Archiv der Kategorie: Science-Fiction

Midnight Special

Vater Roy (Michael Shannon)  befindet ist mit seinem kleinen Sohn Alton (Jaeden Lieberher) auf der Flucht da an dem Jungen übermenschliche Kräfte erkannt wurden. Das macht sie zum Ziel der NSA und einer verrückt scheinenden Sekte …

Das ist dann wohl blöd gelaufen: ich schaute den Film auf dem PC an einem Samstag Mittag und war irgendwie mit den Gedanken ganz woanders und widmete ihm ab irgendeinem Punkt nicht mehr die volle Aufmerksamkeit. Das ist natürlich generell nicht gut, bei einem Titel wie diesem hier ist das aber restlos fatal: der Film ist ein Science Fiction Film mit ständigem Schwerpunktswechsel, d.H. hier wird auch schonmal die Richtung der Handlung komplett umgestellt. Das alles ist in eine ruhige, actionarme Inszenierung eingebettet – das ist eine Erzählweise die man eben mögen muß oder eben nicht. Ich selber habe nichts dagegen, bin aber hier leider vozeitig vollkommen ausgestiegen und möchte daher nicht versuchen meine Eindrücke so fest wiederzugeben. Es mögen sich Fans anspruchsvoller Sci-Fi Filme mal dran versuchen – als reiner Spaßfilm taugt er jedenfalls definitv nichts.

Fazit: Sehr gemach erzählter Streifen dessen gebremstes Erzähltempo man mögen muß.
Rating: ★★☆☆☆

Die Bestimmung – Allegiant – Teil 1

Das Regierungssystem Chicagos ist zusammengebrochen und wird nun von Evelyn (Naomi Watts) geführt. Die Geretteten tragen sich aber mit schweren Konflikten und suchen sogar nach Möglichkeiten die alte Ordnung wieder herzustellen. Daher ist Tris (Shailene Woodley) bemühtmit ihrem Freund Four (Theo James), ihrem Bruder Caleb (Ansel Elgort), ihren Komplizinnen Christina (Zoe Kravitz) und Tori (Maggie Q) und Peter (Miles Teller) entfliehen …

Das ist unfair, wenn ich versuche was zu diesem Film zu sagen: ich habe die ersten beiden zwar geschaut, aber schon mit langem zeitlichen Abstand und ohne die exakten Umstände noch so richtig flüssig parat zu haben. Auf der anderen Seite gings auch so ganz gut, einfach weil man sich die Stereotypen zusammensuchen konnte: die bekannten Helden aus den Vorgängern haben den passierten Alptraum überlebt; für einen Moment erscheint alles gut und besser bevor es wieder in den nächsten Krampf abrutscht. Wer da wie mit wem paktiert und was da dann vorgeht ist mir eben aufgrund der mangelnden Erinnerung größtenteils verborgen geblieben, es blieb mir aber genug Gelegenheit um über die Kulissen zu lachen. Gerade diese wüstenähnliche Endzeitkulisse sieht an manchen stellen so aus als würde man eine alte Star Trek mit Captain Kirk schauen. Ansonsten ist dies wohl die redeselige Hälfte, schließlich ist das Ganze eine Buchverfilmung und deckt nur die erste Hälfte ab, das große Feuerwerk erwartet einen dann wohl erst am Ende beim großen Finale. Vielleicht reißt es das Schlußkapitel nochmal raus (was aber unwahrscheinlich ist da dieses auch mit geringeren Mitteln gedreht wird); hier scheint die Divergent Serie leider gebremst und blutarm und verschenkt die Möglichkeiten.

Fazit: Trotz passabler Ansätze eine langatmige und kaum begeisternde Fortsetzung!
2 Punkte

Star Trek – Beyond

Bei einer neuen Weltraummission wird das Raumschiff Enterprise vom bösartigen Krall (Idris Elba) und seinen Schergen angegriffen und vernichtet. Getrennt voneinander landen überlebende Mitglieder der Crew auf einem angrenzenden Planeten. Dort müssen sie sich erst wieder sammeln um dann zum Gegenschlag auszuholen …

Es gab mal Zeiten, da war der Name „Steben Spielberg“ ein Garant für eine volle Bude, in der heutigen Zeit ist der Name wohl mehr was für Kinonostalgiker und Freunde anspruchsvoller Werke, wie er zuletzt noch mit dem großartigen „Unterhändler“ bewies. Bei der ersten Vorschau auf diesen hier hatte ich dann aber doch den Eindruck daß der werte Steven mal wieder einen richtigen, gigantischen Blockbuster rausgehauen hat – aber der Schein trügt. Dies ist ein geradezu kleiner und stellenweise intimer Film, und es ist ein Streifen der mehr Kinderfilm als Fantasyfilm ist. Das heißt, einer der Gründe warum der Trailer erfreulich wenig gespoilert hat dürfte darin bestehen daß es schlicht nichts zu spoilern gibt: ein kleines (großartig gespieltes) Mädchen landet bei einem Riesen und dessen Fantasywelt und verbringt einfach Zeit bei ihm – Ende. Der Film schwingt geradezu in einer dauerhaften Märchstimmung und bringt in schon lange nicht mehr dagewesener Weise richtige Magie auf die Leinwand. Wer das erkennen und „aufnehmen“ kann kann sich glücklich schätzen. Dagegen stehen stellenweise schwache Effekte (der Riese sieht manchmal extrem künstlich aus und bewegt sich auch so) und eine total gebremste Erzählweise die sich an kleine Kinder richtet, aber mit der endlosen Ausdehnung von ereignisarmen Szenen sehr schnell langweilen kann. Daher: für Nostalgiker und ganz Kleine!

Fazit: Behäbig erzählter Film mit wenig Handlung, dafür märchenhafter und magischer Stimmung!
Rating: ★★★☆☆

Independence Day – Wiederkehr

Zwanzig Jahre sind vergangen seid eine außerirdische Macht die Erde am Unabhängigketstag angriff und nur knapp geschlagen wurde. Die Menschheit hat derweil die technisch der Aliens übernommen und in ihr Leben intrigiert. Da erkennt man jedoch daß die Aliens kurz vor der Niederlage ein Notsignal senden konnten das nun erhört wurde – und schon bald beginnt eine erneute Angriffswelle der außerirdischen Macht …

Zwanzig Jahre durfte man auf dieses Sequel warten … aber war man wirklich gespannt darauf? Es gab ja direkt nach Start Gerüchte daß Emmerich weitere Filme machen wolle, aber das war ein Fake. Nun war es sicherlich ein finanzieller Anreiz der ihn angetrieben habt, vond er Arbeit her war es relativ einfach: das Drehbuch ist ein relativ einfaches Copy and Paste des ersten Skripts bei dem nur ein paar Eckdaten angepasst werden mußten. Immerhin hat die Nummer dann ein sehr interessantes Grundszenario, es zeigt die Welt der Menschen zwanzig Jahre nach den Angriffen; und durch die Alientechnologie hat sich die Welt in technologischer Hinsicht enorm weiter wentwickelt. Daraus resultiert eine durchaus interessante Welt, die aber eben nur sporadisch gezeigt wird und als Kulisse für das große Actionszenario dient. Emmerich-routiniert ist das Handwerkliche dann auch toll und spektakulär inszeniert, allerdings erweisen sich die neuen ins Zentrum geschobenen Figuren als stark undcharismatisch und kaum in der Lage einen solchen Film zu tragen, mit Aussnahme von Jeff Goldblum. Bei den Figuren wird ohnehin ein kalkuliertes Spiel mit Nostalgie betrieben; das manchmal zwar nett ist, aber abseits der Logik. Das Skript hat indes so viele Absurditäten parat daß es einem die Schuhe auszieht und das Ende ist nicht rund, sondern nur spekulierend auf einen weiteren Teil. Daher: wer sich wirklich auf den Film gefreut hat sollte einen Blick riskieren, selbst da wo es schwach wird tröstet der Eventcharakter über einiges hinweg. Nichts desto trotz ist der Film meilenweit inter seinen Möglichkeiten zurück.

Fazit: Gebremstes Sequel dem oftmals Charme und Witz fehlen!
Rating: ★★★☆☆

Die 5te Welle

Eine bösartige außerirdische Rasse hat die Erde angegriffen und in vier brutalen Angriffswellen fast die ganze Menschheit ausgelöscht. In der Zeit als die Alien eine weitere Welle planen wird Cassie (Chloë Grace Moretz) die auf der Suche nach ihrem Bruder Sam (Zackary Arthur) Teil einer Gruppe, bestehend aus diversen anderen Überlebenden …

Independence Day meets Twilight, so kommt mir vor. Stimmt zwar nicht restlos, aber die Richtung kommt schon relativ gut hin; zumal der Film zum Ende droht auf den Sektor Liebesschnulze abzudriften. Bis dahin hat man einen relativ gängigen „Aliens erobern die Welt“ Film gesehen in der eine unscheinbare junge Frau zur Heldin wird und sich durch das unschöne Endzeitszenario kämpft. Was ansonsten kommt ist Teenagerkino der erträglichen, aber ebenso austauschbaren Art und eigentlich nichts an alledem ist neu oder irgendwie innovativ. Ein wenig Thrill, ein dosiertes bißchen Action … eben das und keinen Funken mehr.

Fazit: Lahme Science Fiction die zum Ende ertwas fahrt aufnimmt.
Rating: ★★☆☆☆

Maze Runner 2 – Die Auserwählten in der Brandwüste

Thomas (Dylan O’Brien) ist mit seinen Begleitern dem mörderischen Labyrinth entkommen, doch kommen sie schnell in die nächste gefahrenvolle Umgebung: eine lebensbedrohliche Brandwüste. Während er dort versucht mit seinen Freunden Minho (Ki Hong Lee) und Newt (Thomas Brodie-Sangster) zu überleben treffen sie auf eine Gruppe Widerstandskämpfer …ö

Hier bin ich sehr früh ausgestiegen – ich hatte zwar  den Erstling gesehen, aber kaum ausreichend auf dem Schirm als das ich mich wirklich zurecht gefunden habe. Somit wars für mich einfach ein Film in dem ein paar Jugendliche von bösen erwachsenen gejagt werden und durch eine sehr unangenehme Umgebung flüchten. Spannung ist gegeben, gute Darsteller ebenso, und all das Ganze frimelt sich sicher in eine gute Story ein die auf einer Buchreihe basiert deren dritter Teil sicherlich bald folgt. Fans der Bücher oder des ersten Films kommen mit der Nummer sicherlich sehr gut klar, mir wars irgendwie zu emotionslos.

Fazit: Epische Action mit großem Aufwand, aber etwas unübersichtlicher Story
Rating: ★★★☆☆

Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Die riskante „Ares 3“-Mission dient der Erforschung des Mars. Dabei kommt es zu einem Unfall bei dem die Crew den Planeten verlassen muß – allerdings bleibt der Botaniker Mark Watney (Matt Damon) allein zurück. Fortan ist er bemüht irgendwie Umstände herzustellen unter denen er auf dem Mars überleben kann bis Hilfe eintrift – währenddessen sucht NASA Direktor Sanders (Jeff Daniels) nach einer Möglichkeit eine Rettungsmission auszuschicken …imzuholen…

Dieser Film kam irgendwie aus dem Nichts – ich hatte nichts von seiner Produktion ect. Gelesen oder erfahren, auf einmal stand er auf dem Kinoplan. Ich selber konnte es leider nicht zeitlich unterbringen ihn mir anzuschauen und konnte es erst sehr viel später nachholen. IN der Zwischenzeit hatte ich eigentlich nur begeisterte Jubelgesänge und Sprüche wie „Film des Jahres“ vernommen – da möchte ich aber schon sagen daß man die Kirche im Dorf lassen sollte. Aber nicht allzusehr, da der Film klasse ist. Ich war nur etwas ratlos auf was die Story angelegt war – der Kerl sitzt auf dem Mars, es gibt keine Chance auf Rettung, was nun? Nun, der Film findet einen präzisen Verlauf und Möglichkeiten um seine Lauflänge von fast zwei einhalb Stunden optimal zu füllen. Auch wenn es vom Storyverlauf einfach nur ein großer „Rettungsfilm“ ist weiß er zu begeistern was insbesondere an Matt Damon und der ruhigen, humorvollen Art liegt mit der er seine Situation erträgt und meistert, des weiteren an dem technisch ausgereiften Design und der Aufmachung des Films. Irgendwi sieht das Werk aus als seis stark von „Interstellar“ beeinflußt, fällt aber viel vergnüglicher und weitaus weniger bleischwer aus. Insofern: intelligente Unterhaltung mit Spaßfaktor.

Fazit: Technisch brilliant und inhaltlich oftmals bemerkenswert leich inszeniert!
Rating: ★★★★☆

Star Wars Episode VII – Das Erwachen der Macht

30 Jahre sind vergangen seit Luke Skywalker (Mark Hamill) Darth Vader und den Imperator besiegte. Mittlerweile ist Luke verschwunden was dem Imperiumsnachfolger „Die erste Ordnugn“ die Möglichkeit gibt brutal im Universum zuzuschlagen. Auf Seiten des Widerstands kämpfen eifrig der desertierte Stormtrooper Finn (John Boyega), die Sammlerin Rey (Daisy Ridley) und der Pilot Poe Dameron (Oscar Isaac) – unterstützt vom alten Kriegshelden Han Solo (Harrison Ford) …

Ein „Star Wars“ Film ist kein Film, es ist ein filmreligiöses Ereignis. Man kann es kommentieren, kritisieren oder sonstwie zerlegen, es wird Menschen geben die gegen jeden Anflug von Kritik immun sind. Und gerade bei diesem Film ist es krasser als bei jedem anderen was die Spoiler angeht: jede, wirklich jede Kritik (außer der Cinema) ist bemüht inhaltliche Details so weit wie möglich bedeckt zu halten, wie es eben die Trailer auch getan haben. Und letztlich: zurecht. Ich konnte den Film wirklich nur mit Vermutungen und Ahnungen anschauen, aber ohne jedes Wissen was passiert. Wobei ich mich schon bei einem Part in der Eröffnungsszene auf merkwürdig vertrautem Grund gefühlt habe, was letztlich daran liegen dürfte daß der ganze Film ein langer, großer Aufguss der Storyline aus „Eine neue Hoffnung“ ist. Aber einer bei dem man alles richtig gemacht hat: interessante neue Charaktere denen ich in der Tat zutraue das sie noch zwei weitere Filme tragen können, schlagkräftige Unterstützung der alten Charaktere (es gibt wirklich ein warmes und wohliges Gefühl wenn Han Solo und Chewie ganz unvermittelt in der Handlung auftauchen), einen hohen Witzfaktor, hohes Tempo und sehr viel Spaß. Auch die Idee weniger CGI einzusetzen sondern alles on Location zu drehen erweist sich als großartig. Kurz gesagt: inhaltich ist der Film kurzweilig, als Fortführung der „Star Wars“ Saga würdig und als Eventfilm einfach ein großer Spaß. Mehr davon!

Fazit: So gut wie sich alle eine „Star Wars“ Fortsetzung nach all der Zeit nur wünschen konnten!
Rating: ★★★★★

Ex_Machina

Der 26-jährige Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) gewinnt einen Preis: er darf den öffentlichkeitsscheuen Konzernchef Nathan (Oscar Isaac) auf dessen Grundstück beuschen. Schnell merkt er das sein Besuch Teil eines Experiments ist: er soll helfen den Draht zu einer von Nathan entwickelten künstliche Intelligenz aufzubauen …

Ich erachte mich ja selber eher als schlichtes Gemüt und sehe auch einen Film wie den diesen vor allem mit dem Aspekt Unterhaltungswert. In diesem Punkt ist dann allerdings relativ wenig zu finden: der Film ist britisch, mit überschaubarem Budget gedreht und spielt eigentlich komplett in einem großen Haus, es sind gerade mal vier Hauptfiguren zu finden  – das hat stellenweise schon Anflüge eines Theaterstücks. Inhaltlich ist der Film ein extrem anspruchsvolles Stück Science Fiction, bei dem es um Menschen und Maschinen und künstliche Intelligenz geht – ganz schön harter Tobak. Daher muß ich ich kurz fassen: ich erkenne daß man hier ein Kleinod und ein kleines Meisterwerk hat, einen Film den intelligente und in der Materie verankerte Menschen wahrscheinlich als unfassbar mitreißend empfinden werden. Ich selber fand ihn bleich, ereignisarm und langweilig.

Fazit: Im inneren wohl sehr reichhaltige Utopie die nur ein gewisses Publikum anspricht und zufriedenstellt!
Rating: ★★★☆☆

Project Almanac

Auf einem alten Geburtstagsvideo entdeckt der Jugendliche David (Jonny Weston) sich selbst im aktuellen Alter. Bei der Forschung nach den Umständen mit seinem Kumpel Quinn (Sam Lerner) kommt er den Komponenten einer Zeitmaschine auf die Spur die er dann auch zusammensetzt. Relativ schnell gehen die harmlosen kleinen Zeitreisen außer Kontrolle …

Zwei Buchstaben die mir den Film von der ersten Sekunde an verleiden: FF; für Found Footage. Mir ist dieses „Genre“ nicht plausibel, bzw. erachte ich es als eine Erzählweise die in den meisten Fällen für Horrorwerke genutzt wird. In diesem Falle ist es im weitesten Sinne Science Fiction und die Vergleiche mit „Chronicle“ drängen sich auf: nur leider auch die Qualität. Die Story an sich ist ähnlich und insgesamt auch schon öfters da gewesen: irgendwelche normale Menschen die in die Situation kommen dass sie Zeitreisen können und diese Fähigkeit erst aus Spaß nutzen bevor daraus Probleme entstehen. Als Story an sich ist das ok, wenn auch nicht speziell, im Wackelkameralook fällt die Nummer geradezu unerträglich aus. Immerhin verzichtet der FIlm wie viele seiner Konsorten auf eine große Blutarie und hat in der Schlußszene einen netten Moment parat. Trotzdem: kann ausgelassen werden.

Fazit: Die brauchbaren Ansätze der Story verpuffen durch die Inszenierung
Rating: ★★☆☆☆