Archiv der Kategorie: Fantasy

Doctor Strange

Der Neurochirurg Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) wird bei einem Unfall so schwer verletzt daß er seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann. Er flieht nach Tibet und gerät an an eine Glaubensgemeinschaft rund um The Ancient One (Tilda Swinton). Dort erlernt er unglaubliche magische Fähigkeiten die er schon bald zur Rettung der Welt einsetzen muß …

Marvel holt die schweren Geschütze raus: jetzt kommen auch so langsam die Charaktere ins Filmformat die deutlich spezieller sind und früher sicherlich nicht funktioniert hätten. Mit Benedict Cumberbatch als titelgebendem Doktor kommt nämlich ein völlig neuer Aspekt ins doch groß ausgebaute Cinematic Universe: Magie. Inhaltlich wird dabei die klassische Origin Story berichtet; eben wie der titelgebende Held bei Null anfängt und dann schrittweise seine Kräfte entdeckt und eben vom arroganten Arzt zum blitze schwingenden Zaubermeister wird, wobei ich selber unschlüssig bin ob es der Reiz der Figur oder eben nur der Charme von Benedict Cumberbatch ist der ermöglicht daß die Nummer ordentlich funktioniert. Inhaltlich passiert nichts nennenswertes, der Held erfährt seine Kräfte, entwickelt sie, ein Schurke taucht auf und es kommt zum Kampf. Dabei ist jedoch die Optik gleichermaßen interessant wie uninteressant: es wird eine für den Menschen unsichtbare Ebene erfunden auf der die Kämpfe stattfinden – d.h. wenn sie Umgebungen und Stadtbilder verformen und herumfliegen ist das zwar zu sehen, hat für die Außenwelt aber keine Konsequenzen. Und Mads Mikkelsen gibt als Schurke eine banale Standardvorstellung. Trotzdem, Spaß macht der Film und ich denke daß man aus der Figur Doctor Strange noch eine Menge Spaß herausholen kann – in einem vielleicht besseren Film (der Abspann gibt schonmal einen guten Ausblick darauf).

Fazit: Effektvolle Originstory die Potential hat, an dem simplen Drehbuch aber einiges einbüßt.
Rating: ★★★☆☆

Die Insel der besonderen Kinder

Seit seiner Kindheit bekam Jacob (Asa Butterfield)  wundervolle Geschichten von seinem Großvater Abraham (Terence Stamp) erzählt über eine Insel voller Monster. Mit 16 schafft er es selber auf die besagte Insel wo er auf die mysteriöse Miss Peregrine (Eva Green) und deren Kinderheim trifft …

Das Ganze wird selbsterständlich als der neue „Tim Burton“ Film vermarktet, dies ist ein Name der gut kommt; gleichermaßen vermittelt der Film ein Fantasy-Feeling wie es eben auch „Alice im Wunderland“ und „Charlie und die Schokoladenfabrik“ hatten – zumindest im Trailer. Das sind aber bewußt anders gesetzte Schwerpunkte die im fertigen Film dann doch etwas anders ausfallen. Es ist ein Fantasyfilm mit ständigem Schauplatzwechsel; die einzelnen Orte fallen bewußt sehr atmosphärisch aus, doch sind diese sind in Punkto Stimmung sehr wechselhaft und nicht so durchgehend bunt wie in der Vorschau (etwa die Parts wo der Junge mit seiem Vater durch Irland stiefelt geraten relativ düster). In Inhaltlich ist der FIlm nicht so tiefgehend wie ers vielleicht gerne wäre: die schrägen Kinder mit ihren fähigkeiten werden jeweils kurz gezeigt; aber nicht wirklich durchleuchtet oder präsentiert und die zusammenhaltende Story ist viel dünner als man ahnen mag. Richtig schlecht ist das alles nicht, aber eben anders als man es durch die Ankündigung erwartet. Einen Blick kann man zwar riskieren, aber sollte die Erwartungen nicht zu hoch hängen.

Fazit: Optisch durchaus ansprechend; aber inhaltlich wechselhaft und ohne richtigen FOkus auf die Figuren!
Rating: ★★☆☆☆

BFG – Big Friendly Giant

Waisenkind Sophie (Ruby Barnhill) beobachtet bei einem nächtlichen Spaziergang wie ein riesiges Wesen durch die Straßen streift. Das fremde Wesen entführt sie ins Reich der Riesen. Dort erweist sich ihr Entführer zwar als liebenswert, allerdings ist seine Welt ebenso von gefährlichen Gestalten erfüllt …

Es gab mal Zeiten, da war der Name „Steben Spielberg“ ein Garant für eine volle Bude, in der heutigen Zeit ist der Name wohl mehr was für Kinonostalgiker und Freunde anspruchsvoller Werke, wie er zuletzt noch mit dem großartigen „Unterhändler“ bewies. Bei der ersten Vorschau auf diesen hier hatte ich dann aber doch den Eindruck daß der werte Steven mal wieder einen richtigen, gigantischen Blockbuster rausgehauen hat – aber der Schein trügt. Dies ist ein geradezu kleiner und stellenweise intimer Film, und es ist ein Streifen der mehr Kinderfilm als Fantasyfilm ist. Das heißt, einer der Gründe warum der Trailer erfreulich wenig gespoilert hat dürfte darin bestehen daß es schlicht nichts zu spoilern gibt: ein kleines (großartig gespieltes) Mädchen landet bei einem Riesen und dessen Fantasywelt und verbringt einfach Zeit bei ihm – Ende. Der Film schwingt geradezu in einer dauerhaften Märchstimmung und bringt in schon lange nicht mehr dagewesener Weise richtige Magie auf die Leinwand. Wer das erkennen und „aufnehmen“ kann kann sich glücklich schätzen. Dagegen stehen stellenweise schwache Effekte (der Riese sieht manchmal extrem künstlich aus und bewegt sich auch so) und eine total gebremste Erzählweise die sich an kleine Kinder richtet, aber mit der endlosen Ausdehnung von ereignisarmen Szenen sehr schnell langweilen kann. Daher: für Nostalgiker und ganz Kleine!

Fazit: Behäbig erzählter Film mit wenig Handlung, dafür märchenhafter und magischer Stimmung!
Rating: ★★★☆☆

Warcraft

Das friedliche Menschenreich Azeroth wird eines Tages von Orcs die ihre  Heimat Draenor verloren haben betreten. Daraus resultiert ein brutaler Krieg der für  beide Seiten zur Gefahr wird und obendrein einer höheren Macht zu Gute kommt. Daher vereinen sich der Mensch Anduin Lothar (Travis Fimmel) und der Orc Durotan (Toby Kebbell) …

Ich wurde im Kinosaal von einem Jugendlichen gefragt ob ich zur „Horde“ oder zur „Allianz“ gehöre und verstand nur Bahnhof – da wurde mir bewußt daß ich gerade auf einer „Nerd“ Veranstaltung bin. Ich weiß noch nicht ob es besser oder schlechter ist wenn man mit der Vorlage vertraut ist oder nicht. Wenn ich die ständigen Diskussionen im Kinosaal um mich rum bedenke glaube ich daß die Vorlage wohl eher diskutabel ausfällt oder zumindest das Ausgangsmaterial mit einigen Änderungen versehen ist. Für mich der diese Kontraste so nicht sieht ist der Film ein ein großer, fetter, epischer Fantasyfilm in dem sich diverse Parteien filmgerecht auf aufwendig die teils digitalen Schädel einschlagen. Das 3D sieht großartig aus, die Effekte sind optimal und daer Film von Anfang bis Ende eine riesige, laute und anstrengende optische Breitseite. Ob man sich dort emotional engagieren kann ist zu bezweifeln, ob die Thematik die Chance hat sich zur Hitserie (wie das offene Ende andeutet) zu entwickeln darf auch bestritten werden werden. Aber einen Blick ist die Orgie wert.

Fazit: Monströse Fantasy-Orgie die nicht unbedingt auf uneingeschränkte Fan-Begeisterung treffen drüfte.
Rating: ★★☆☆☆

Alice im Wunderland – Hinter den Spiegeln

Alice Kingsleigh (Mia Wasikowska) kehrt nach jahrelanger Seefahrt noch London zurück wo sie mit ihrer selbstbestimmten Art nicht mehr tragbar ist und schnell im Krankenhaus landet. Von dort aus wird sie jedoch schnell von Absolem (Alan Rickman) zurück ins Wunderland geholt da ihr alter Freund, der verrückte Hutmacher (Johnny Depp) in großer Gefahr ist …

Hat wirklich irgendjemand ernsthaft auf dieses Sequel gewartet? Oh, Herr im Himmel. Der erste Film kam vielleicht ganz gut dadurch daß er Johnny Depp in einer Freakrolle anbieten konnte, einer der ersten Titel war die das 3D voll ausschöpfen konnten und eben mit Tim Burton einen ziehenden Namen auf dem Plakat hatte. Der zweite hat von alledem nichts, gut Johnny Depp ist wieder mit dabei, aber mittlerweile hat man sich an seiner albernen Nummer ziemlich leid geschaut. Und ansonsten gibt’s hier einen Titel der auf nix anderes aus ist als bunte Bilder auf die Leinwand zu werfen damit man ein 3D Ticket los, ein Film der viele aufwendige Szenarien aneinander klebt, aber am Ende einfach nur viel zeigt, aber nahezu nix erzählt. Es sind zwar alle Personen aus dem Erstling zurück, der Look ist diesmal deutlich sonniger und fröhlicher und es gibt durchaus ein paar Ideen die in Ordnung gehen – aber ganz am Ende hat man sich anderthalb Stunden gelangweilt und nichts daraus mitgenommen.

Fazit: Eher seelenloses Effektvewitter, zwar bunter und netter als der Erstling, trotzdem vorrangig eine Tortur!
Rating: ★★☆☆☆

X-Men – Apocalypse

Nachdem die Gesellschaft begonnen hat Mutanten in ihrer Mitte zu aktzeptieren droht der Erde eine neue Gefahr: Apocalypse (Oscar Isaac), der älteste und mächtigste Mutant der Welt erwacht und schart diverse Mutanten um sich um mit ihnen eine neue Weltordnung zu begründen. Dagegen stellt sich ein  Raven (Jennifer Lawrence) und Prof. X (James McAvoy) angeführtes Team aus jungen Mutanten …

Da blicken ja bald selbst Nerds nicht mehr durch: die X-Men Filme sind immer stetig eine Mischung aus Sequel und Prequel gewesen, nun hat man nach dem doch recht versöhnlich beschlossenen „Zukunft ist Vergangenheit“ nochmal eine weitere Episode eingeschoben die eben in eine neu kreierte Zeitlinie geht. Leider keine wirklich lohnende oder nennenswerte Episode. Im Grunde wird einfach ein fetter Schurke ausgebuddelt der mal eben die Welt attackieren will und wieder einmal sammeln sich die X-Men um denjenigen auszumerzen. Das ist etwas lang geraten, mit einer Lauflänge von gut zwei einhalb Stunden, obendrein in der ersten Hälfte zu versreut. Da es keine echte Hauptfigur gibt und die Charaktere zu dem Zeitpunkt größtenteils getrennt agieren zappt der Film stetig zwischen den Figuren hin und her, zeigt diese und jene Person an jweiels unterschiedlichen Stellen, kommt dabei aber nie zu Potte oder mal angemessen richtig voran. In der zweiten Hälfte verdichtet es sich dann um in einem fetten Showdown zu gipfeln. Klar, es gibt starke Momente, vertraute Charaktere ect. – aber es ist ein Film der letztlich nur für Fans ist. Eben jene könnten aus der Nummer noch etwas Spaß und Freude mitnehmen, die Nummer ist letztlich ok, aber ebenso ein Beleg dafür daß die X-Men Saga so langsam ihren Zenit überschritten hat.

Fazit: Epische, etwas überlange Schlacht mit einem langweiligen Schurken!
Rating: ★★★★☆

Pan

Der  12-jährige Waisenjunge Peter (Levi Miller) verschwindet eines Nachts aus dem trostlosen Heim in dem er aufwächst und gelangt nach Nimmerland, einem von aller Art Lebewesen bevölkerten Phantasieort. Dort schließt er Freundschaft mit Tiger Lily (Rooney Mara) und dem charmanten James Hook (Garrett Hedlund) und kämpft mit ihnen gegen den Piraten Blackbeard (Hugh Jackman) …

Der nächste Versuch eines „Begins“ Franchises? Ich hoffe doch nicht, auch wenn es mir leider so vorkommt. Der Film erzählt quasi eine auf Null beginnende Story in der sich Peter Pan und Captain Hook kennen lernen, beste Freunde werden … und dann kommt noch Hugh Jackman als Alternativ-Hook. Soll heißen, Pan und Hook bekämpfen einen finsteren Piraten der von Jackman mit totalem Overacting serviert wird und im Grunde alles liefert was die sonst so bekannte Figur Captain Hook ausmacht. In dieser Konstellation sind Pan und Hook dann eben Buddies, der Film zieht dann ein wuchtiges und groß aufgezogenes Fantasy-Szenario durch in dem viel geflogen, gerannt, geschriehen und gekämpft wird und das am Ende als doch sehr solides Fantasyepos durchgeht, aber wie so viele andere dieser Art maximal für Kinder ausreichend ist. Für ältere Zuschauer besteht denn nunmal das Problem das die Figuren seicht und oberflächlich sind und man kaum emotionale Bande knüpft; daher kann man sich an den großen Kulissen zwar satt sehen, aber nimmt nichts daraus mit außer der Erleichterung das es durch ist.

Fazit: Für Kinder sicehrlich auf die ein oder andere Art lohnend, für Erwachsene langweiliges Aussitzen!
2 Punkte

Captain America – Civil War

Die Regierung fasst eien Beschluß nach dem die Tätigkeiten der übermenschlichen Superhelden mit Regeln versehen soll; was auch die Zustimmung von Tony Stark (Robert Downey jr.) bekommt. Steve Rogers alias Captain America (Chris Evans) sieht darin jedoch eine Gefahr und will obendrein einen alten Kameraden schützen – so kommt es zur Außeinandersetzung zwischen Tony und Cap sowie einigen sich ihnen anschließenden Kämpfern …

Es gibt wohl kein Wort mehr daß es zur Einleitung bedarf um das Marvelthema zu umreißen: eine große Welt, viele separate Filme und eben ständige Überkreuzungen und fortlaufende Handlungsstränge. So ist dies auch nicht einfach ein Sequel zum letzten Teil von Captain America sondern mehr eine Fortführung des zweiten „Avengers“ Film. Und es ist wie man es erwarten darf: es werden bestehende Handlungsstränge aufgegriffen, stellenweise gelöst und umgehend durch neue ersetzt. Ansonsten ist es einfach die Geschichte eines großen Crashs, eines großen Konflikts innerhalb der Superhelden der im inneren sehr interessant ist: was dürfen Helden, wo sind die Grenzen? Nur daß eben dieser Konflikt zwei Drittel des Films ausmacht bevor er sich in einem fetten Action-Showdown entlädt und sich dann an eine parallel laufende, zweite Handlung anhängt. Leider ist auch insgesamt der Ton düsterer und der Spaßfaktor gebremst. Trotzdem ist dies ein weiteres großes Kapitel einer großen Saga daß allerdings ebenso klar macht: ein Ende ist nicht in Sicht. Daher wird fast nie etwas zur Zufriedenheit gelöst was mehr und mehr ein unzufriedenes Gefühl zurück läßt.

Fazit: Technisch perfektes und spektakuläres Sequel dem aber deutlich der Spaß fehtl
Rating: ★★★☆☆

Gods of Egypt

Set (Gerard Butler), der Gott der Dunkelheit, bemächtigt sich im alten Ägypten des Thrins um fortan das Reich ins Chaos zu stürzen. Dabei wird der Dieb Bek (Brenton Thwaites) zu seinem ärgsten Gegner: verbündet mit dem Gott Horus (Nikolaj Coster-Waldau) reist Bek durch das Jenseits um schließlich Set gegenüber treten zu können …

Einer der abgedrehtesten und gestörtesten Filme die ich in einer sehr langen Zeit im Kino gesehen habe: selten wurden so viel gutes und so viel negatives so ineinander vermengt. Die Story ist purer Trash und springt einem fast von Anfang an mit dem nackten Arsch ins Gesicht was für ein gewollter Quatsch er ist; wenn hier schon in der Eröffnungsszene fliegende Kutschen wie bei den Oscars ankommen, der König als ein vom Vortag versoffener Abhänger portraitiert wird, dann zwei im Achselshirt kämpfen daß es wie ein Wrestlingkamof aussieht und sich die kämpfenden zwischendurch in eine Art Transformers verwandeln … und da ist man in der ersten Viertelstunde. Man kann den FIlm leicht auf die unfassbare Dummheit die er ist reduzieren, versäumt dabei aber einen kaum zu ermessenden Spaßfaktor. Der Film besteht aus zwei Stunden fast dauerhafter Action die in 3D regelrecht wegfetzt, stellenweise mit total epischen Effekten und stellenweise mit totalen billigen, restlos überspitzten Figuren die ein regelrechter Witz sind und verbalen Entgleisungen daß es einem die Schuhe auszieht. Dumm wenn man hier einen richtigen FIlm erwartet, eine einzige Party wenn man den Spaß mitmacht. Leider ist nur der Eintrittspreis mit einem 3D Ticket deutlich zu hoch.

Fazit: So schlecht daß es eine filmische Frechheit darstellt, aber mit einem fast unermeßbaren Spaßfaktor!
1 Punkt

The Jungle Book

Der kleine Mogli (Neel Sethi) wird nach einem Zwischenfall im Dschungel von seiner Familie getrennt und letztlich von der Wolfsmutter Rakcha aufgezogen. Dann soll aber der Panther Baghira und der fröhliche Bär Balu Mogli in Sicherheit bringen da der grausame Tiger Shir Kahn nach ihm sucht …

Willkommen in der digitalen Version meiner Kindheit – das alte Dschungelbuch in der Disney Zeichentrickfassung lag als VHS bei meinen Großeltern, so daß ich immer wenn ich in den 80wen Oma und Opa besuchte den Film schaute. Das Ganze nun in einer Echtfassung auf die Leinwand zu werfen erscheint mir dabei geradezu „konsequent“: mit dem alten Zeug lockst du keinen mehr; es gibt 3D um die Nummer optisch aufzupäppeln und in der Vorlage steckt noch einiges an Saft drin … aber trotzdem ist es letztenendes ein Film der begeistert und enttäuscht. Optik, Effekte und Actionpassagen fallen bravourös und gigantisch aus; da merkt man auch daß der Macher von „Iron Man 1+2“ auf dem Regiestuhl saß; der Mann weiß wie man sowas inszenieren muß. AUch die (animierten) Tiere erweisen sich als LEinwandgestalten von technischer Perfektion – allerdings ist dies ebenso ein großer Nachteil. Die Tiere wurden fast pingelig realistisch gehalten, das bedeutet aber auch das sie mit regelrecht echt wirkenden Tiergesichten auftreten die nahezu keinerlei Emotionen preisgeben. Das bedeutet: egal ob die Hauptfiguren wütend, ärgerlich ode rfröhlich sind – nichts davon wird an den Zuschauer vermittelt wordurch der Film äußerst oberflächlich und gefühlsarm bleibt. Inhaltlich gehts klar, wenn auch die Story kaum etwas bewerkstelligt: man hat nich den Eindruck einer Reise zuzusehen weil irgendwie alle Schaupläätze dicht bei dich zu liegen scheinen und manche Stellen nur die Aufgabe haben einen Ort für eine fette Actionpassage zu liefern. Aber alles was man nun inhaltlich dagegen ins Feld führen mag ist wohl unerheblich: der Film ist für kleine Kinder und die dürften sich wie Bolle amüsieren. Und das reicht doch schon,

Fazit: Effektvoll und spektakulär, aber ebenso gefühlsarm und steril

Rating: ★★★☆☆