Archiv der Kategorie: Horror-Komödie

Fright Night

Charlie Brewster (Anton Yelchin) hat einen festen Stand an seiner High-School, ist Mitglied einer beliebten Gang und und liiert mit dem begehrtesten Mädchen der Schule. Dann jedoch zieht Jerry Dandrige (Colin Farrell) ins Nachbarhaus und alles ändert sich – vor allem Charlie selbst. Der ist nämlich nur noch von dem paranoiden Gedanken besessen dass Jerry ein blutrünstiger Vampir ist …

Vampire sind nach wie vor in, wobei ich hoffe dass die Thematik mit der baldigen Schlußfolge der „Twilight“ Serie endlich etwas zur Ruhe kommt. Hier hat man dann aber doch mal angenehmes Entertainment: Colin Farrell sieht als Blutsauger zwar auch verführerisch aus und gibt sich stellenweise charmanet, ist aber dann doche in eiskaltes Monster, ein fieses Miststück dass eben auch ganz genau so handelt. Dabei ist leider der Film nicht ausgewogen was den Humor angeht: der Streifen verkauft sich sehr gerne als Horror-Komödie, der Anteil von witzigen Elementen beschränkt sich mehr auf ein paar dumme Sprüche von Vampirjäger Andrew Tennant. Ansonsten geht’s hier sehr nüchtern, sehr ernsthaft und sehr bitter zu, wobei ich auch das Problem habe das mir Hauptfigur Anton Yelchin etwas unsympatisch erscheint, insbesondere wie er zu Beginn einen Freund behandelt. Im weiteren Verlauf ist er aber doch ne ziemlich tragische arme Sau die echt die Hölle erleidet bis hin zu unspektakulärsten Schlußszene. Das es bis dahin aber doch ein paar mal blutig, einigermaßen spannend und kurzweilig wird rechne ich dem Film an – mächtig aus der Masse heraus ragt er für mich aber kein Stück. Und im Kino einen 3-D Zuschlag dafür zu verlangen muß eine Frechheit gewesen sein (ich hab ihn zum Glück nur auf DVD gesehen).

Fazit: Standardhorrorstreifen mit ein paar guten Anteilen, aber eigentlich nur hochwertige Massenware!
Rating: ★★★☆☆

Revenant – Untote wie wir

US-Soldat Bart Gregory (David Anders) wurde bei einem Einsatz im Irak getötet, Doch er erhebt sich wieder aus seinem Grab, nun im Körper eines Zombies und begibt sich zu seinem bestem Freund Joey Leubner (Chris Wylde) . Um seinen Körper zu erhalten braucht er unbedingt Blut weswegen er sich mit Joey zusammentut und fortan mit ihm Jagd auf menschliche Nahrungsquellen macht – allerdings nur auf böse Menschen …

Zombies sind neben Außerirdischen gegenwärtig die Filmfiguren die am meisten ausgeschlachtet werden – wobei da auch ne Menge Schindluder betrieben wird. Von einem regulären Zombiefilm hat der Streifen im Grunde nichts an sich, außer eben das die Hauptfigur in einem funktionierenden Körper aus dem Grab steigt und dann fröhlich durch die Gegend rennt. Mit dieser rasend originellen Idee wird dann ein kruder Mix betrieben in dem eine Lovestory ebenso drin ist wie zahlreiche Shootouts und endlose Metzeleien. Leider erfüllen die keinen rechten Sinn oder eine Richtung in die sich die Story entwickeln könnte. Dabei macht David Anders durchaus Spaß in seiner Rolle, die Chemie mit seinem Sidekick passt aber hinten und vorne nicht und ebenso wenig der Schluß der vielleicht ein Sequel andeuten soll. Schade: der humorige Grundton war gut, aber wenn dort nichts weiter als ein paar Seelenlose Massenmorde erfolgen kann man den Streifen gleich ganz in die Tonne treten!

Fazit: Überladener Genremix der wohl keine Richtung richtig zufriedengestellt bekommt!
Rating: ★★☆☆☆

Deadheads

Drei Jahre sind vergangen seit Mike blutig umgebracht wurde – nun erwacht er als Zombie wieder zum Leben. Leider sind seine Erinnerungen nicht mehr vollständig, er weiß nur doch dass er er kurz vor seinem Tod einen Heiratsantrag bei seiner Freundin Ellie gemacht hat. Daher begibt er sich auf die Suche nach Ellie, zusammen mit dem ebenfalls mutierenden Brent. Bei der Suche werden sie vom Militär gejagt …

Hier bin ich wohl ein wenig zu streng, vielleicht auch weil ich teils amüsiert und teils enttäuscht war. Letzten Endes verkauft sich dieser Film wie ein Zombiefilm und ist eigentlich keiner: die Hauptfigur wurde getötet und dann bei einem Experiment wiederbelebt und steckt nun in einem „Zombiekörper“ – allerdings bei klarem Verstand und ohne besonderen Blutdurst oder dem Hang zu sonstigen Gewalttaten. So reisen er und sein Kumpel durch die Gegend (in der es eben auch keine Zombieplage wie in anderen derartigen Filmen gibt) – ist also ein Roadmovie mit etwas speziellen Hauptfiguren. Leider geht das auf und ab: der Auftakt ist recht lustig, dann wird’s irgendwann wieder lahmer, im letzten Drittel wird’s dann ganz anders wenn die Hauptfigur versucht seine große Liebe noch einmal wieder zu sehen und das Ende ist für mich dann eigenartig simpel und übereilt. Sympathisch ist der Film dann doch irgendwo, nicht sinnlos blutrünstig oder abartig, aber eben nur Durchschnittsware deren Qualität mehrfach merklich schwankt. Wäre vielleicht etwas hilfreicher gewesen ihn mit bekannten Gesichtern zu besetzen.

Fazit: Nette Horrorkomödie ohne Highlights die vor allem Fans von Zombiefilmen eher enttäuschen könnte.
Rating: ★★★☆☆

Arachnophobia

Der frisch promovierte Arzt Dr. Ross Jennings (Jeff Daniels) zieht mit seiner Familie in eine amerikanische Kleinstadt. Dort häufen sich schon bald merkwürdige Todesfälle die ungewollt Jennings angelastet werden. Der findet aber schnell raus dass die Toten von Spinnen gebissen wurden. Anscheinend ist durch einen Zufall eine neuartige Spinnenart entstanden deren gefährliche Exemplare sich rasend in der Stadt ausbreiten …

Es hat unwesentliche 15 Jahre gebraucht bis ich mich getraut habe diesen Film anzuschauen – aber auch hier nur mit vorgehaltener Hand. Ich bin nun mal ein Spinnenpaniker der schlimmsten erdenklichen Sorte und schon alleine eine Aufnahme wie eine Spinne durchs Bild krabbelt löst bei mir Beklemmungen aus. Daher war dieser Film für mich definitiv zuviel, zumindest bei der Beschreibung solcher Szenen in denen einer Leiche eine Spinne aus dem Mund krabbelt, in einer Popcornschale herumläuft ect. Aber letztlich: solche Szenen sind selten so schlimm wie sie beschrieben werden. Und an sich ist der Film auch sehr sympathisch: es ist im Grunde ein altmodischer Monsterfilm der aber auf Gewaltexzesse ect. komplett verzichtet und einfach nur mit der perfiden Urangst spielt wo sich eben überall Spinnen verstecken können – das alleine reicht ja auch schon. Mit sympathischen Figuren wie Jeff Daniels und John Goodman gehen obendrein höchst liebenswerte Figuren auf Spinnenjagd und auch ich kann die meisten Schocks als launige Gruselgags verstehen und nicht als plumpen Versuch unbedingt zu ekeln. Gemessen an heutigen Filmen kommt der Film geradezu harmlos daher.

Fazit: Sympathischer kleiner Klassiker mit spaßiger Hochspannung – Spinnenpaniker sollten trotzdem nur eingeschränkt hinschauen.
Rating: ★★★★☆

Jack Brooks – Monster Slayer

Als Kind musste Jack Brooks (Trevor Matthews) mit ansehen wie seine Familie von einem Monster zerfleischt wurde. Daraus hat er ein Trauma entwickelt und ist zu einem Mann geworden der seine Aggressionen nicht kontrollieren kann. Auch eine Therapie verläuft erfolglos, ebenso wie eine Abendschule. Als dort aber ein Professor (Rober England) von einem Fluch erfasst wird und zum Monster mutiert erweist sich Jack als überaus nützlich …

Das ist halt der entscheidende Unterschied zwischen Trash und richtigem Müll: Trash kann noch Spaß machen, gekonnt schlecht sein und mitunter eben dadurch dass er sich kaum Ernst nimmt irgendwie den Zuschauer erreichen. Alles Dinge von denen der Monster Slayer hier aber nur träumen kann. Alleine die Hauptfigur läßt einen ziemlich kalt: ein unsympathischer Prolet, launisch, aggressiv und wild, aber ohne jedes Charisma noch mit irgendeiner Form von „Ausdruck“ dargestellt. Geht dann weiter mit der nicht exitenten Story die in der ersten Hälfte sinnlos plätschert und dann auf einen möchtegern fetten Showdown herausläuft – aber dazu weder die Ideen noch die Mittel hat. Einziger Pluspunkt ist wie so oft Altmeister Robert Englund der zum 1.000 das Filmmonster gibt – schön für ihn, nett für manche Fans – aber kaum für jemanden der nen kurzweiligen Gruselspaß sucht.

Fazit: Schade: das Möchtergern Trash Event ist einfach nur langweiliger Müll!
2 Punkte

Tucker and Dale vs. Evil

Die gutherzigen Hinterwäldler  Tucker McGee (Alan Tudyk) und Dale Dobson (Tyler Labine) wollen ein nettes Männerwochenende verbringen und fahren zu einer Ferienhütte nach West Virginia. Auf dem Weg dorthin stoßen sie mit ein paar College Kids zusammen was der Auftakt zu einer ganzen Reihe dummer Missverständnisse wird: als die beiden die  hübsche Allison (Katrina Bowden) vor dem Ertrinken retten, interpretiert ihre Clique dies als Entführungsversuch. Im Glauben es mit ein paar Psychokillern zu tun zu haben attackieren die Jugendlichen und entfachen ein grausiges Gemetzel …

Dem Film könnte leider das klassische Schicksal widerfahren: toller Streifen mit echt hohem Spaßfaktor, der aber leider an der Kinokasse keinen Erfolg hat. Zum einen durch Kino.to (da war der Film mal wieder über ne Woche vorher drin!); zum zweiten wird er kaum beworben (selbst die Frau an der Kinokasse hatte keine Ahnung welchen Film in meinte) und auch sonst bekommt er keinerlei Aufmerksamkeit. Später einmal wenn er auf DVD erscheint prophezeie ich ihm aber einen glänzenden Verlauf, eine absolute Party und Kult nummer … aber das dauert wohl noch. Wen es jedoch trotzdem vorher in ein Kino verschlägt, dem sei die abgedrehte Comedy-Schlächter Nummer wärmstens ans Herz gelegt. Sympathische Charaktere, witzige Wendungen und schwarzer Humor erwarten einen – wenn man den Trailer nicht kennt, der spoilert echt die letzte Kleinigkeit. Aber davon sollte man sich die abgedrehte Nummer nicht verderben lassen. Schon alleine die atemberaubende Katherine Bowden lohnt den ganzen Film!

Fazit: Spaßiger Partyfilm mit hohem Gag und Blutfaktor – die bislang beste Lachnummer in diesem Jahr!
Rating: ★★★★★

The Lost Boys 3 – The Thirst

Vampirjäger Edgar Frog (Corey Feldman) konnte seinen Freund Sam (Corey Haim) nicht retten und hat obendrein seinen Bruder Alan (Jamison Newlander) an die Vampire verloren. Dann jedoch kontaktiert ihn Gwen Lieber (Tani Phoenix): der Vampir DJ X (Seb Castanq) bereitet eine große Feier vor bei der Vampirblut als Partydroge gereicht werden soll. Mit seiner Freundin Zoe (Casey B.Dolan) zieht Edgar in die Schlacht …

Der ursprüngliche „The Lost Boys“ Film hat schon über 20 Jahre auf dem Buckel und ist für mich einer der legendärsten Kultfilme überhaupt – das Sequel welches man vor 2 Jahren nachgeschoben hat war hingegen plumper Videothekenschund. Und von letzterem gibt’s in der neuen Folge noch mehr wenngleich da leider eine reale Entwicklung mit hinein schwingt: Corey Haim wäre wohl ganz gerne in dieser Folge noch mal dazu gekommen, starb aber leider an einer Lungenentzündung. Daher kommt er nur in Rückblenden vor und es wird klar was in der Szene geschah die im Abspann von Teil 2 zu sehen war. Dafür kommt aber Jamieson Newlander zurück und eine neue Geschichte die aber nichts weiter als die übliche Vampirsoße ist, die aber mit 75 Minuten Lauflänge außerordentlich kurz ausfällt: Edgar kämpft gegen eine neue Vampirbedrohung und hat obendrein die Chance den Ur-Vampir aller Vampire zu erledigen. Dabei hat der Film sogar ne recht nette Schlußwendung am Start, allerdings resultiert daraus einer der lächerlichsten Filmschurken überhaupt. Verglichen mit anderen Vampirstreifen kommt der dritte Lost Boys Teil garnichtmal so schlecht weg – gemessen am Original ists aber nur plumpe Geldmacherei. So plump wie die abscheulich schlechte Synchronstimme von Corey Feldman.

Fazit: Corey Feldman ist in Bestform, der Rest drumherum plumper Vampirhorror von der Stange!
Rating: ★★☆☆☆

Zombieland

Ein unbekannter Virus ist in den USA ausgebrochen und hat nahezu das gesamte Land in blutgierige, hirnlose Zombies verwandelt – nur wenige Menschen haben überlebt. Unter ihnen Columbus (Jesse Eisenberg) der sich strikt an einige selbst erdachte Regeln hält. Bei seinem Streifzug durch das Land trifft er auf den brutalen Tallahasse (Woody Harrelson) der mit Spaß und Eifer Zombies auspürt und vernichtet. Zu den beiden stoßen obendrein noch die Betrüger Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin). Die Suche nach einem zombiefreien ORt führt sie letztlich in einen Vergnügungspark …

Selten war es so angebracht beim Film das Hirn aus zu schalten wie hier. Das ist ein Klischee das Zombiefilmen anhaften mag, aber hier stimmts: ein paar lässige, großmäulige Helden streifen anderthalb Stunden durch die Gegend, metzteln blutgierige Monster weg und dann läuft der Abspann. Man merkt dabei auch deutlich daß das Drehbuch an sich für eine Fernsehserie gedacht war: alles was Handlungstechnisch passiert ist das sich eben 4 Helden zusammenfinden in einer apokalyptischen Welt – und Schluß. Irgendeine vertiefende Ansicht, etwa woher die Zombies stammen oder irgend ein Ziel welches die Helden haben könnten gibts von Anfang bis Ende nicht. Aber ich glaube eh das der Film vor allem gemacht wurde weils so viel Spaß macht: Woody Harrelson als machohafter Ballermann mit fetter Wumme, permanentem Grinsen und jeder Menge scheppernder Actiosequenzen hat bestimmt als Tallahasse die spaßigste Rolle seines Lebens, zumal das Drehbuch ihm Szenen einräumt wo er so richtig Dampf ablassen darf, einen Souveniershop verwüsten oder einen Jeep mit einem Baseballschläger kurz und klein knüppeln darf. Ebenso beweißt Bill Murray hier einen endlosen Hang zur Selbstironie wenn er in seinem Recht kurzen Auftritt eine Szene aus Ghostbusters mit einem Staubsauger nachspielt. Und zuletzt: wer hätte erwartet daß die 12 jährige Abigail Breslin, die kleine „Little Miss Sunshine“ sich eine Waffe umlegt und Zombies abknallen geht? Keiner. Und klar, der FIlm ist purer Humbug, großer Schrott, Mega-Trash – und doch fröhliches, launiges und spritziges Gute Laune Kino, Achterbahn Action mit hohem Splatter und Fun-Faktor.
 
Fazit: Fetziges Zombiegemurkse daß zwar keinen Deut ernst zu nehmen ist, wohl aber einen unbeschreiblichen Heidenspaß macht!
Rating: ★★★★☆

My Name is Bruce

Der Teenager Jeff (Tylor Sharpe) und ein paar Freunde erwecken nachts auf einem Friedhof durch ein Mißgeschick einen chinesischen Totengott der daraufhin sein Grab verläßt und beginnt die Bewohner des Kleinstädtchens Gold Lick zu ermorden. In seiner Verzweiflung wendet sich Jeff an die einzige Hilfe die ihm einfällt: er holt den heruntergekommenen Horrorfilmstar Bruce Campbell (Bruce Campbell) nach Gold Lick. Campbell glaubt zunächst daß alles ein für ihn inszenierter gag ist und geht darum entsprechend locker an den Fall heran – bekommt es dann aber doch recht schnell mit der Angst zu tun …

Filme dieser Art werden bald wohl ein eigenes Subgenre: Pauly Shore tat es nämlich ebenfalls, er inszenierte einen Film über sich selbst wie er als heruntergekommener Star versucht wieder nach oben zu kommen. Bei Campbell ist es ähnlich wobei dieser nie wirklich weg war, aber abgesehen von seinen legendären „Tanz der Teufel“ Streifen wirklich fast nur in unbekannten Videothekenschlachtfilmen zu sehen war. Hieraus formt der Film dann das übliche Spiel eines Darstellers der in ein reales Szenario gerät, aber glaubt daß alels nur Show sei und darum entsprechend unbeschwert agiert. Das Gute an Campbell ist daß er über eine große Menge Selbstironie verfügt und es schafft sich selbst herrlich auf die Schippe zu nehmen – dabei aber eben auch augenzwinkernd einen solchen typischen Film zu entwerfen wie man ihn von ihm kennt. Klar, die breite Masse wird dieser Film (ebenso wie Campbelss sonstige Werke) ganz sicher nicht erreichen – trotzdem aber ists für Fans ein herrlich absurder Spaß.

Fazit: Bruce Campbell verarscht sich selbst in einem blutigen und dämmlich witzigen Mix aus Horror und Komödie!
Rating: ★★★★☆

The Lost Boys 2 – The Tribe

Die Kinder von Michael, Chris Emerson (Tad Hilgenbrink) und Nicole (Autumn Reeser) ziehen nach dem Tod ihrer Eltern in die Kleinstadt Santa Carla. Da machen sie schon bald die Bekanntschaft mit einer lässigen Surfergang deren Kopf der charismatische Shane Powers (Angus Sutherland) ist. Chris kommt zu spät hinter deren Geheimnis: die Bande sind Vampire und haben Nicole zu einer von ihnen gemacht. Die einzige Möglichkeit ist die Hilfe des alterfahrenen Vampirjägers Edgar Frog (Corey Feldman) … (gear)

Ein ganz persönlicher Kultfilm von mir erfährt seine Fortsetzung … oha. Wobei man fairerweise sagen muß daß das Ende von Teil 1 Ansätze für eine Fortsetzung enthielt (Kiefer Sutherlands Leiche explodierte nicht), diese aber bis jetzt nicht realisiert wurde. Jetzt, also gut 20 Jahre nach dem Original ists aber weniger ein Sequel als mehr eine Neuauflage: zwei Kiddies kommen in die Stadt, treffen auf die Vampire (im Original Motorradrocker, jetzt Surfer) und der eine gerät in deren Fänge während der andere bemüht ist sein Geschwisterchen zu retten und dabei auf Hilfe des schrägen Egar Frog setzt. Hierin besteht der eigentliche Reiz des Films, nämlich daß Corey Feldman nach über 20 Jahren nochmal in die Rolle schlüpft und sie macht genausoviel Spaß wie damals. Ansonsten bleibts bei einem recht austauschbaren Vampirfilmchen mit ein paar freizügigen Sexszenen und einigen recht detailfreudigen Splatterszenen. Eigentlich plumper Videoschund, aber die Anlehnung an den Vorgänger reißts etwas raus. Wahre Fans warten eh vor allem den Abspann auf: da tritt auch noch Corey Haim auf und es wird das Schicksal von Sam enthüllt (wobei das eigentlich ein Grund ist sich aufzuregen).

Fazit: Billiger Vampirschocker mit teils recht drastischen Szenen der ein eher kärgiches Sequel darstellt.
Rating: ★★★☆☆