Archiv der Kategorie: Komödie

Der Sex Pakt

Mitchell (John Cena), Lisa (Leslie Mann) und Hunter (Ike Barinholtz) sind seit Jahren Freunde, seit ihrw Töchter gemeinsam zur Schule gingen. Nun steht deren Abschluß an und die Eltern erfahren einen perfiden Plan ihrer Kinder: sie wollen sich zusammen beim Abschlußball entjungfern lassen. Also brechen Mitchell, Lisa und Hunter auf um dieses zu verhindern …

Die Geschichte eines Vaters der versucht Dates oder gar den ersten Sex der Tochter zu verhindern gabs schon in den aschtziger Jahren mit Tony Danza in „Hände weg von meiner Tochter“, nun gibt’s den damals schon spießigen Stoff also neu. Und natürlich an die Zeit angepaßt: drei arschige Eltern verfolgen ihre drei Töchter die sich beim Abschlußball entjungfern lassen wollen und daraus resultiert ein Film der irgendwo zwischen Möchtegern-Frivol und spießig rauskommt: die Eltern sind verklemmte Spinner, die Töchter brave Liebchen denen dann aber ganz merkwürdig frivole Sprüche unter der Gürtellinie in den Mund gelegt werden – da ist irgendwie keine ausgewogene, gerade Lnie zu finden. Die Darstellerinnen der Mädels sind sympathisch, aber gleichermaßen austauschbar und belanglos, die Erwachsenen hingegen unsympathisch und nicht wirklich die Figuren mit denen man mitfiebern will. Obendrein kippt der Film im letzten Drittel nochmal: jeder der Elternteile hat noch irgendeine Nebenhandlung, einen Subplot oder eine sonstige Sache mit den Töchtern zu klären, dies wird dann im letzten Stück druch einige sehr emotionale Momente ausgeführt – dabei erreicht der Film zwar keine dramatische Tiefe, aber eben doch etwas mehr Gefühl als die mitunter plumpen Kalauer im ersten Stück angedeutet haben. Damit ist der Film am Ende durchaus anschaubar, aber ein Muß ist es definitiv nicht,

Fazit: Unausgewogene Blödelei mit unsympathischen Figuren, aber einzelnen gut sitzenden Gags!

Rating: ★★★☆☆

Vielmachglas

Marleen (Jella Haase) jobt in einem Kino und lebt noch zu Hause, was zu stetigen Konflikten mit ihren Eltern Doris (Juliane Köhler) und Peter (Uwe Ochsenknecht) führt die sie an ihrem erfolgreichen Bruder Erik (Matthias Schweighöfer) messen. Nach einem schlimmen Vorfall reißt Marleen aus und beginnt mit dem Fotografen Ben (Marc Benjamin) und der durchgeknallten YouTuberin Zoë (Emma Drogunova) eine schräge Reise …

Jella Haase auf der Flucht vor Chantal: nach dem Ende der „Fack Ju Ghöte“ Filme veruscht Jella nun als seriöse Darstellerin anerkannt zu werden, machte ja bereits bei „4 Könige“ einen vielversprechenden Versuch. Ihre Rolle hier mag auch auf dem Papier toll ausgesehen haben: sie spielt eine sensible, in sich gekehrte junge Frau die nach einem traumatischen Vorfall in die Welt aufbricht um Abenteuer zu erleben. Leider strauchelt der Film dabei in fast allen Belangen: Haase spielt ihre Figur ohne tiefe und Seele, ist dabei zwar nicht affektiert oder arrogant, aber ebensowenig emotional und zum mitfühlen. Die Reiseerlebnisse sind ok, werden aber wie auf einer Strichliste schnell abgehakt und die Nebenfiguren sind ein regelrechtes Kabinett aus komischen Gestalten die völlig lieblos eingesetzt werden und sehr oft sehr unplanbar aus der Handlung verschwinden – da sieht eine stringente Erzählweise anders aus. Und der Film hatte scheinbar beim Dreh eine gute Drohne zur Hand und wechselt immer wieder in die Vogelperspektive, zeigt zu schöner Musik Autos die hübsche Landstraßen entlang fahren … das nervt irgendwann nur noch.

Fazit: Nicht unsympathisch und mit ein paar netten Momenten
Rating: ★★☆☆☆

Game Night

Max (Jason Bateman) und Annie (Rachel McAdams) treffen sich regelmäßig mit anderen Paaren zu Spieleabenden. Bei einem solchen Abend präsentiert Max’ Bruder Brooks (Kyle Chandler) als Überraschung ein ganz besonderes Spiel: eine mit Schauspielern aufgeführte Krimigeschichte. Als Max entführt wird glauben die Spieler es wäre alles inszeniert – dabei sind es echte Gangster und echte Kugeln …

Das Grundkonzept gabs schon öfter in verschiedenen Varianten, aber eben immer mit dem Schwerpunkt daß Menschen in Gefahr geraten oder eine sonstige spezielle Situation, sich aber nicht dessen bewußt sind und alles was geschieht für Spaß halten und sich daher besonders lässig oder sorglos benehmen. Hier ist es dann eine Spieleparty bei der die Mitspieler eine Entführung ausfklären, nur ohne zu wissen daß es eine echte ist – zumindest zeigt der Trailer dies. Die Wahrheit ist daß die Figuren sehr schnell erfahren was Sache sit und dann trotzdem ziemlich lässig vorgehen. Das bringt dann zu einem Zwiespalt: auf der einen Seite muß mir ein solcher Titel ja nicht die Realität abbilden, auf der anderen Seite entspringen hier schon einige lustige Momente die aber ebensosehr unlogisch und absurd sind daß es geradezu irritiert. Außerdem ist es schade daß es keine stringente Story gibt: der Film läßt Handlungsstränge verpuffen, Figuren verschwinden aus der Handlung, kommen wieder … so wird daraus kein einheitliches ganzes. Und außer Bateman und McAdams sprechen einen auch die Hauptfiguren kaum an. Was aber versöhnt sind zum Ende hin ein paar großartig gelungene Slapstick Momente.

Fazit: Verschenkt viele Chancen und ist aufgrund von Logiklöchern und absurditäten manchmal zum Haareraufen!

Magical Mystery oder Die Rückkehr des Karl Schmidt

In der Nacht des Mauerfalls wurde Karl Schmidt (Charly Hübner) nach einem Nervenzusammenbruch in eine Psychiatrie eingeliefert. Erst einige Jahre später spüren ihn seine alten Freunde Ferdi (Detlev Buck) und Raimund (Marc Hosemann) in Hamburg auf und wollen ihn überreden an ihrem geplanten Techno-Label mitzuwirken … lohnendes Wiedersehen oder vergeigt? Brodie verräts! 😉

In Punkto besetzung stellt dieser Film natürlich das absolute No Go da: am Ende von „Herr Lehmann“ wurde die Figur von Karl Schmidt (gespielt von Detelv Buck) nach einem Zusammenbruch in eine Psychiatrie gebracht, hier erlebt man man Karl Schmidt ein paar Jahre später, diesmal dargestellt durch Charly Hübner. Das ist eigentlich ok, wenn dann nicht nach kurzer Zeit erneut Detlev Buck erscheinen würde, aber in einer anderen Rolle. Daß ein Darsteller in einem quasi Sequel erscheint und dort nicht seine alte Rolle spielt, das ist geradezu ein No-Go. Und dieser kleine Umstand machte es mir dann schon fast unmöglich dem Film überhaupt eine faire Chance zu geben, wobei man sagen muß: die ist er im Grunde schon wert. Wer die Lehmann Filme mochte wird diesen hier auch in Ordnung finden und einige bekannte Aspekte wieder entdecken, vielleicht können auch Leute die den „Tatortreiniger“ mögen Spaß daran haben da Bjane Mädel in einer Nebenrolle auftritt und der Film von Regisseur Arne Feldhusen ist. Das gleiche Kultpotential wie Herr Lehmann sehe ich bei dem Film zwar nicht, aber als kurzweiliger Film über ein paar Deppen auf Road Trip taugt es soweit ganz gut. Reicht doch mitunter auch.

Fazit: Nicht so kultig wie andere Sven Regener-Verfilmungen, macht aber im Rahmen seiner Möglichkeiten ganz passabel Spaß.

Rating: ★★★☆☆

Paris kann warten

Anne (Diane Lane), die Frau des erfolgreichen Hollywood-Produzenten Michael (Alec Baldwin) wird von ihrem Mann wegen desser ständiger Arbeit stets vernachlässigt. Daher nimmt sie es gerne an mit Michaels Geschäftspartner Jacques (Arnaud Viard) von Cannes nach Paris zu fahren. Im Laufe der Fahrt zeigt ihr Jacques die Schönheiten des Landes …

Mensch, ich sah den Trailer und dachte mir: das sieht aus wie eine recht gängige Story in der eine noble, aber doch irgendwie bodenständige Frau die von ihrem Mann vernachlässigt wird eine Reise durch Frankreich macht, eigentlich nur schnell durch will und sich dank des charmanten Begleiters an allem was der Weg so bietet aufhält. Und letztlich war das genau richtig. Mir fällt es nur schwer für den Film Interesse oder Sympathie zu entwickeln da er von einem Mitglied der Coppola Familie ist und diese auf mich immer etwas gewollt daherkommen. Aber das ist unsachlich. Für sich genommen macht der Film nix falsch, filmt einfach ausgiebig Landschaft und vor allem Speisen üpig ab. Die Darsteller mögen dabei eine nette und gute Zeit gehabt haben und wer Lust auf filmisches Urlaubsidyll hat kanns ja mal versuchen, ich selber hab mich dabei nur anderthalb Stunden gepflegt gelangweilt. Aber scheint sich ohnehin an die weibliche Zuschauer zu richten.

Fazit: Edel gekünstelt erscheinender Reisefilm mit Foodporn Aspekten!

Rating: ★★☆☆☆

 

Abgang mit Stil

Willie (Morgan Freeman), Joe (Michael Caine) und Albert (Alan Arkin) erleiden das gleiche Problem als sich schlagartig ihre Rente auflöst. Daher beschließen sie die verantwortlicher Bank auszurauben. Allerdings sind alle drei vollständig unerfahren in kriminellen Aktionen …

Ich sah den Trailer und hatte dabei den Eindruck schon den ganzen Film zu schauen. Nun konnte ich im Heimkino den Titel nachholen und stelle fest: mein erster Eindruck war richtig. Aber zu diesem Eindruck kamen auch ein paar positive Aspekte: es ist ein altbackener Schema F Plot von ein braven Rentnern die aus gerechtfertigten Gründen kriminell werden dessen völlig erahnbarer Plot zu keinem Zeitpunkt vom absehbaren Weg abweicht, aber auf der anderen Seite diesen Weg mit den üblichen Pluspunkten versieht. Das heißt: charmante, liebgewonnene Darsteller als nette Figuren deren Charme alleine ausreicht um einen ganzen Film zu tragen. Ebenso kommt der Fakt dazu daß der Film von Zach Braff ist, den manche noch als J.D: von Scrubs im Hinterkopf haben. Und somit resultiert ein kleiner, lieber Film, eine nette Komödie die in jeder Hinsicht absolut familientauglich ausfällt. Nichts was es gebraucht hat, aber ebensowenig etwas an dem man großartig herumjammern kann.

Fazit: Liebe kleine Komödie, ganz auf sein Starensemble zugeschnitten!

Rating: ★★★☆☆

The Money Pit – Geschenkt ist noch zu teuer

Anna (Shelley Long) wird von ihrem Ex Max (Alexander Godunov) auf die Straße geworfen und muß sich mit ihrem Freund Walter (Tom Hanks) ein neues Heim suchen. Durch scheinbar glückliche Umstände geraten sie schnell an ein preisgünstiges Haus und unterschreiben schnell den Kaufvertrag Recht schnell wird ihnen abe rklar daß das Haus in einem unfassbar maroden Zustand ist und eine Katasrophe der nächsten folgt …

Tom Hanks war in dem Sinne niemals ein schlechter Schauspieler, trotzdem stammt dieser Titel ausd er ZEit als er sich noch nicht vorrangig als Charakterdarsteller etabliert hatte und eher als KAsper angesehen wurde. Auch dort macht er damsls schon eine gute FIgur, aber ich sehe es immer etwas getrennt: ich sehe einen überbegabten jungen Mann der aber in Titeln spielt die heute nur noch in Maßen lustig sind. Dieser hier spielt allerdings mit einer Urangst: ein junges Paar kauf tein Haus und jede handwerkliche Katastrophe die passieren kann passiert dann letztlich auch – ich bin sicher, eine der gezeigten Pannen ist einem auch schonmal selbst passiert. Darum macht das frivole Hauszerstören und das Mitleiden mit den Protagonisten ander Stelle doch einigen Spaß. Nicht so gelaugen ist die Kiste dann wenn es an die sonstige Story geht: da wird ein ganz banales, braves Bezieungsdrama gefahren, nicht wirklich emotional und tief sondern eher Klamaukig. Trotzdem: sicherlich ist dies nicht Hanks bester FIlm, auch nicht aus der Zeit, aber im Rahmen der Möglichkeiten macht er doch auch heute noch kurzweilig Spaß.

Fazit: HEimwerkeralptraum als flotte Slapstick Comedy mit einemsehr lebendigen, blutjungen Tom Hanks

Wer ist Daddy?

Die Brüder Kyle (Owen Wilson) und Peter (Ed Helms) glaubten Jahrelang daß ihr Vater schon alnge tot sei, aber nun erfahren sie dass ihre Mutter (Glenn Close) sie belogen hat. Wegen deren umtriebigen Leben kommen nur eine ganze Reihe Männer in Frage – und so beginnen die beiden bei diversen ehemaligen Liebhabern zu suchen …

Manchmal ist eben die richtige Balance entscheidend, und die kriegt dieser Titel wohl nicht so ganz hin. Zwei Jungs die sich auf die Suche nach ihrem Vater begeben, das kann ein abenteuerliches Road-Movie ergeben, ein Drama, eine Komödie oder wenn es richtig ausbalanciert ist: von allem etwas. Hier aber stimmen die Komponenten nicht: einerseits liefert der Film flachen Humor unter der Gürtellinie, wenn etwa die Oralsexpraktiken der Mutter detailliert beschrieben werden, auf der anderen Seite wechselt der Film mehrfach zu einem dann doch bitte rund überraschend ernsten Ton sowie einem fast schon melodramatischen Finale. Die diversen Darsteller die sich der Reihe nach als potentielle Väter entpuppen machen ihren Part sehr gut, werden aber geradezu episodenhaft abgehakt und durchgezogen und man weiß meist daß derjenige sich nicht als Vater erweisen wird da der Film ja noch ein paar Minuten weiterzugehen hat. Deswegen: richtig schlecht oder gar langweilig ist er nicht und Ed Helms wosie Owen Wilson haben ROllen die ganz genau ihrem Image angepaßt sind, trotzdem bleibt er zu unwitzig für eine richtige Komödie und zu seicht fürein wirkliches Drama.

Fazit: Unausgewogener Genremix der die Balance zwischen Tragik und WItz nicht geschaukelt bekommt!

 

Lommbock

15 Jahres ist es her seit Stefan (Lucas Gregorowicz) Würzburg verließ. Mittlerweile ist er erfolgreicher Anwalt und verlobt mit Yasemin (Melanie Winiger), deren Vater einer der mächtigsten Männer der Vereinigten Arabischen Emirate ist. Eine Formalie führt dazu daß er seinen alten Freund Kai (Moritz Bleibtreu) wiedersieht und recht schnell in die Machenschaften seinesAsia-Liefer-Service „Lommbock“ verwickelt wird …

Spätes Sequel: ich habe damals den ersten Teil gesehen als er rauskam, genau einmal, und ihn im Laufe der Jahre restlos gelöscht. Daher war es für mich als würde ich einen komplett neuen, eigenständigen Film zum ersten Mal sehen und es sind mir reihenweise Anspielungen auf Folge 1 entgangen, zumal ich auch kaum eine Hauptfigur noch bildlich vor Augen ahtte. Aber ich bin kla gekommen, da der Film für sich selber stehen kann: zwei nette Kiffer, viele dumme Sprüche und insbesondere Moritz Bleibtreu der sich um Kopf und Kragen quasselt. Eigentlich hat mich nur eine Sache gestört: nimmt man den Plot hier und hält in neben „Sommerfest“ so kommt man zwangsläufig zum Schluß daß hier zweimal die gleiche Handlung erzählt wurde. Das ist nicht zwingendermaßen schlecht, nur eben mangelhaft originell.

Fazit: Redselige, aber höchst sympathische Komödie mit soliden Darstellern und Gags!

Rating: ★★★☆☆

Pitch Perfect 3

Die einstigen „Barden Bellas“ rund um Beca (Anna Kendrick), Fat Amy (Rebel Wilson) und Co. Haben das College abgeschlossen und gehen in der Berufsweld verschiedene Wege – sehnen sich aber weiterhin nach der gemeinsamen Zeit. Schließlich kommt Aubrey (Anna Camp) die Idee mit der Band an einem Wettberwerb für in Europa stationierte Truppen teilzunehmen. Allerdings müssen sie dort gegen Bands mit richtigen Instrumenten antreten …

Großes Finale einer Filmreihe die ein solches eigentlich nie gebraucht hat- Aber gut: die Fans der Thematik die hier direkt angesprochen werden werden sich nicht dran stören: es reicht doch schon die liebgewonnen Figuren erneut zusammen zu bringen und die altbekannten Elemente aufzubauen: hübsche Mädels die ACapella Versionen bekannter Lieder trällern. Diese haben n atürlich Ohrwurmqualitöt und man wippt beständig mit dem Fuß mit – dem ein oder anderen reicht das ja auch schon. Wer es aber unter dem Aspekt einer Story betrachtet entdeckt einiges an Unstimmigkeiten: die lasche Kombi aus eiem Gesangswettbewerb die dann abrupt in einen Teenie Agentenfilm mündet wirkt als habe man wahllos Drehbuchkomponenten verschmolzen und wo auch immer Probleme entstehen springt schon Rebel Wilson ein um den nächsten Gag zu retten. Schick aussehen tut das alles, furchtbar schlecht ist es auch nicht, aber eben durchweg redunant. Dürfte aber sympathisanten der Reihe mit diesem Finish passabel zufrieden stellen …

Fazit: Absurde, aber nette episode der Hitserie!

Rating: ★★☆☆☆