Archiv der Kategorie: Abenteuer

Abenteuer

Der Adler der neunten Legion

Im Jahr 140 nach Christus steht das Römische Imperium unter Schock: Grund dafür ist das spurlose Verschwinden von 5.000 Soldaten der der Neunten Legion im Norden Kaledoniens, dem heutigen Schottland. Der Der Soldat Marcus Aquila (Channing Tatum), der auch seinen Vater seid dem Feldzug vermisst, will auf die Suche gehen und lässt sich in eine kleine Festung im Südwesten Britanniens versetzen. Dort erwarten ihn zwar militärische Erfolge, aber erst duch den undurchsichtigen Sklaven Esca (Jamie Bell) erhält er neue Hinweise auf die 9. Legion. Zusammen mit Esca beginnt er eine gefährliche Reise …

Channing Tatum gibt sich ja so richtig Mühe ein Star zu werden und macht nicht den Fehler sich als smarter Schönling in dusseligen Schnulzen zum Deppen zu machen, ebenso reduziert er sich nicht auf hohle Actionkracher wie „G.I. Joe“ – nein, er deckt die ganze Bandbreite ab. Hier versucht er mal auf ein Level mit Russel Crowe zu klettern und einen Sandalenfilm zu machen. Und soviel sei gesagt: der Film könnte insgesamt gute Kritiken einfahren. Aber wohl kaum für seinen Hauptdarsteller. Channing Tatum macht seinen Job zwar eigentlich ganz gut, aber ich kann nicht anders als in ihm eine stoisch dreinblickende, hohle Type zu sehen, sorry. Aber er hat auch das Pech das ihm ein zu guter Partner zur Seite gestellt wurde: Jamie Bell, einst als „Billy Elliot“ schon überragend, liefert eine geniale Darstellung als tapferer Sklave. Was den restlichen Film angeht muß man für sich selbst entscheiden, da er einen eher unübliche Mix darstellt: es ist ein Sandalenfilm, mit römischen Soldaten und den zu erwartenden Schlachten, aber der ganze Storyverlauf und einige Elemente sind überdeutlich dem Bereich Western zuzuordnen. Im Rahmen dieser unkonventionellen Herangehensweise wird ein spannender Abenteuerfilm geboten, schweißtreibend und mit Wendungen. Leider nicht der Film den man dem 08/15 Filmgucker schmackhaft machen kann, aber für bestimmte Zuschauer sicherlich nicht uninteressant!

Fazit: Sandalenfilm mit Westernanteilen – ungewöhnlicher Mix, durch seine Humorlosigkeit leider ziemlich schwer!
[rating: 3

Robin Hood

 Der hervorragende Soldat Robin Longstride (Russell Crowe) hat die Kreuzzüge unter König Richard (Dany Huston) überlebt und kehrt nach England zurück. Dort besucht er Marion (Cate Blanchett), die Witwe eines gefallenen Kameraden und wird eher durch einen Zufall ermutigt bei der verwitweten Marion zu bleiben. Dies stellt sich aber als Glück heraus da der eitle Prinz John (Oscar Isaac) und der brutale Godfrey (Mark Strong) nach eigenen Regeln das Land und die Völker ausnehmen – und Robin sich ihnen mutig entgegen stellt …

Robin Hood ist ein Thema daß schon in zahlreichen Filmen und auch Serien aufgegriffen und verwurstet wurde – trotzdem halte ich die Fassung mit Kevin Costner immernoch als den besten Versuch. Das war zwar kein wirklich tiefsinniges Filmchen, aber doch ein aufregender Abenteuerstreifen voller Action, Herz und Humor – also genau all diese Dinge von denen die aktuelle Fassung das Gegenteil darstellt. Wobei dieer hier sogar dreisterweise einen anderen Titel bekommen könnte: „Ribin Begins“. Denn wenn man das überraschungsfreie Ende sieht kann man den Schriftzug „Fortsetzung folgt“ fast blinken sehen – doch wenn man den Film bedenkt den man gerade gesehen hat sagt man sich wiederrum: warum will ich noch so was sehen? Ehrlich, der Film enttäuscht auf ganzer Linie. Der Versuch den edlen Ritter als historisch möglichst korrekte Figu darzustellen ist im Ansatz ja noch interessant, aber das verfliegt dann wiederum ganz ganz schnell wenn man den chronisch mies gelaunten Russel Crowe sieht – kein Charme, kein Charisma und nichts anderes kennzeichnet ihn hier. Trotzdem folgen ihm alle und die ebenso unsympathische wie bleiche Lady Marian alias Cate Blanchett darf ihm erliegen. Die Action ist ganz ordentlich gemacht, wenngleich zu keiner Zeit außergewöhnlich (und der Showdown irgendwie stark an „James Ryan“ erinnert); die Schurken derer es mehrere gibt bleiben indes uninteressante Figürchen im Rtteruniformen. Und am Ende – da wird die Grundlage geschaffen für Teil 2 – aber was soll das bringen, an eben jener Stelle fangen die anderen Robin Hood Filme direkt an. Nenene – so großes Namen, dabei jedoch ein so bleiches Resultat.

 Fazit: Ein Pfeilschuß in den Ofen – der Versuch die Bogenlegende als anspruchsvolel Kinoserie zu etablieren scheitert grandios!
Rating: ★★☆☆☆

The Scorpion King 2 – Rise of a Warrior

Der erst 13jährige Mathayus (Michael Copon) wird Zeuge, wie sein Vater von seinem neidischen Rivalen Sargon (Randy Couture) entführt und ermordet wird. Sieben Jahre lang lässt sich Mathayus vom Orden des Schwarzen Skorpions zu einer perfekten Kampfmaschine ausbilden, um seinen Vater rächen zu können. Doch da Sargon mit düsteren Mächten im Bunde steht benötigt Mathayus ein verwunschenes Schwert aus der Unterwelt. So macht er sich mit der mutigen Layla (Karen Shenaz David) und anderen auf eine gefahrvolle Reise …

So, jetzt mal gucken ob das nachher alle so zusammenbekommen: dies ist ein Prequel zu einem Film der ein Prequel einer Fortsetzung eines Remakes darstellt .. alles klar? Dwayne „The Rock“ Johnson machte einst im zweiten „Mumien“ Film eine derart gute Figur als kriegerischer Skorpionkönig, da gab man ihm seinen eigenen Ablegerfilm „The Scorpion King“ dem man hiermit sogar noch eine zweite Folge spendiert – allerdings ohne „The Rock“. Dies ist eine „Direct-to-DVD“ Veröffentlichung die die Jugendjahre des Kriegers behandelt – wenngleich dabei keine großartigen Storyneuerungen zu erwarten sind: man hat nach wie vor einen muskelbepackten Krieger der mit fettem Oberkörper und fliegendem Schwert in die Schlacht zieht und alles was ihm vor das Schneidgerät kommt einfach in Stücke hackt, dazu ein paar edle Recken die ihn begleiten und ein buntes Fantasyreich voller obskurer Figuren das eine Menge Schauplätze fürs kämpfen bietet. Da das Budget deutlich niedriger war sind die Spezialeffekte allerdings auch unterirdisch – aber wen wird das schon stören? Nur wer in den tiefsten Winkeln der Videothek buddeln geht wird diesen Film zu Tage fördern.

Fazit: Sinnfreie, aber kurzweilige Fantasyklopperei – überflüssig wie ein Kropf, aber ganz unterhaltsam.
Rating: ★★★☆☆

Das Geheimnis von Lost Creek

Die aus Chicago stammende Jennie Fogel (Shannen Doherty) und ihr kleiner Bruder Robert (Scott Bremner) verbringen die Sommerferien bei ihren Großeltern Henry (Dabbs Greer) und Hettie (Marjorie Hilton) in der Kleinstadt Lost Creek. Um der Langeweile zu entgehen arbeitet Jennie als Journalistin für Henrys Zeitung und findet in alten Zeitungsarchiven einen Artikel über einen legendären Goldschatz der nur anhand einiger mysteriöser Rätselverse gefunden werden kann. Damit löst Jennie ungewollt einen neuen Goldrausch in der Stadt aus – wobei sie sich selber zusammen mit dem Kleinstädtler Travis (Josy MOntana) auf die Suche macht. Bei der Suche in den Wäldern stoßen sie aber nicht nur auf Spuren des Schatzes, sondern auch auf einen Schneemenschen und rätselhafte Lastwagen die rund um den Lost Creek Mountain herumfahren … (gear)

Was man so alles auf alten VHS KAssetten findet: Lost Creek ist eigentlich kein Film, sondern in 15 Teile gesplittet und wurde so damals als Serie im Disney Club und auch einmal auf RTL gesendet. MAn kanns aber genauso am Stück gucken, dann ists wie ein normaler Film – ein typischer Disneyfamilienfilm. Ein bißchen Teenie Romanze, mysteriöse Gestalten, ein paar Rätsel und all dies in familientauglicher, naiver Form dargereicht, leider merkt man dem FIlm sein Alter und seine Fernsehherkunft sehr deutlich an, insbesondere bei der extrem billigen finalen Explosion.  Interessant ist aber daß Shannen Doherty hier mal eben vom Set von „Beverly Hills 90210“ enflohen ist und in der ROlle von Jennie Fogel die wohl sympathischste Figur ihrer Karriere spielt. Also: ich bin sicher das alleine der Titel bei dem ein oder anderen ein wenig nostalgische Gedanken weckt – und das wär doch mal was 🙂
 
Fazit: Heute geradezu antiquiert wirkender Kinderfilm mit Witz und Tempo – wenn auch scheußlichen Frisuren der Helden!
Rating: ★★★☆☆

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Indiana Jones holt im Jahre 1957 die turbulente Vergangenheit ein als er es mit der Russischen Agentin Spalko (Cate Blanchett) zu tun bekommt und in ein neues Abenteuer gelangt: zusammen mit dem rotzfrechen Jüngling Mutt Williams (Shia LaBeouf) macht sich Indy auf die Suche nach seinem ehemaligen Kommilitonen Harold Oxley (John Hurt). Den findet er in russischen Händen, ebenso wie seine alte Liebe Marion Ravenwood (Karen Allen) und Agentin Spalko. Es beginnt die turbulente Jagd auf ein paar mystische Kristallschädel die offenbar außerirdischen Ursprung haben … (gear)

Danke Steven, danke Harrison, danke George, danke Gott! Jawohl, es wurde vollbracht. Nach dem ständigen hin und er über die letzten Jahre hätte doch wirklich keiner geglaubt daß die ihre Probleme oder was auch immer es war in den Griff bekommen und nochmal einen „Indiana Jones“ Film machen. Lucas warnte allerdings vor: es ist ein Film, nicht mehr, wohl um die epischen Erwartungen abzumildern. Aber, das Gute dabei ist: die meisten Erwartungen bleiben erhalten.
Ganz wichtig: Harrison Ford ist zwar gealtert, aber der Charme und Witz seines Heldens sind immernoch ungebrochen, es ist keine Spur von Peinlichkeit dabei wenn er sich wie gewohnt als Actionheld in den unmöglichsten Sitatuionen bewährt – Indy rocks! Bei der Story kann man allerdings Abstriche machen, insbesondere zwei die ich hier aber nicht kommentieren will weil dann wesentliche Infos verrraten würden. Aber, im es allgemein zu halten: die Story ist ne runde Sache (ob das worauf es im Finale hinausläuft wirklich zu Indy paßt sei dahingestellt) und wenn es dann zu den wilden Actionpassagen kommt ist der Film genauso laut, flink und begeisternd wie seine Vorgänger, der Spaßfaktor ist ununterbrochen erhalten. Die Idee Indy einen Jugendlichen beiseite zu stellen ist nicht neu (man bedenke den „Tempel des Todes“) aber „Transformers“ Held Shia LeBeouf erweist sich als Glücksgriff für den Part des mauligen Helden, ganz zu schweigen davon daß Cate Blanchett als fiese Russin eine der besten Schurken der Serie abgibt. Also, es hat geklappt: hier wurde dem alten Helden ein würdevoller (diesmal ja wohl wirklich) letzter Auftritt präsentiert der ihn mit strahlendem Lächeln und Würde endgültig verabschiedet … oder? Wie ist die Schlußeinstellung zu deuten?

Fazit: Ein vollkommen würdiger Nachzieher voller Spaß und Daueraction – wenngleich man sich mit der Hintergrundstory anfreunden muß.
Rating: ★★★★☆

10000 BC

Die Erde, gut 10.000 Jahre vor der Neuzeit: in dieser Welt in der auch noch gewaltige Mammuts auf der Welt herumlaufen entführt ein brutaler Sonnnenkönig Evolet (Camille Belle), die Frau des Jägers D’leh (Steven Strait). Der sammelt eine Armee freiwilliger um sich und jagt die Entführer quer durch die Wüste. Dies wird zu einer gefährlichen Reise voller Begegnungen mit anderen Stämmen und einer untergegangenen Kultur in der D’leh glatt eine Revolution auslösen muß … (gear)

Die alte Emmerich-Formel mal wieder auf der großen Leinand: ein Megakracher, finanziell günstig gestaltet, der Verzicht auf prominente Gesichter und das ganze wird laut, laut, öaut. Eigentlich ein Film den keine Sau interessiert da die ganze Nummer keine historisch belegten Grundlagen hat sondern einfach schlichtes Abenteuer und Thrill bieten will. Unter dem Aspekt fällt das Ganze dann beinahe erträglich aus: strammer, furchtloser Held zieht los um sein entführtes, holdes Fräulein zurück zu holen, kämpft viel, lernt neue Freunde und löst nebenbei noch einen Aufstand unter den Sklaven eines Steinbruchs aus. Das alles wird bildgewaltig und episch inszeniert, mit grandiosen Kulissen und aufwendigen Spezialeffekten,aber da die Helden allesamt recht bleich und uninteressant bleiben interessiert das kaum. Unterm Strich also gibts wenig fürs hirn, viel fürs Auge und Ohr. Wem des reicht der möge loslegen – wenn es auch eine ähnliche Story ist, so trieft der Film wenigstens nicht so vor Blut wie Apocalypto.
 
Fazit: Inhaltlich trist, optisch gigantisches Abenteuerfilmchen – nicht mehr oder weniger!
Rating: ★★☆☆☆

Die letzte Legion

Rom im Jahre 476 n.Chr. Der 12-jährige Romulus Augustus (Thomas Sangster) soll zum neuen Kaiser gekrönt werden soll – doch kurz nach der Zeremonie fällt eine Horde Barbaren in Rom ein, tötet Romulus Eltern und verschleppt ihn in ein Gefängnis nach Capri, zusammen mit seinem Lehrmeister Ambrosinus (Ben Kingsley). Dort werden sie aber von Aurelius (Colin Firth), dem Befehlshaber der kaiserlichen Leibgarde, und einer kleinen Legion. Zusammen mit der byzantinischen Kriegerin Mira (Aishwarya Rai) brechen die Krieger nach Britannien auf um die letzte noch verbliebene römische Legion zu finden, um mit ihrer Hilfe das römische Imperium zurückzuerobern …

Die letzte Legion weiterlesen

Alatriste

Im von Dauerkriegen und Inquisition überschatteten Spanien des 17. Jahrhunderts erlangt der Hauptmann Diego Alatriste (Viggo Mortensen) Ruhm und Ansehen nach einer Schlacht in Flandern. Dort verspricht er auch einem sterbenden Kameraden sich um dessen Sohn Inigo (Unax Ugalde) zu kümmern der unter Diegos Augen zum Manne heranreift. Doch im Laufe der Jahre geraten beide in die hinterhältigen Intrigen des spanischen Hofes bis sie schließlich wieder auf dem Schlachtfeld landen …

Alatriste weiterlesen

Eight Below – Antarctica – Gefangen im Eis

Auf einer amerikanischen Antarktis-Forschungsstation bereiten sich der Scout Jerry (Paul Walker), Kartograph Cooper (Jason Bigs) und die restlichen Wissenschaftler auf die Heimreise vor als der Geologe Davis (Bruce Greenwood) auftaucht der dort in der Gegend einen Meteoriten vom Merkur sucht. Trotz schlechter Umstände wagt Jerry den Trip, voller Vertrauen in seine Schlittenhunde Maya, Old Jack, Truman, Dewey, Shadow, Shorty, Buck und Max. Als Davis und Jerry in Gefahr geraten retten ihnen die Hunde tatsächlich das Leben, als dann aber ein Sturm aufzieht müssen die Menschen evakuiert werden und die Hunde zurückgelassen werden. Während Jerry versucht eine Möglichkeit zu finden um zurückzufliegen beginnt für die Hunde im Eis ein harter Überlebenskampf …

Eight Below – Antarctica – Gefangen im Eis weiterlesen

The New World

Im April 1607 erreichen drei kleine Segelschiffe aus England mit 103 Passagieren, angeführt von Capain Newport (Chriistopher Plummer), den nordamerikanischen Kontinent mit dem Ziel dort eine erste Kolonie zu errichten. Zur Mannschaft gehört auch der rebellische John Smith (Colin Farrell) der nur knapp seiner Exekution entgeht. Schnell stellt Newport fest dass sie in einer Gegend gelandet sind die von dem mächtigen Häuptling Powhatan (August Schellenberg) regiert wird. Smith wird zu den Eingeborenen geschickt um dort Hilfe und Unterstützung zu erbitten – dabei verliebt er sich jedoch on des Häuptlings Lieblingstochter, die Engelsgleiche Pocahontas (O’Orinaka Kilcher) was der Auftakt zu einer tragischen Liebesgeschichte ist in der später auch der Soldat John Rolfe (Christian Bale) verwickelt wird …

The New World weiterlesen