Alle Beiträge von Brodie79

Killer’s Bodyguard 2

Bodyguard Michael Bryce (Ryan Reynolds) ist durch den Job aufgezehrt und macht ein Sabbatjahr. Davon hat er aber nicht viel als als Sonia Kincaid (Salma Hayek) auftaucht um ihn ihn eine neue Mission zu verwicken: Michael soll helfen den entführte Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) zu befreien …

Alle Schwierigkeiten und Probleme die ich damals mit Teil 1 hatte treten hier wieder auf – nur eben härter. Insbesondere der Kontrast zwischen Gewalt und Spaß stimmt nicht: die Hauptfiguren benehmen sich wie rücksichtslose, infantile Kinder und richten permanent Gewalt und Tod an. Die Actionszenen erreichen zwar stellenweise John Wick Brutalität, erzeugen aber keine Spannung weil dann doch wieder drumherum gealbert wird – das menschliche Leben hat hier keinerlei Wert. Das merkt man besonders wenn die nervtötende Figur von Salma Hayek einem Mann in den Kopf schießt der ihr an den Hintern gegriffen hat. Die Story in der es um die Unterbindung eines Attentats geht ist soweit ok; aber zu keinem Zeitpunkt mehr als eine Blaupause. Richtig furchtbar ist aber auch der Look – sehr oft erscheinen Figuren vor künstlichem Hintergrund und in manchen Actionszenen wird auf CGI Technik gesetzt die alles wie ein Videospiel aussehen läßt – das reißt raus und macht keinen Spaß. Vielleicht haben sich die Darsteller untereinander gut verstanden, an den Zuschauer geben sie davon aber nichts weiter.

Fazit: Blutriefende und abstossende Gewaltorgie mit plumper CGI Action!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=1j78PmPM_Mo

Poltergeist III

Die übersinnlich begabte Carol Anne Freeling (Heather O’Rourke) lebt bei Tante Patricia (Nancy Allen) und ihrem Onkel Bruce (Tom Skerritt) in einem Chicagoer Hochhaus. Allerding entfesseltder Pfarrer Kane (Nathan Davis) das Böse erneut …

Die dritte Runde der achtziger Geisterbahnfahrt die sequeltechnisch vieles bekannt macht: eine ganz neue Umgebung, wenige der alten Figuren und ansonsten werden nochmal anderthalb Stunden lang die bekannten Gruselversatzstücke durchgezogen. Das hat aufgrund der Machart zwar viel Charme, wirkt aber aus heutiger Sicht extrem albern und kaum mehr gruselig. Obendrein kann man ja nicht anders als Heather O’rourke mit bedauern zu betrachten, wodurch man eher etwas wehmütig dreinschaut. Als Abschluß der Serie geht es für mich in Ordnung, aber ich habe de Reihe eh nie sonderlich ernst genommen.

Fazit: Alberne Geisterbahnfahrt die aus heutiger Sicht nicht mehr gruselig, aber nostalgisch erscheint!

Rating: ★★☆☆☆

Brawl in Cell Block 99

Boxer Bradley (Vince Vaughn) verliert seinen Job als Auto-Mechaniker und liegt in den letzten Zügen seiner Ehe. Ein Job als Drogenkurier bringt ihn schließlich ins Gefängnis – dort soll er eine Reihe gefährlicher Aufträge ausführen …

Manchmal haben Regisseure einen vollständig eigenen, unverwechselbaren Stil. S. Craig Zahler ist wohl so jemand, da dieser Film bei jedem anders ausgesehen hätte. Die Story könnte auch aus einem plumpen Actionfilm stammen und Vince Vaughn einen tumben Schläger spielen der sich durchprügelt – aber das ist meilenweit vom Resultat entfernt. Der Film ist zwar lang, wirkt aber extrem kurzweilig und mit Vince Vaughn hat man eine zwar unterkühlte, aber strike Figur die sich nüchtern und zielstrebig voran bewegt. Die Härte und Burtalität einiger Kampfsequenzen fordert alles ab und das krasse Ende setzt da noch einen entsprechenden Pluspunkt.

Fazit: Etwas speziell und fordernd, aber ebenso knallhart und krass. Kein simpler Actionfilm …

Rating: ★★★★☆

The Kissing Booth 3

Nach dem Ende der Schule steht Elle (Joey King) vor einer schweren Entscheidung: soll sie an die mit ihrem Freund Noah (Jacob Elordi) oder in eine andere Stadt mit ihrem lebenslang besten Freund besten Freund Lee (Joel Courtney)? Ein letzter Sommer im Strandhaus ihrer Eltern soll ihr bei der Entscheidung helfen …

Ich stelle nicht die Zielgruppe für diesen Film dar, daher konnte ich ihn ganz easy und distanziert betrachten. Als Finale einer Trilogie deren Ende ich selber nie gebraucht habe ist er ok, zwar nicht der Höhepunkt der Reihe, aber eben ein runder Abschluß. Von der Story her gibt’s nicht viel, aber es reicht doch schon der Hauptfigur eine scherre Entscheidung aufzubürden und den Film über leiden zu lassen welcher Weg denn nun der richtige ist. Dazu gibt’s eine Menge Nostalgie wenn Joey King ihre Vergangenheit überlegt und feststellt daß das hier und jetzt nicht mehr so locker ist wie es früher mal war. Alles keine besonderen Dinge, aber mit hohem Identifikationspotential für junge Zuschauer. Obendrein verzichtet der Film auf plumpe Gags oder überzogene Lautstärke. Daher: auf dem Sektor der Jugendfilme ist dies sicherlich ein erträglicher Vertreter, jeder über 20 dürfte aber keinen großen Bezig haben.

Fazit: Solides Finale mit viel Nostalgie!

Videoreview von mir: https://youtu.be/UmPLBXqoJRI

The Forever Purge

Die flüchtigen Adela (Ana de la Reguera) und Juan (Tenoch Huerta) landen auf einer Ranch in Texas bei Familie Tucker. Die vermeintliche Sicherheit endet aber als die gefährliche Purge Nacht naht und ihre Gastgeber zu Mördern werden …

Alter Wein in neuen Schläuchen: im mittlerweile fünften Purge Film verändern sich zwar ein paar Rahmenbedingunge, aber im Kern bleibt es der gleiche Film: die titelgebende Purge geht diesma über mehrere Tage und findet daher auch viel im Tageslicht statt und die Handlung verlagert sich aus der Großstadt nach Texas so daß vieles in Wüsentumgebung stattfindet. Im Kern ist es aber wieder die Story von ein paar armen Leuten die in das Purge Treibeng eraten und ums Überleben kämpfen. Generell sind alle Aspekte, insbesondere die bleichen Figuren und die brutale Action wiede rvorhanden und der Fil reiht sich nahtlos zwischen seinen Vorgängern ein. Trotzdem funktioniert die Chemie zwischen den Figuren, es gibt estwas Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen und ein gewisser Unterhaltungswert bleibt. Zumindest mehr als zu erwarten war.

Fazit: Im Kern ist es immernoch der gleiche Film, auch wenn die Rahmenbedingungen verändert sind – funktioniert aber immernoch solide!

Rating: ★★★☆☆

Free Guy

Bankkassierer Guy (Ryan Reynolds) ist eine nicht spielbare Figur in einem Actiongame und hält sein explosives Umfeld für normal und langweilt sich darin. Dann aber bricht er aus den Regeln aus – und erlebt mit einem Avatar (Jodie Comer) unfassbare Dinge …

Dieser Film hat durch den Coronabedingten Kinoaussetzer auch erwig lange gelegen – aber man muß froh sein wenn er nun doch seinen Kinostart bekommt. Er verstrahlt ein quietschbuntes Bild, eine technisch perfekte Umgebung und eine durchweg positive Atmosphäre die einfach nur die Laune hebt. Es gibt zwar epische Action, aber die kommt komplett aus dem Computer, was aber zur Künstlichkeit und dem Look passt. Reynolds steckt mit seiner naiven Kindlichkeit an und die Story drumherum erfindet das Rad nicht neu, kommt aber auf zufriedene, sympathische Lacher. Definitiv einer der sympathischsten Filme des Jahrs und eine große Charme und Witzoffensive.

Fazit: Bunter Spaß der wohl besonders Gamer anspricht!

Rating: ★★★★☆

Gunpowder Milkshake

Profikillerin Scarlet (Lena Headey) muß mit ihrer Tochter Sam (Karen Gillan) fliehen als ihr Gewerbe zu heikel wird. Trotzdem gelang auch Sam mit der Zeit in dieses Gewerbe so daß sich Mutte rund Tochter zusammen schließen um ihre einstigen Widersacher zur Strecke zu bringen …

Ist doch ein wundervolles Konzept: Menschen die sich stilvoll erschießen, Story ist Nebensache. Der Film wirkt wie aus einer endlosen Fülle von John Wick Cutscenes zusammengewürfelt, hat aber durchaus einige reizvolle Dinge an sich. Insbesondere Karen Gillian als spröde Heldin macht eine Menge Spaß, aber auch die Bibliothekarinnen im Film haben einige amüsante Momente. Die Actionszenen sind aber nicht hart inszeniert, es fließt zwar literweise Blut, aber man merkt daß dies oftmals CGI Gefechte sind. Ebenso ist die Nummer nach hinten raus eine Spur zu lange und walzt das Szenario in der Bibliothek zu lange aus. Von einem tauglichen Antagonisten fehlt auch jede Spur. Trotzdem: der Film der im Grunde nur ein Streamingtitel ist der insKino geraten ist macht sich passabel, aber nicht auf dem Level der Filme die er versucht nachzueifern.

Fazit: Solide Ballerei mit guten Ideen, aber etwas zu lang!

Rating: ★★★☆☆

Old

Jack (Gael García Bernal) verbringt mitFrau Kate (Vicky Krieps) und den Kindern einen Tag am Strand als er merkt daß dort ungewöhnliches vorgeht – anscheinend altern alle dort Anwesenden Personen mit unfassbarer Geschwindigkeit …

Hier wäre es wohl das Beste wenn man rein garnichts drüber weiß, leider hat der Trailer schon ganz amtlich was vorgegeben: ein paar Familien gehen an einen Stand und altern. Das ist eine derartig abgefuckte Situation daß man sich nicht reinfühlen kann wie das wohl selber wäre,, außerdem entsteht die Spannung nicht dadurch was eigentlich passiert, sondern ur durch die bohrende Frage was da vorgeht. Damit kann man die zwei Stunden durchstehen, auch wenn einen die Fugren kalt lassen,

Fazit: Guter Twist und krasse Bodyhorrorelemente aber keine interessanten Figuren!

Rating: ★★☆☆☆

Made in Italy

Der Künstler Robert (Liam Neeson) lebt in London als er erfährt daß seine Frau verstorben ist. Da er ein Haus in Italien geerbt hat reist er dorthin um dieses zu verkaufen – dabei begleitet ihn sein Sohn Jack (Micheál Richardson) zu dem er kein gutes Verhältnis hat …

Da gibt’s wohl nicht viel zu sagen: manchmal machen Darsteller Filme die ihnen beim Drehen wohl mehr Spaß bringen als dem Zuschauer beim Ansehen. Liam Neeson ist so jemand wenngleich ihm das auch gegönnt sei. Nach endlos vielen Actionfilmen gibt er hier den Maler mit trauriger Vergangenheit der mit seinem Sohn die kaputte Familiengeschichte in einem italienischen Anwesen aufarbeitet. Die routinierten Vater Sohn Konflikte, ein leichter Einfluß des Themas Kunst und ein wenig Romanze am Rande kommen alle aus dem Fertigbausatz, im Kern ist es wohl ein Film der die italienische Landschaft wunderbar in Szene setzen möchte. Wem das reicht und wer einfach nur ein paar schöne Landschaften sehen mag der wird hier zufrieden sein.

Fazit: Trivialer Mix aus Landschaften und kleinem Familiendrama ohne entscheidende Ups oder Downs.

Rating: ★★★☆☆

Hellraiser V – Inferno

Die Suche eines Polizisten (Craig Sheffer) nach einem ominöser Serienmörder der sich „The Engineer“ nennt bringt eine unfassbare Erkenntnis: er erkennt daß der Mörder mit einem Würfel und einer sich dadurch öffnenden anderen Dimension in Verbindung steht …

Die nbächste Runde der Zenobiten-Saga die sich aber als typische Horrornummer erweist wie sie zu ihrem Erscheinen ständig für den Heimkinomarkt produziert wurde. Inhaltlich schließt das Ganze nicht wirklich an die anderen Filme an, es taucht halt nur die Figur des Pinhead auf die aber garnicht so unglaublich relevant ist. Mehr ist es eine Polizeigeschichte bei der ein Polizist die Umstände eines Mordes untersicht in den er persönlich verwickelt ist und dessen Spuren mehr und mehr in die Mysterywelt der Zenobiten führt. Mit Craug Sheffer hat man auch einen typischen B-Darsteller aus dieser Zeit, daher mag man das heute mit leichter Nostalgie bewundern. Ein paar Schocks, ein paar blutige Momente und wenige Auftritte von Pinhead haben damals gereicht, aus heutiger Sicht wirkt das alles nicht weiter erwähnenswert.

Fazit: Blutig und atmosphärisch, aber ohne wirkliche Verbindung zu den Vorgängern!

Rating: ★★☆☆☆