Burg Schreckenstein 2

Die Internate Schreckenstein und Rosenfels am Kapellsee liefern sich weiterhin einen Wettstreit darum wer die besten Streiche hinbekommt. Dabei stürzt jedoch der Zeppelin des Grafen Schreckenstein (Harald Schmidt) stürzt ab und dessen Neffe Kuno (Uwe Ochsenknecht) übernimmt das Ruder – allerdings um die Burg zu verkaufen. Daher versuchen die Schüler den Verkauf zu verhindern …

Das, was ich damals bei Teil 1 sagte gilt wohl auch unvermindert hier: ich hab als Jugendlicher ein paar der Bücher gelesen und mochte sie durchaus, war aber kein großer Fan. Ich habe mir dabei diese Welt auch nicht gerade unfassbar farbenfroh ausgemalt oder explizit vorgestellt wie dort alles ausschauen mag – aber trotzdem komme ich zu dem klaren Schluß daß so wie es hier präsentiert wird für mich nicht kompatibel ist. Dazu ist hier alles zu bunt, zu hip und zu flott und die Schüler einfach zu modern, als das es Internatsschüler von vor 30 Jahren wären. Die Aufmachung ist ok, die Darsteller gehen auch klar und sollte es heutige Kinder geben die sich diese Filme angucken nd Spaß dran haben hat es meinen Segen. Für mich ist es aber nur eine völlig neue Kiste die das Etikett von früher umhängen hat.

Fazit: Als Kinderfilm recht tauglich, als Umsetzung der alten Buchserie furchtbar!

Deep Blue Sea 2

Einige Jahre nach der Katastrophe des Aquatica-Projekts läßt Pharma-Milliardär Carl Monroe (Michael Beach) das Projekt wieder aufnehmen. Das aussichtsreiche Experiment droht jedoch aus dem Ruder zu laufen und erneut blutig zu enden …

Den ersten „Deep Blue Sea“ Film einen Kultfilm zu nennen wäre sicherlich meilenweit übertrieben,aber ich habe ihn denoch in positiver Erinnerung als mögenswerten und effektiven Trashfilm mit zwar schlecht gealterten Effekten, aber einer ganz attraktiven Darstellerreige. Nach 18 Jahren haut es nun ein Sequel raus, allerdings ist ein solcher Direct to DVD Titel der alle schlimmsten Befürchtungen aufkommen läßt und sie ebenso bestätigt: der Film ist lediglich Etikettenschwindel, also keine wirkliche Fortsetzung sondern ein einfacher Nachklapp der die Grundsituation von Folge 1 relativ exakt nachstellt, aber in viel vereinfachter Form. Haie jagen Menschen durch eine unterirdische und häßlich düstere Station, immer mal wieder wird einer gefressen und das Wasser wird blutig – mehr gibt’s nicht. Keine interessante Wenungen, keine guten Figuren, keine nennenswerten Spezialeffekte – absolut alles was man einem solchen Titel vorwerfen könnte wird man hier finden.

Fazit: Entsetzlich schlechter Nachklapp, künstlich per Titel an den ersten angehangen.

Rating: ★★☆☆☆

Wohne lieber ungewöhnlich

Die Familienverhältnisse waren für Bastien (Teïlo Azaïs) und seine Geschwister stets kompliziert da sie aus Patchwork Familien stammen. Um endlich geordnete Verhältnisse zu haben ziehen sie in eine eigene Wohnung was aber ein Chaos nach sich zieht …

Die französischen Komödien können zu unglaublichen Highlights führen (man bedenke die Schtis oder „Ziemlich beste Freunde“), oder aber zu relativ unbeachteten kleinen Werken. Dazu dürfte dieser hier zählen der eigentlich it einer großartigen Idee daherkommt, aber nur einer überschaubaren Umsetzung davon. Die Kinder einer Patchwork Familie haben vom ständigen rumziehen und bei einem anderen Elternteil übernachten die Nase voll, gehen in eine Wohnung und verlangen daß die Eltern sich ab sofort nach ihnen richten. Die nette Idee wird aber lediglich dazu genutzt um banale Alltagssituationen aus der Wohn WG zu schildern, teils witzige oder eben kleine Alltagsdramen zwischen den Figuren – das ist alles sympathisch und nicht wirklich langweilig, erreicht aber keine wirkliche Tiefe. Obendrein ist das gezeigte restlos unübersichtlich. Mit über 15 Hauptfiguren ist die Szenerie ebenso unübersichtlich wie die Namen oder Verbindungen der Figuren.

Fazit: Nette Idee und sympathische Figuren, aber in der Thematik wären weniger Handlungsstränge deutlich mehr gewesen!