Archiv der Kategorie: Komödie

Sonic – The Hedgehog

Der blaue Igel Sonic (im Original: Ben Schwartz) flieht aus einer anderen Dimension und landet auf der Erde wo er schon bald der Regierung auffällt die den verrückten Dr. Robotnik (Jim Carrey) aussenden um ihn zu jagen. Dafür steht der Dorfsheriff Tom (James Marsden) Sonic zur Seite …

Diesen Film macht eigentlich nur ein Aspekt wirklich interessant: daß ein Shitstorm über das Aussehen der animierten Hauptfigur dazu führte daß der Film eine Weile zurückgestellt wurde und dann mit neuem Outfit neu präsentiert wurde. Der Umstand daß die Zuschauer selber mitentscheiden wie das Produkt aussehen soll contra der kreative Prozess in den hier reingeredet wurde … das ist schon recht spannend. Der Film bei dem es passiert ist besticht hingegen mit liebenswerter Banalität. Die Basis ist ein kindgerechtes Jump’nRun Videospiel, ebenso strömt der Film aus jeder Pore die Stimmung eines Kinderfilms. Und an dem kann man gar nichts beklagen, aber auch nichts loben. Der Igel ist liebenswert, der menschliche Begleiter James Marsden warmherzig, Jim Carrey gibt als böser Robotnik eine Standardvorstellung des überdrehten Spinners, die Story ist ein Blaupause über „Von A nach B reisen“und die Effekte sind solide und zufriedenstellend. Insbesondere aber dürften Kinder an den albernen, aber nicht hysterisch überdrehten Abenteuern und Gags viel Spaß haben – und das ist hier wohl die Hauptsache.

Fazit: Brav, klein, aber im Rahmen seiner Chancen mehr als solide!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=MEcaD3rbArY

Burning

Bei einem Nebenjob trifft der Möchtegern-Schriftsteller Jong-soo (Yoo Ah-in) seine ehemalige Klassenkameradin Hae-mi (Jeon Jong-seo) wieder und entwickelt Gefühle für sie. Daher ist er auch bereit während einer Abwesenheit ihre Katze zu füttern. Als hae-mi jedoch von der Reise zurückkehrt hat sie Ben (Steven Yeun) an ihrer Seite …

Ich habe zu Schulzeiten ein paar Bücher von Murakami gelesen; als ich diesen Film nun sah wußte ich nicht daß er auf einem Werk Murakamis basiert, aber ich hatte die Ganze Zeit ein Gefühl hier etwas wiederzuerkennen. Dabei habe ich mir den Film nur angeschaut weil er auf prime verfügbar war, ich war mir vorher sicher daß ich zweieinhalb Stunden koreanisches Kino so nicht verarbeiten kann. Das stimmt dann nach hinten raus auch, aber es gibt Dinge die funktionieren: die zurückhaltende, traurige Hauptfigur der man gerne folgt, das Geheimnis welches um die weibliche Hauptfigur aufgebaut wird und die ganze Stimmung des Films mögen zwar nicht den typischen Unterhaltungsnormen nicht entsprechen, besitzten aber eine Sogwirkung und eine Faszination die einen erreicht. Mir erschließt scih die Motivation hinter einem solchen Titel nicht, aber ich muß koreanisches Kino auch nicht verstehen. Ich denke aber mit ein wenig aufgeschlossener Herangehensweise kann man aus diesem Film vieles, wenn auch ncith alles, mitnehmen.

Fazit: Stimmig, traurig und irgendwie ergreifend: ich verstehe nicht alles was mir hier gesagt werden soll, finde aber das was ich mitbekomme sehr mitnehmend und interessant!

Rating: ★★★★☆

Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft

Erfinder Wayne Szalinski (Rick Moranis) arbeitet auf seinem Dachboden an einer Maschine die Gegenstände und Menschen schrumpfen soll – leider ohne Erfolg. Leider bringen seine Kinder Nick (Robert Oliveri) und Amy (Amy O’neil) die Maschine zum Laufen und schrumpfen sich wie auch die Nachbarskinder Ron (Jared Rushton) undRuss (Thomas Wilson Brown). Nachdem die Kinder auf den Müll geworfen wurden müssen sie sich auf eine gefahrvolle Reise durch den für sie riesigen Garten begeben …

Dies stellt einen der Fälle da über die ich nicht rational schreiben kann, da ich mich als Kind in diesen Film verliebt habe und ihn auch nun, viele Jahre später noch feiere. Dabei ist mir klar dass dies ein schlichter Kinderfilm ist der mit simplen Mechaniken arbeitet: eine Truppe Kinder wird geschrumpft und geht durch einen Garten der für sie als Dschungel erscheint und trifft auf Alltagsgegenstände und Situationen die ihnen in der kleinen Form gefährlich und krass erscheinen – leider hat der Zahn der Zeit stark an den Spezialeffekten genagt die als simple Bild im Bild und Green-Screen Techniken zu entlarven sind. Was mir aber stets daran gefallen ist die Figur des Russ Thompson, der erst Stress mit seinem Vater hat, sich danach in jeder der gefährlichen Situationen heldenhaft und stark verhält, das war für mich eine klare Identifikationsfigur. Bei einem neuen Anschauen war für mich auch die Figur der Ameise Meisi überraschend die hier eine eher tragische Wendung nimmt und für einen solchen Kinderfilm überraschend düster ist. Letztlich stimmt für mich hier alles: die Action, das Abenteuerfeeling und Rick Moranis als liebenswerter, töffeliger Erfiner. Das mag alles den heutigen Standards nicht mehr entsprechen, wenn man es aber wie ich über 30 Jahre in der Erinnerung hat läßt man nichts drauf kommen.

Fazit: Ein persönlicher Evergreen bei dem Action, Witz und Herz stimmen – lediglich die Effekte sehen anch all der Zeit oftmals schlapp aus!

Rating: ★★★★★

Kartoffelsalat 3 – Das Musical

Die Leo Weiss (Freshtorge) Schule steht kurz vor der Schließung, dann aber komt Mia (Lea Mirzanli) mit der Idee daher daß ein inszeniertes Musical die Rettung sein könnte – als Thema soll die einstige Zombiekatastrophe aufbereitet werden. Das droht aber zum Fiasko zu werden, erst recht als durch Kim (Marta Shkop) emotionales Chaos dazu kommt …

Das Spannende am ersten Teil war die Frage wie das youtube Konzept von Frehtorge sich in einem Kinofilm trägt – und wie wohl die Meisten empfunden haben tat es das gar nicht. Nach gut 4 ½ Jahren rückt trotzdem eine zweite Folge nach, die man des Gags halber mit einer drei im Titel schreibt. Und auch wenn nichts zu erwarten war toppt der Film alles denkbare: mit handwerklicher Professionalität sieht er wirklich wie ein Kinofilm aus, inhaltlich schließt er an den Vorgänger plausibel und passabel an. Es werden wieder diverste yutuber und Promis in Nebenrollen gepackt, aber nicht so aufdringlich wie und so sinnbefreit. Für Musicals muß man schon ein Faible haben, aber die flotten Nummern haben Herz, Tempo und für die angepeilte Zielgruppe sollte der Film bestens funktionieren. Die größte Überraschung ist wohl daß ein solch solides, taugliches Werk nach dem missratenen ersten Film überhaupt zustande gekommen ist.

Fazit: Richtet sich an ein junges Publikum und macht auf dem Sektor alles richtig!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=1K4QcV5DjEE&t=30s

The Ridculous 6

Der Western Ganove Tommy „White Knife“ Stockburn (Adam Sandler) wuchs bei den Indianern auf ud erfährt daß er mehrere Halbbrüder hat: Herm (Jorge Garcia), Chico (Terry Grews), Lil‘ Pete (Taylor Lautner), Ramon (Rob Schneider) und Danny (Luke Wilson). Gemeinsam werden diese von ihrem Vater Frank Stockburn (Nick Nolte) in ein Abeteuer verwickelt …

Adam Sandler und sein Netflix Deal … der Mann hat beständig Filme für den Streaming Giganten raus die wahrscheinlich recht günstig produziert werden, aber für ihn einen fetten Gewinn bringen … so auch diesen. Und als Zuschauer kann man gleich in der Anfangsszene auf der Strecke bleiben in welcehr der Film wirkt als versuche er noch eine Cutscene von „Zohan“ unterzubringen …. Sandlers dortiger Kampf mit ein paar Gegner ist an Übertriebenheit nicht mehr zu toppen. Danach befindet man sich in einem Blödelwestern jenseits von Gut und Böse in dem so ziemlich jder Nebendarsteller schon aus anderen Sandlerfilmen bekannt ist und ein Haufen dusseliger, uncharmanter und einfach nur peinlich dummer Figuren aufeinander trifft. Es ist imposant wen man da alles zusammenbekommt, einschließlich von Charakterdarstellern wie Nick Nolte und Harvey Keitel … leider stellt sich der Film selbst ein Bein wenn er alles einerseits so restlos überspitzt, dann aber zumindest hier und da kleine, ernstgemeinte Momente hat. Diese versinken aber restlos darin daß man ab einem gewissen Punkt keine Figur und keine Situation mehr wirklich ernst nehmen kann. Insofern: Sandler verdient sich eine goldene Nase, der Zuschauer ohne jeden Anspruch kriegt zwei Stunden peinlichen Holzhammerhumor … und viele dürften die Gaganummer nicht über die erste Viertelstunde hinaus aushalten …

Fazit: Typisch Sandler … nur noch ein wenig alberner, unerträglicher und nur für eingefleischte Fans des Mannes …

Pappa Ante Portas

Heinrich Lohse (Loriot) wird nach einer unglücklichen Transaktion in seiner Firma in den Vorruhestand geschickt. Fortan möchte er seine Berufserfahrung seiner Familie zur Verfügung stellen, bringt aber nur die Alltagsgewohnheiten von Ehefrau Renate (Evelyn Hamann) und Sohn Dieter (Gerrit Schmidt-Foß) durcheinander …

Eines der ältesten roten Fähnchen auf meiner ewigen Watchlist welches ich nun gut 30 Jahre vermieden habe … und mir nach dem Anschauen endgültig bestätigen muss: ich bin nicht empfänglich für Loriot und sienen Humor. Das tut mir sogar leid weil ich weiß wie viele Leute den Mann mögen, schätzen und respektieren und ihn auch in liebevoller Erinnerung halten, aber es hilft nichts. Der Humor der oftmals aus kleinen, überspitzten und vorrangig peinlichen Alltagsmomenten besteht ist für mich geradezu unangenehm zum Anschauen. Die Idee wie ein spießiger Vorstandsmensch das heimelige Umfeld mit seiner Art terrorisiert hat zwar durchaus was, außer ein paar passablen Momenten springt aber nichts raus dabei. Das Einzige was ich daraus entnehmen konnte was die Stimme von Loriots Filmsohn, dem jetzigen Synchronsprecher von Leonardo DiCaprio.

Fazit: Möge jeder der Loriot und seine Art von Humor schätzt damit eine schöne Zeit haben – ich fand die spießige Altagsbetrachtung stellenweise fast schon unangenehm!

Rating: ★★☆☆☆

Wieder alleine zu Hause

Beaupre (Olek Krupa), Alice (Rya Kihlstedt), Jernigan (Lenny von Dohlen) und Unger (David Thornton) stehlen einen Mikrochip und verstecken ihn in einem Spielzeug. Dieses gelangt aber durch ungünstige Umstände an kleinen Alex (Alex D. Linz). Als der krank zu Hause im Bett liegt attackieren die Diebe sein Haus …

Der dritte Teil dieser Serie den ich nie als solchen empfunden habe, auch wenn „Home Alone 3“ im Vorspann steht und die bekannte Titelmelodie erklingt. Das Konzept ist wohl klar. Da Macauley Culkin zu alt war variiert man die Geschichte nd erzählt sie mit einem neuen Kind von vorne. Die Variationen bestehen darin daß es diesmla vier Einbrecher sind und es sich dabei um eine High-Tech Gangsterbande handelt … was aber nichts daran ändert daß der Junge eine endlose Serie an Fallen aufbereitet in welche die Deppen dann laufen. Dabei ist die gewohnte comichafte Übersteigerung zugegen, auch wenn man bemüht ist stets alles etwas gößer und etwas heftier zu machen. Ich mochte den Film damals, merke aber aus heutiger Sicht daß mir der Junge Alex Linz nicht zusagt (irgendwie ist er mir zu arrogant) und ich eben einfach nicht mehr zur Zielgruppe gehöre. Das tue ich bei den zwei Erstlingen zwar auch nicht, aber da habe ich noch den Funken Nostalgie den ich hier halt nicht zur Hand habe.

Fazit: Routiniert abgespulte Variation des ersten Films der effetkiven Slapstick, aber nur wenig Herz bietet!

Rating: ★★☆☆☆

Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft

Felix (Oskar Keymer) kommt mittlerweile amOtto-Leonhard-Gymnasium zurecht obwohl dort der Geist des von Otto (Otto Waalkes) herumspukt, zu dem bald auch die Ex-Direktorin Hulda Stechbarth (Andrea Sawatzki). stößt. Als seine Eltern Peter (Axel Stein) und Sandra (Julia Hartmann) einen Umzug nach Dubai planen kommt es durch Umstände dazu daß Felix sie schrumpft …

Alles auf Anfang und alles in die Tonne: der gute Eindruck den der erste Film bei mir zumindest gemacht hat geht gleich wieder komplett bergab, zu Gunsten eines unnötigen, überflüssigen und schnell runtergekurbelten Sequels daß einfach nur alle Figuren von Teil 1 eins zusammenbringt und im Grunde das gegebene Szenario wiederholt. Hier und da schleichen sich dabei gelungene Momente oder kleine Gags ein, ebenso sind wieder viele Szenen dabei die lustig wirken (etwa wenn die Figuren in Zahnastabechern baden); aber mit einer restlos übersteigerten Antagonistin und gewachsenen, aber kaum mögenswerten Figuren stellt sich der Film selbst ein Bein. Was auch unglaubwürdig ist: der Film kommt gut drei Jahre nach dem ersten, soll aber nur ein Jahr später spielen, was durch die deutlich gewachsenen Kiddies aber nicht glaubhaft erscheint. Kinder dürften sich an alledem kaum stören – wer den ersten mochte kommt auch hiermit bestens klar.

Fazit: Lauer Nachzieher der alle Gags des ersten Films variiert und wiederholt!
Rating: ★★☆☆☆

Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft

Felix (Oskar Keymar) landet nach mehreren Schulen auf der Otto-Leonhard-Schule, wo er einen Disput mit Direktorin und Klassenlehrerin Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling) beginnt. Das wandelt sich als die Lehrerin schrumpft und bei Felix in den Rucksack klettert …

Ich beurteile Kinderfilme mittlerweile etwas anders, seit ich selber Vater bin und mich nun immer Frage ob der besagte Film für mein Kind in Ordnung wäre. Bei diesem hier wäre die Antwort ein sehr klares Ja. Die idee daß Menschen geschrumpft werden und das auf komödiantische Weise im Alltag Folgen hat ist nicht neu, bei mir ist wohl „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ als der Maßstab verhaftet und aus diesem Vorbild zieht sich auch der deutsche Film einige Inspirationen. Aber trotzdem wirkt er frisch, neu und stellenweise recht witzig wie eben die geschrumpfte Frau in Schulmäppchen oder sonstigen Gegenständen versteckt wird. Die Bonushandlung in der es um eine Schule und Otto als Schulgeist geht ist aufgesetzt, stört aber nicht sonderlich und die Botschaften sind im Kern altbekannt, aber lobenswert: mögt einander, mögt das Lernen und seit gut zueinander; ebenso findet gute Möglichkeiten und Schulleben lebenswert zu machen. Alles genau richtig und kurzweilig präsentiert.

Fazit: Extrem sympathisch und kurzweilig mit dem Herz am rechten Fleck!

Casino undercover

Das kreuzbrave Ehepaar Scott (Will Ferrell) und Amy (Amy Poehler) möchte ihre Tochter Alex (Ryan Simpkins) aufs College schicken, dann wird ihnen aber das benötigte Stipendium nicht ausgehändigt. Als tun sie sich mit Kumpel Frank (Jason Mantzoukas) zusammen und eröffnen ein illegales Casion …

Die Story für sich ist ja fast schon ein Basisplt: ein braves Ehepaar hat ein finanzielles Problem und greift zu kriminellen Methoden. Das kann man auch in ernsthaft und harten Versionen erzählen, mit Will Ferrell und Amy Poeler hat man eben Darsteller die eher dem Brachialhumor zuzuordnen sind. Und entsprechend ist der Film: die Story ist zu sehr over the top um irgendwie glaubhaft zu sein, die Figuren haben ein paar Szenen und Momente die lustig ausfallen, aber eben Leute die diese Art von Witz nicht abkönnen dürften hierbei echt abgeschreckt werden. Technisch ist das alles solide gemacht und wenn man sich den Film aus einem Streamingangebot raussucht ist es eben ein harmloser kleiner Film zum anschauen, Grinsen und wieder vergessen.

Fazit: Typischer Humor der Hauptdarsteller, eingefasst in ein schlichtes, aber funktionierendes und seichtes Handlungskonstrukt!