnehin nicht das Gefühl ihn zu sehen. Aber das Problem zieht sich durch den ganzen Film: viele Darsteller die man kennt sprechen mit für sie untypischen Stimmen (z.B. Richard Gere), ebenso redet einer mit der Stimme Lt. Frank Drebin einst hatte und da kann man halt nicht ernst nehmen. Kann der Film aber ansonsten nichts für dessen größte Stärke die Atmosphäre ist: eine handvoll verwickelter Gangstergeschichten die blutig, vielseitig und größenteils spannend inszeniert werden, untermalt von permanenter Jazz-Musik … wenn einem dies liegt macht man damit nichts falsch. Ich selber konnte weder mit der Zeit in der es spielt noch mit der Zeit aus der dieser Filmstammt wirklich etwas anfangen – hatte aber stetigen Respekt.

Fazit: Atmosphärisch dichte Musik und Gangstersaga mit vielen bekannten Gesichtern!
Rating: ★★★★☆