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Mission Impossible – Fallout

Nach einer missglückten Mission wird Geheimagent Ethan Hunt (Tom Cruise) mit den Folgen seiner Vergangenheit konfrontiert während zeitgleich eine weltweite nukelare Berdohung entsteht. Unterstützt von IMF-Chef Alan Hunley (Alec Baldwin) muß Ethan mit Benji Dunn (Simon Pegg) und Luther Stickell (Ving Rhames) sowie MI6-Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) die Bedrohung abwenden …

Sechste Runde für die Agentensaga rund um Tom Cruise – und noch immer weiß die Materie zu begeistern. Dabei bringt die Story einen merkwürdigen Mix aus schlciht und komplex: eigentlich könnte es im Kern kaum leichter sein, es geht um die Jagd auf ein paar Bomben und deren Entschärfung, gleichermaßen wird aber eine unfassbare verzwickte Intrigenstory drum herum gespannt bei der man leicht den Überblick verliert wer da wo mit wem zusammenarbeitet – aber selbst wenn man da nicht mehr durchblickt hält man sich einfach an Strahlemann Cruise. Der zeigt sich in unfassbarer Bestform, vor allem was die endlosen Action-Szenarien angeht: ob zu Fuß auf den Dächern von London, auf einem Motorrad durch Paris, bei einem waghalsigen Fallschirmsprung oder einem Duell bei dem zwei Hubschrauber miteinander kämpfen: die komplett real gefilmte Action haut aus dem Kinositz. Mit Witz und Ironie dazwischen bietet der Film so einend er beeindruckensten Sommerblockbuster des Jahres – und den Beweis was Kino alles kann wenn man den CGI Bombast weglässt.

Fazit: Etwas überlange, ansonsten in jeder Hinsicht mitreißende Episode einer großartigen Serie!

Maze Runner 3 – Die Auserwählten in der Todeszone

Die Gladers unter Führung Thomas (Dylan O’Brien) und die anderen entflohenen Gladers müssen eine letzte gefährliche Mission absolvieren: Während sich das tödliche Virus immer weiter ausbreitet, sind einige Freunde von ihnen in der berühmt-berüchtigten Last City eingesperrt, einem tödlichen, von WICKED kontrolliertem Labyrinth. Eine große Herausforderung für Thomas und seine Mitstreiter, doch auch eine lohnenswerte, denn als Belohnung winken Antworten auf die Fragen, die sie sich schon seit ihrer ersten Gefangenschaft im Labyrinth gestellt haben…

Runde der Teenager-Endzeitsaga – und ich hatte ine gewisse, nicht unübliche Liste im Kopf mit Dingen die ich hier erwartet habe: alle Figuren treten wieder auf, jeder kämpft seine letzten persönlichen Differenzen mit wem auch immer durch und es führt zu einem plausible Schluß bei dem nichs offen bleibt. Genau das bekam ich auch, ich stellte nur unterwegs fest daß ich zu wenig in der Story drin steckte weil ich die Filme mit zu großem Abstand gesehen habe, daher blieb mir nur ich am Schaueffekt zu erfreuen: es gab dicke Actionszenen in der Wüste und einer futuristischen Stadt und Wagenrennen durhc sandige Gegenden die wohlige „Mad Max“ Erinnerungen aufkommen ließen. Das alleine reichte schon um den Film zufriedenstellend beenden zu können – für Fans die in der Materie drin stecken dürfte sicherlich auch ausreichend mit drin sein. Ich weiß nicht genau ob restlos alle Aspekte ordentlich beantwortet wurden, für meine Verhöltnisse hat aber alles gestimmt. Wenn man schon eine Endzeit-Teenager Geschichte aufbaut sollte man sie genau so zu Eende bringen.

Fazit: Wuchtiges und aufwendiges, vielleicht etwas überlanges Finish!

Action Point

D.C. (Johnny Knoxville) betreibt einen Vergnügungspark, in dem er ein simples Prinzip verfolgt: die Sicherheitsmaßnahmen sind extrem niedrig wodurch die Attraktionen maximalen Spaß bieten, aber auch hochgradig gefährlich sind. Schon bald gibt es jedoch Konkurrenz durch einen anderen Park …

An Johnny Knoxville und dem was er immer so getan hat scheiden sich wohl die Geister: ich selber habe immer Respekt gehabt vor den Stuntleistungen und der unerschrockenen Art mit der er seinen Körper ramponiert hat, fand ihn aber auch nur in Maßen lustig und kann jeden verstehen der ihn garnicht abkann. Bei diesem Film dient die Handlung auch nur als Fassade um reihenweise absurde Stuntszenen aneinander zu pappen: ein Freizetpark entfernt alle Sicherheitsvorkehrungen so daß der Park zur reinsten Anarchie und einer filmischen Dauerstuntshow wird. Und da sind reihenweise Szenen drin wo man mit offenen Mund staunt, dazwischen gibt’s aber ebenso oft lauten, cholerischen Humor der recht schnell zu albern ist. Trotzdem ist es erfrischen Action zu sehen be der nicht einstürzende Hochäuser vorkommen, sondern wirklich Menschen mit körperlichem Einsatz dabei sind – hat schon seltenheitswert.

Fazit: Furchtbar albern, aber mit doch beeindruckenden Actionszenen!
Rating: ★★★☆☆

Extinction

Familienvater (Michael Peña) hat einen regelmäßig wiederkehrenden Traum, in dem er eine Alieninvasion sieht und den Tod seiner Familie. Als es dann tatsächlich zu einer Alienattacke kommt versucht Peter alles im das Schlimmste zu verhindern und entdeckt unglaubliche Fähigkeiten an sich …

Wieder mal ein Freitag, in wieder einmal haut Netflix da den Film der Woche raus. Ich sleber schwanke nun zwischen den Polen einerseits die Umstände, andererseits den Film für sich zu betrachten. An sich habe ich an dem Film garnichts zu beklagen – es ist eigentlich wieder einmal die Zusammenfügung bekannter Versatzstücke, aber in einer ganz neuen und vertretbaren Form, mit passablen Darstellern, überschaubarem Aufwand und einer angenehmen Lauflänge. Solide Sci-Fic Kost die im letzten Drittel mit einem sehr guten Twist überrascht. Auf der anderen Seite ist dies keine frische Filmkost mehr, sondern Massenspeisung, ein Titel der hermuß weil jede Woche einer hermuß und eben genau daß ist das Material wegen dem Leute nicht mehr groß ins Kino rennen und sich damit begnügen. Bedeutet: Erwartungen an Kinoqualität sollte man nicht stellen, auf dem Sektor des Streamings funktioniert hier aber eigentlich alles absolut zufriedenstellend.

Fazit: Solider SciFi Film mit gutem Twist und angemessenen Ausmaßen – gehobene Streaming Qualität!

Papillon

Henri „Papillon“ Charrière (Charlie Hunnam) wird ein Mord angehangen den er nicht begangen hat und er wird zu lebenslanger Haft in der berüchtigten Strafkolonie St. Laurent in Französisch-Guayana verurteilt. Als er dem Fälscher Louis Dega (Rami Malek) das Leben rettet treffen sie eine Vereinbarung:Papillon beschützt ihn weiterhin während Louis ihn bei seinen Fluchtplänen unterstützt …

Mr ist es sehr wohl bewußt daß es hierzu ein gefeiertes und zum Klassiker gezähltes Original gibt, das habe ich aber selber nie gesehen, ich muß ich hier also damit begnügen was ich hier gesehen habe. Erstmal eine Bestätigung: Leben paßt nicht in ein Drehbuch. Heißt. Das der Film zwar eine wahre Geschichte nacherzählt, diese aber einige Ereignisse und Dinge enthält die nicht in der normalen Altstruktur eines Drehbuchs passieren. Ich sehe also eine wahre Story ind er die Hauptfigur nichts anderes tut als leiden. Charlie Hunam kriegt das zwar solide transportiert, ich verstehe trotzdem nicht woher seine Figur ihren Antrieb und ihre Energie hat und woher die Kraft kommt all das auszuhalten. Ansonsten ist der Film von einer sehr altmodischen Filmweise die ihn nach heutigen Gewohnheiten sehr gebremst wirken läßt. Totale Nieten aber: zum einen der kreidebleiche Kontrahent in Gestalt des bösen Direktors der nicht den Hauch eines Kontrahenten abgibt, zum anderen einige extrem laue Green Screen Anwendungen die den Film unfassbar künstlich wirken lassen. Es hat schon schlimmere Neuverfilmungen gegeben, abr einen grund hierfür sehe ich nicht.

Fazit: Bleich und schleppend, aber mit pasablen Darstellern und ein paar gelungenen Momenten!

Rating: ★★☆☆☆

Ant-Man and the Wasp

Scott Lang (Paul Rudd) kehrt von seiner Mission mit Captain America zurück und begibt sich mit seinem Mentor Dr. Hank Pym (Michael Douglas) und dessen Tochter Hope van Dyne (Evangeline Lilly) an einen neuen Auftrag: er soll Hopes Mutter finden. Dabei unterstützt ihn Hope mit einem neuartigen Wasp Kostüm …

Runde zwei für den Ameisenmann, wobei es ja nichts bringt ihn als Sequel zu „Ant-Man“ zu schauen weil man für die vollständige Handlung auch „Civil War“ und „Infinity War“ benötigt. Wobei, eine wirkliche Handlung gibt es nicht die hier vervollständigt wird, es gibt lediglich ein finales Ziel: die vonMichelle Pfeiffer gespeitel Frau von Hank Pym ist seit 30 Jahren verschollen und soll nun endlich gerettet werden, für diese Rettung wird ein bestimmtes Objekt benötigt und um diesen MacGuffin kloppen sich dann diverse Parteien ser lange – das ist in der Tat die Story des ganzen Films. Dabei gibt es viele Macken, Walton Goggins wirkt in seiner völlig überflüssigen Rolle bleich, der Schurke Ghost ist schreiend undsympathisch und uniteressant und überhaupt ist diese Handlung komplett redundant da keine Figur eine wirklich entscheidende Entwicklung durchmacht. Dafür macht die präsentierte Action soweit Spaß, bringt die typischen Gags mit Schrumpfen und Wachsen und obendrein hat der Film wieder den bekannten, humorigen Ton der mitunter schon glatt zu viel ist. Letztlich: nach dem tragischen Infinity War ist es schön nochmal einen fröhlichen Marvel zu schauen. Aber nötig war er nicht.

Fazit: Spaßiges Nichts, harmlos und nett, aber nicht besonders.
Rating: ★★★☆☆

Alles Geld der Welt

Im Jahre 1973 wird in Italien John Paul Getty III. (Charlie Plummer) entführt Enkel des reichen Öl-Tycoons John P. Getty (Christopher Plummer) entführt. Gety verweigert aber eine Zahlung von Lösegeld so daß John Pauls Mutter Gail Harris (Michelle Williams) den ehemaligen CIA-Vermittler Fletcher Chase (Mark Wahlberg) anheuert um ihren Sohn zu befreien…

Bei diesem Film sit das Marketing und das die sonstige Aufmerksamkeit leider falsch gelenkt worden: es ging nur darum daß Kevin Spacey die Rolle des Gettys gespielt hat, dann aber durch Christopher Plummer ersetzt wurde, dieser für seine Leistung in Oscarhöhen gelangte und es unfaire Bezahlung für Michelle Williams gegenüber Mark Wahlberg gab. Hinter all dem Zeugs, hat da einer drauf geachtet was für ein Film überhaupt dahinter gesteckt hat? Anscheinend nicht, was shcade ist: der kann durchaus was. Eine Mischung aus Entführungsthriller und Drama, bei letzterem wird vorrangig die Geldgier des Reichen theamtisiert, ebenso gibt’s noch Mark Wahlberg als coolen Vermittler der irgendwie nach einem Weg sucht die Geschichte zu einem guten Ende zu suchen. Erfreulich: neben den tollen Darstellern ist auch der Film sehr bemüht sich von typischem Mainstream zu unterscheiden, der Nachteil: er wirkt nicht gerade so wie der aktuelle Sehstandard. Mit dem kühlen Italolook der 70er muß man sich schon etwas an das Aussehen gewöhnen. Kann man das und verträgt man einen Film der eben nicht auf Action sondern auf Thrill und Hintesinn setzt dürfte sich der Titel lohnen.

Fazit: Wohl größtenteils stimmige Nacherzählung von realen Ereignissen, nicht gerade Mainstream!

Destination Wedding

Frank (Keanu Reeves) und Lindsay (Winona Ryder) treffen am Flughafen aufeinander und können sich vom ersten Moment an nicht leiden. Leider stellt sich heraus daß sie das gleiche Ziel haben, die Hochzeit von Franks Bruder. Da sie dort beide nicht hinwollen und eigentlich mit keinem dort reden können bilden sie eine Zweckgemeinschaft bei der schon bald unerwartete Gefühle aufkeimen …

So vieles richtig gemacht, trotzdem hinterläßt das fertige Resultat einen sehr schalen Nachgeschmack: zwei fremde lernen sich kennen und müssen unter nervigen Umständen ein Wochenende miteinander verbringen, das ist eine altbekannte Story, erst recht wenn die beiden Streithähne im Laufe des ganzen Gefühle füreinander entdecken. Diese Schlacht der Geschlechter wird dann im epischen Dialogen ausgetragen, die Kontrahenten sind mit Keanu Reeves und Winona Ryder auch ansprechend besetzt. Leider ist das Umfeld trist, die beiden Figuren wirken selbst in geselligen Runden wie isoliert und die Dialoge sind wie aus dem wahren Leben, das heißt aber auch das sie mitunter sehr unzusammenhängend sind und eine Aussage hier wieder zu einem ganz anderne Thema führt und man nachher fast schon unsicher ist worüber überhaupt geredet wurde. Und auch wenn die Figuren viel über sich reden kommen sie einem nicht wirklich nahe: wenn Keanu Reeves eine sehr sperrige Vorgeschichte erzählt, die darin erwähnten Figuren auftauchen und die Geschichten dann aber schon wieder hinfällig sind. Deswegen: trotz einer Laufzet von nur 80 Minuten ist der Film anstrengend, und der schmale Grat auf dem er wandelt zwischen amüsant und nervig wird mehrfach in beide Richtungen überschritten.

Fazit: Redselige Romanze ohne viele Schauplätze, mit aber einigen verbalen Volltreffern

Vater des Jahres

Ben (Joey Bragg) und Larry (Matt Shively) gehen betrunken eine Diskussion ein wer den stärkeren Vater hat. Dies kriegtBens chaotischer Vater (David Spade) und setzt alles daran seinen Kontrahenten rauszufordern – was allerdings einige Folgen hat …

Wenn man sich vorher genau vor Augen führt was man hier bekommt wird man nicht enttäuscht: es ist eine Happy Madison Produktion, dies ist die Firma von Adam Sandler die eigentlich vorrangig schlichte Comedys raushaut die albern, günstig und dann trotzdem eintragsreich sein können, da Sandler aber nicht alle Rollenb spielen kann gibt’s eben diverse Darsteller die schonmal einspringen, eben Leute wie David Spade oder Rob Schneider. Und genau das was man da kennt und gewohnt ist bekommt man in der gewohnten Art und Weise hier: rabiater Brachialhumor, gerne mal an der Gürtellinie und darunter und vor allem: geschmackloser Klamauk mit Figuren die kein Herz besitzen. Lediglich die am Rande laufende Love Story hat ein paar schöne, süße Augenblicke die aber ind er Flut der plumopen Gags kaum auffallen. Ebenso schade: der Koflikt der beiden Väter um den es gehen soll findet nur am Rande statt, statt dessenw erden die beide Figuren mit zahlreichen Nebenhandlungen beladen. Als Netflix „Ich gucks mal eben“ Komödie reicht das vielleicht, richtig gutes Kino ist das definitiv nicht.

Fazit: Was zu erwarten war: alberne Brachialklamotte!
Rating: ★★☆☆☆

Catch Me!

Jerry (Jeremy Renner), Callahan (Jon Hamm), Chilli (Jake Johnson), Hoagie (Ed Helms) und Sable (Hannibal Buress) sind Freunde seit Kindertagen und spielen seit 30 Jahren stets im Mai das Spiel fangen – allerdings zum vermutlich letzten Mal da der ungeschlagene Jerry das Spiel bald verlassen will. Also setzen seine Kumpels alles daran ihn doch noch zu schlagen …

Erwachsene die fangen spielen in einem Film der vorgibt auf einer wahren Begebenheit zu fußen – das ist schon etwas wo ich zunächst ungläubig ranging. Aber die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen: es gibt in der Tat eine handvoll Freunde die seit vielen Jahren regelmäßig fangen miteinander spielen, aber das dürfte wohl kaum so absurd ausarten wie hier gezeigt, d.h. die Figuren klettern aus Häusern, schießen mit Baumstämmen aufeinande roder praktizieren Waterboarding um an Informationen zu kommen. Abseits davon kann man aber kaum meckern: eine flotte Komödie die nicht gezielt unter die Gürtellinie geht , gut gelaunte Darsteller die scheinbar ichtig Spaß haben und ein hohes Tempo sowie Gags die eben gut funktionieren. Einziges Manko: ein Plotpunkt bleibt für mich etwas unerwartet, außerdem schmälert eine finale Wendung ein wenig die Leichtigkeit. Aber ruiniert nichts.

Fazit: Temporeiche Komödie, nicht ganz ernst zu nehmen, aber sehr wohl großer Spaß!