Alle Beiträge von Brodie79

Die Addams Family

Im Haus der Gruselfamilie Addams-Familie erwarten Gomez,Morticia, Wednesday und Pugsley sowie Onkel Fester für ein großes Familienfest die anderen Familienmitglieder als Gäste. Die Feier wird aber durch TV-Moderatorin Margaux Needler zum reinen Chaos …

Meine vorherigen Berührungspunkte mit der Thematik gehen gegen Null, ich habe die Serie nie geschaut und auch die zwei Filme haben mir nicht sonderlich erreicht. Daher habe ich auf diese animierte Kinderversion nicht gewartet, aber mit auch nicht gewehrt es anzuschauen und wurde positiv überrascht. Eigentlich ist das Addams Thema für mich ein durchgehender Running Gag: wir sehen eine normale Familie in der alle Alltagssituationen auf irgendeine Wesie auf morbde gedreht werden („Tritt deinen Vater vor dem Einschlafen“). So sehr sich dieser Gag schnell erschöpfen könnte, so sehr wird er durch immer neue kleine witzige Ideen am Leben gehalten. Ansonsten hat man eine routinierte Story über ein paar Leute die „anders“ sind und sich in einem neuen Umfeld einfinden müssen. Nichts neues also, aber nicht überdreht, nicht hysterisch und sympathisch präsentiert.

Fazit: Spezieller Kinderfilm der irgendwie Herz hat!

Get Lucky – Sex verändert alles

Die Sexualberaterin Ellen (Palina Rojinski) beherbergt im Sommer die Teenager Julia (Emma Katharina Suthe), Aaron (Bjarne Meisel), Emma (Lilly Terzic), David (Benny Opoku-Arthur), Hannah (Luissa Cara Hansen), Mehmet (Jascha Baum) und Mats (Moritz Jahn). Allerdings fallen die amorösen Abenteuer der Jugendlichen sehr stressreich aus …

Die Basis ist wohl im Film wie in der Realität richtig gängeig: Jugendliche denken vorrangig an Sex. Im Film hat man eine Truppe Jugendlicher die bei einer SexologinUrlaub machen und natürlich auch an nichts anderes denken; und während die Teenies am Strand rumhängen werden ausschließlich Gespräche über Praktiken, Körperteile oder sonstige Details geführt. Großer Pluspunkt dabei ist Palina Rojinski die als lebenslustige, sensible und witzige Therapeutin Warmherzigkeit und Mitgefühl ausstrahlt. Die Jugendlichen hingegen sind eine Truppe Klischeefiguren die kaum das Interesse der Zuschauer auf sich ziehen können, geschweige denn die Sympathien.Daran helfen ebenso wengi Gags und Szenen die aus „American Pie“ geklaut sein könnten. Trotzdem dürfte dieser Film für Jugendliche die im Alter der Hauptfiguren sind interssant sein – wie sehr er dabei authentisch ist vermag ich nicht zu sagen.

Fazit Die Leiden einiger Teenager uter der Gürtellinie – mitunter überraschend freizügig!

Der Fall Richard Jewell

Wachmann Richard Jewell (Paul Walter Hauser) findet bei den Olympischen Spielen im Jahre 1996 eine Bombe und rettet duch beherztes Eingreifen viele Leben. Allerdings gerät er kurz danach in den Verdacht selbst der Bombenleger gewesen zu sein …

Ein Mann wird ungewollt zum Helden, genießt kurzzeitig den Triumph bevor alles den Bach runtergeht und in einen totalen Alptraum mündet. Das alles ist ein wahrer Fall der mir nicht bekannt war, ebenso wenig wie der Ausgang der Geschichte, daher hatte ich durchweg einen spannenden Bonus da ich nicht wußte ob der Film nicht glatt mit einem Twist um die Ece kommt. Aber auch ansonsten spricht einiges für ihn: eine erlesene Besetzung die mit Kathy Bates, Jon Hamm und Sam Rockwell überragende Kaliber parat hat, eine dramatische Geschichte die ruhig, aber sehr konzentriert vorgetragen wird (Action gibt’s lediglich in Form des gezeigten Bombenattentats welches aber mit ganz billigen CGI Effekten geregelt wurde) und den Fokus gerichtet auf einen merkwürdigen Schwerpunkt. Der Punkt liegt wirklich auf der Figur Richard und wie es für ihn ist aus dem Nichts unter Verdacht zu geraten, die Ermittlungen und Umtriebe in den Medien und beim FBI werden sehr nebenher verfolgt. Es lieg aber auch an Regsisseur Eastwood der es drauf hat so eine Geschichte ansprechend aufzubereiten.

Fazit: Redseliger, aber mitreißender und bewegender Film über einen Mann der ungewollt in die Mühlen der Medien und der Justiz gerät!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=BArccYSeB0I

Berlin Berlin – Der Kinofilm

Aus Lolle (Felicitas Woll) und Sven (Jan Sosniok), ist letztlich nichts geworden, weswegen Lolle plant Hart (Matthias Klimsa) zu heiraten. Als Sven jedoch die Hochzeit unterbricht führen ungünstige Umstände dazu daß Lollel zu 40 Sozialstunden verdonnert wird …

Gut 15 Jahre nach dem Ende der Serie legt „Berlin berlin“ nun nochmal im Kino nach, obwohl die Serie eigentlich zufrieden endete und auch niemand eine Fortführung in dieser Form gewünscht hat. Für die Darsateller wars sicherlich toll nochmal so zusammen zu kommen, als Zuschauer bleibt einem dieses Spaßelement eher verborgen. Es werden ein paar enue Figuren etabliert und zu Beginn wird die Hauptfigur mit einer anderen auf eine Odysee durch die Wälder isoliert, man sieht quasi einem Road Movie zu bei dem sich zwei Frauen durch die Gegend bewegen und eine komscihe Situation nach der anderen erleben. Dabei sind zwar ein paar Lacher drin, aber wirklich dramatisch ist das alles nicht, ebensowenig lustig oder irgendwie erfolgreichd arind as gefühl der Serie nochmal aufleben zu lassen. Beim Comicshodown gerät die Nummer dann gänzlich aus dem Ruder, da hat man aber schon aufgegeben (trotz Lauflänge von 80 Minuten). Wer eine unglaubliche Liebe zur Serie hat kanns ja mal versuchen, als Komödie die man sieht (und das kann man da die Serie kaum aufgegriffen wird) ists unterdurchscnittliche Massenware.

Fazit: Kleine Komödie die eben bekannte Darsteller und Figuren aufwärmt, aber nicht dire Kurzweil der Serie erlang!
Rating: ★★☆☆☆

 

Spenser Confidential

Ex-Pozlizist Spenser (Mark Wahlberg) wird aus dem Knast entlassen und plant die Stadt Boston zu verlassen. Da bittet ihn jedoch sein väterlicher Freund Henry (Alan Arkin) ihm zu helfen den Boxer Hawk (Winston Duke) zu trainieren. Spenser nimmt obendrein die Hilfe von Hawk und seiner Ex-Freundin Cissy (Iliza Shlesinger) an um einen Mordfall aufzuklären …

Die Wiedervereinigung zweier alter Kumpel: Mark Wahlberg und Regisseur Peter Berg arbetien zum 5. Mal zusammen, diesmal direkt für Netflix. Wie auch die meisten anderen Werke der beiden ist dieser hier im weitesten Sinne in der Sparte Action einzuordnen, allerdings diesmal mit einem humorigen Unterton. Insgesamt wirkt der Film als habe man ein Skript zu einem typischen 80er Jahre Buddyfilm zur Hand gehabt: ein gerechtigkeitssuchender Ex-Polizsit mischt sich eigenmächtig in eine Mordermittlung ein, bekommen schlagkräftige Unterstützung von einem Boxer und mischt damit die zahlreichen Gegner auf. Eigentlich kann man dem Film nichts vorwerfen: der Krimiplot ist solide, aber ohne Überraschungen, die Wortduelle zwischen den Hauptfiguren fallen amüsant, aber niemals flach aus, die Actionszenen  sind solide, aber niemals over the Top. Lange im Kopf bleibt einem die Nummer nachher nicht, aber für die Zeit des Anschauens ist es kurzweilige, nette und leicht verdauliche Unterhaltung, als Streaming Titel eine absolute Empfehlung.

Fazit: Altmodische Ermittlerksite mit Zugabe von Buddy-Movie Elementen und sachte dosierter Action
Rating: ★★☆☆☆

 

Bloodshot

Der Soldat Ray Garrison (Vin Diesel) und seine Frau werden getötet – doch dank Dr. Emil Harting (Guy Pearce) wird Garrison mittels Nanotechnologie wieder belebt und mit unglaublichen Fähigkeiten ausgestattet. So will er Rache für den Mord an seiner Frau nehmen …

Vin Diesel dürfte mit der Rolle des Dominic Toretto aus den „Fast & Furiouis“ Filmen ja geradezu ausgesorgt haben, trotzdem versucht er hier ein neues Franchise an den Start zu bringen: in der Origin Story gibt er einen Soldaten der getötet wird, dann von einem Wissenschaftler reanimiert wird und fortan mit übersinnlichen Kräften seine Mörder jagt. Keine nennenswerte Story, aber solider Standard – leider setzt der Film da einige Twists dazu die zwar überraschend sind, aber ins Nichts führen und den Zuschauer wohl eher verwirren. Größtes Manko sind die total verschnittenen Actionsequenzen von denen es nicht allzu viele gibt, diese geraten aber restlos unübersichtlich und unklar. Diesel gibt eine müde, aber solide Standardshow und nennenswerte Figuren hatas ansonsten auch nicht. Von derh: eine neue Hitserie beginnt hier nicht. Als kurzweiliger Actionkracher geht er wohl klar.

Fazit: Charismaarmer und routiniert inszenierter Actionfilm mit furchtbar unübersichten Actionszenen!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=9kH21q-UDdc

Maleficent 2 – Die Mächte der Finsternis

Prinzessin Aurora (Elle Fanning) steht kurz vor ihrer Hochzeit und der Krönung zur Königin und bewacht zusammen mit der Fee Maleficent (Angelina Jolie) die magischen Moore . Der Frieden wird brutal unterbrochen als die zukünftige Schwiegermutter Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer), erscheint …

Der erste „Maleficent“ war für mich deiner der langweiligsten Filme des Jahres 2014, daher habe ich einem Sequel hicht wirklich entgegen gesehnt. Es amchte aber wohl Sinn weil man Angelina Jolie immer gut verkaufen kann und eben im Zuge der ganzen Disneyrealverfilmungen ein weiterer Titel sicherlich sehr gut ankommt. Und ich war auf dem minimalen Sektor der Erwartungen glatt positiv überrascht. Der Film kam mir nicht so düster vor wie der erste und hatte zum Ende hin ein paar große Sequenzen in denen Fantasygestalten aufeinadnertreffen und mitunter etwas kämpfen, wobei hier natürlich eine große CGI Last geschleppt wird. Im Kino wird einem das groß in s Gesicht geklatscht sein, im Heimkino war es auszuhalten. Ansonsten ist es eben ein Märchen, leider etwas humorbefreit und nicht nennenswert interessant, aber eben großer Bombast an dem kleine Kinder vielleicht etwas Spaß empfinden. Für den Disneymarkt und die Kinolandschaft allgemein ists wohl restlos redundant.

Fazit: Banale Fantasykost die auf die paar prominenten Gesichter im Cast setzt.

Die perfekte Kandidatin

In der saudi-arabischen Provinz Riyadh arbeitet Dr. Maryam (Mila Al Zahrani) t als Ärztin in einem Krankenhaus. Sie leidet darunter daß die Zufahrt zum Haus verschlammt ist und möchte sich dafür einsetzen daß endlich ein asphaltierter Weg angelegt wird. Eher durch Zufall gelangt sie an den Gedanken, sich selbst als Gemeinderat-Vorstand aufstellen zu lassen …

Eine deutsch / saudi-arabische Co-Produktion in  der es darum geht daß eine Zufahrt asphaltiert werden soll? Klingt nicht nach nennenswertem, großen Kino. Ist es auch nicht, aber dennoch ein Titel der ein wenig Aufmerksamkeit verdient. Natürlich ist dies nur der Hintergrund, der Schwerpunkt liegt auf einer jungen, begabten Frau die eigentlich das richtige und das Gute will, aber eben ständigen Hindernissen ausgesetzt ist. Diese kommen vorrangig daher daß sie eine Frau ist, in einer Welt und einer Umgebung in der man eben als Frau still zu sein hat und die sich für ihr auflehnen gegen die Verhältnisse einiges an Widerstand antun muß. Das bleibt alles auf ganzer Linie unspektakulär, in manchen Szenen ist man dann aber doch geradezu wütend wenn man die bornierten Herren sieht die einfach auf stur schalten und nicht hinhalten. Nach der Hälfte ist das Thema und die Situation aber gut präsentiert, leider passiert ab da nicht mehr nennenswert viel. Der Film ist letztlich wie seine Hauptfigur: mögenswert, nett, angenehm, aber ebenso ein wenig unscheinbar und im Kern mit dem Herzen am rechten Fleck.

Fazit: Kleine Mischung aus Drama mit ein paar Schmunzelmomenten die Zuschauern aus der westlichen Welt sehr komisch vorkommen könnte.

Rating: ★★★☆☆

The Gentlemen

Der amerikanische Drogenbaron Mickey Pearson (Matthew McConaughey hat sich eine gut laufende Marihuana Sparte in Lonon errichtet – will aber künftig nur noch fpr seine Frau Rosalind (Michelle Dockery) da sein. Die Suche nach einem Käufer für seine Plantagen gestaltet sich als schwierig …

Guy Ritchie kehrt zurück auf das „Niveau“ und das Level seiner frühesten Filme, eben diesen kleinen, pfiffigen und flotten Gangsterstreifen. Gemessen an seinen alten Filmen ist dieser hier eine Art light Version, aber durchaus in zufriedenstellender Form. Es wird sehr ausführlich eine sehr verschachtelte Gangsterstory erzählt, es treten überraschende Wendungen auf, ein paar sehr gute Gags und ebenso einige Twists. Einen Haken sehe ich in der Besetzung: der Film zeigt zwar eine ganze Handvoll Stars in extrem coolen Rollen, im Grunde hat man aber keine rechte Hauptfigur und so ist bei manchen der Anteil am Film überschaubar (z.B. Colin Farrell). Wer sich hiermit aber eine Art Retrofeeling und Erinnerung an alte Titel des Machers zurückholen mag dürfte dies hinbekommen, als harmloser Unterhaltungsfilm geht dieser wohl soweit klar. Es könnte nur stören daß dieser Film außer einigen Twists nichts zu erzählen hat.

Fazit: Solider Film mit coolen Figuren und verschachtelter Erzählweise!

Rating: ★★★☆☆

47 Meters Down 2 – Uncaged

Mehrere Frauen reisen nach Brasilien um an der Küste von Recife zu tauchen. Insbesondere fasziniert sie eine Unterwasserruine – allerdings wissen sie nicht daß genau dort eine bösartige Hai Spezies beheimatet ist …

Der Film betitelt sich zwar als Sequel, hat aber mit dem ersten Teil nur das Thema gemein: Menschen die im Wasser hilflos einer Haiattacke ausgeliefert sind. Dabei wird etwas variiert: es sind diesmal ein paar Personen mehr, statt im offenen Meer sind diese in einer Art Höhle unterwegs … und das wars dann auch schon fast. Es kommen die Haie, es bricht Panik aus und die Figuren werden schrittweise dezimiert in den unglücklichsten Momenten und Szenarien. Das läßt einen eher kalt weil die Figuren an sich uninteressant und ohne Kanten oder Ecken sind, als reines „Dramaturgiefutter“ kann man sie aber dann doch nehmen und mitfiebern. Das alles ist dabei solide und spannend inszeniert, aber ohne Tiefe: man hofft eben daß die Mädels irgendwie durchkommen, es tut aber auch nicht weh wenns nicht so kommt.

Fazit: Standard Hai Thriller mit bleichen Figuren, aber ungewöhnlichem Umfeld und einer gewissen Härte!