Planet der Affen – Survival

Der Krieg, zwichen Menschen und Affen ist voll ausgebrochen und der Affen-Anführer Caesar (Andy Serkis) will nur geht es dabei gar nicht länger ums Gewinnen, er will lediglich einen Weg finden, wie er mit seinem Stamm in Frieden leben kann. Allerdings hat sich der fanatische Colonel (Woody Harrelson) das Ziel gesetzt will Caesar um jeden Preis tot sehen und eröffnet eine gnadenlose Jagd ..

Und somit ist auch die Neuauflage der alten Affensaga zur Trilogie herangereift – und zu einem großen Finale. Ich selber mochte die Vorgänger und sehe bei diesem ein würdiges Werk daß die Reihe solide abschließt, am meisten begeistert mich aber im nachhinein der Trailer. Aus dem konnte ich eine simple Story entnehmen, böser Psycho Soldat in Gestalt von Woody Harrelson kämpft gegen Affenführer Cesar – Ende. Im fertigen Film ist der Verlauf der Handlung aber gänzlich anders angeordnet als die Trailer es suggerierten, somit befindet man sich plötzlich in einem gänzlich „unbekannten“ Film und das war mal ganz nett. Allerdings bei einem der eigentlich für seine Hauptfiguren eine einzelne, krasse Extremsituation entwirft, aufbaut, auflöst und dann im Grunde genauso weit ist wie vorher. Mit unfassbar guter Animationstechnik, einigen heftigen Actionszenen und manchmal recht dramatischen Momenten wird der Zuschauer aber doch bei der Stange gehalten und auch wenn der Film recht humorarm daherkommt bietet er im Gesamten einen der qualitativ hochwertigeren Blockbuster in diesem Jahr.

Fazit: Solides Finale der Affensaga, trotz längen sehr spannend und emotional!

Rating: ★★★★☆

Hereinspaziert!

Der reiche Autor Jean-Etienne Fougerole (Christian Clavier) fordert in seinem neuen Buch die französische Oberschicht auf ihre Wohnungen für Arme und Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Nach einer verpatzten Fernsehdebatte muß er seine eigene Forderung erfüllen und nimmt eine Roma-Familie um Patriarch Babik (Ary Abittan) in seinem Hof auf die aber ein blankes Chaos auslösen …

Ich bin von sich aus kein Feind es französischen Films; die Werke aus diesem Land können mitunter sehr warmherzig und auch spannend sein, ich tue mich nur schwer wenns so richtig witzig gemeint ist. Die meisten Titel dieser Art kommen auf mich als unangenehm albern und hysterisch daher und leider bildet dieser hier da keine Ausnahme. In der Story in der es ja schon um Integration geht hätte durchaus Potential für kritische Blicke und Gedanken gesteckt, es wird aber lediglich genutzt für alberne Possen und dümmlichen Klamauk. Die Einen benehmen sich stets daneben, die anderen ertragen es weil sie es müssen bis es kracht – ui, wie überraschend und wie begeisternd. Das alles wird noch durch ein restlos unausgegorenes Drehbuch verschlimmert das in die letzten paar Minuten ein paar sehr schnelle und an den Haaren herbei gezogene Gags einbaut. Und am stets grinsenden und gehetzten Clavier konnte ich noch nie viel finden; nach diesem Film wird das nicht besser. Würde mich nicht wundern wenn dieser Titel in Frankreich gut läuft; in meinen Augen kann er im deutschen Kino eigentlich nur absaufen!

Fazit: Unsympathische Figuren und hysterischer Klamauk – das führt zu nichts!

Rating: ★★☆☆☆

Dunkirk

Im Mai 1940 ist die französische Hafenstadt Dünkirchen eingekesselt und 400.000 Soldaten stecken dort fest. Doch aus Großbritannien naht eine Rettungsmission bei der Soldaten mit Zivilisten zusammenarbeiten und eine Rettung über land und übers Meer ermöglicht werden soll …

„Dunkirk“ ist von Regisseur Christopher Nolan und hat damit alleine schon die Höchstwertung – denn mal ehrlich, wenn jemand ein Nolan Werk nicht mit vollster Punktzahl absegnet kann er keine Ahnung haben. So erscheint es mir zumindest wenn ich so die Wertungen und Kommentare nachverfolge. Ich selber sehe es so: es steht außer Frage daß Nolan ein Meister seines Fachs ist und daß er unfassbar gute und vielseitige Werke geschaffen hat. Trotzdem muß er sich mit jedem Titel neu erweisen. Außerdem sind nicht alle Titel gleich, es gibt unterschiedliche Schwerpunkte die in jedem Film gesetzt werden – und auch wenn Nolan ein toller Geschichtenerzähler ist heißt das nicht daß dies auch bei „Dunkirk“ zum tragen kommt. Also sollte man sich davon befreien daß es ein Film von Nolan ist sondern ihn für sich selbst sehen als das was er ist: ein Kriegsfilm. Die geschilderte Situation gab es wirklich und der AUsgang ist historisch belegt und bekannt, daher kann im wesentlichen nicht viel gespoilert werden, nur eben die Scicksale der gezeigten EInzelcharaktere ist unklar. Dabei liegt die Stärke nicht in der erzählten Geschichte sondern der Härte der Inszenierung. ZWar bleibt der FIlm sehr blutarm und bekommt dadurch sogar die unverständliche Altersfreigabe ab 12. Trotzdem ha er eine immense Wucht: klar, ein Kinofilm kann die reale Erfahrung nicht spürbar machen sondern nur zeigen, aber in der Hinsciht gelingt es Nolan so gut es geht die Scheußlichkeit der Situationen zu transportieren. An der auf drei Zeitebenen erzählten Geschichte die auch nicht chronologisch verläuft kann man sich leicht verheddern, aber sie verdeutlicht doch ganz gut die einzelnen Bereiche und wie die Schlacht an den unterschiedlichen Stellen unterschiedliche Schwerpunkte hat. Und es wird alles mmit einem sehr harten Soundtrack unterlegt: man kann sich streiten ob es ok ist einen Film der eigentlich ein historisches Ereignis darstellt als Psychothriller. Letztlich finde ich „Dunkirk“ ungemein intensiv, eigenweillig und speziell – aber eben auch nur einen sehr gut gemachten Kriegsfilm. Wer von Nolan als Standard etwas außergewöhnliches erwartet macht in meinen Augen etwas falsch, wer sich auf einen krassen Kriegsfilm einlassen kann und will ist hier richtig.

Fazit: Beinharter Kriegsfilm trotz dem Verzicht auf Bluteffekte; eigentwillig erzählt und mitreißend inszeniert!

Rating: ★★★★☆

 

Lucky Loser – Ein Sommer in der Bredouille

Seit vor neun Jahren die Beziehung mit seiner Ex-Frau Claudia (Annette Frier) in die Brüche ging, ist Mike (Peter Trabner) erfüllt von dem WUnsch sie zurück zu holen, allerdings
ist Claudia inzwischen mit Thomas (Kai Wiesinger) liiert. Dann aber beschließt seine Hannah (Emma Bading) bei ihm einzuziehen und MIke ist bemühht ein Mustervater zu sein
um so Claudia zu beeindrucken …

Ein deutscher Kinofilm bei dem man permanent das Gefühl aht einen verirrten TV-Film zu schauen: keine Schauwerte, mit Annette Frier ein solides Fernsehgesicht und ansonsten nur kleine zwischenmenschliche Szenen die stellenweise echt und wie mitgefilmt wirken. Mag sein daß der Film keine „Kinoausstahlung“ hat, an der Qualität schmälert das aber nicht. Mir glaubhaften Figuren und greifbaren Problemen und obendrein einigen sehr emotionalen Momenten packt und bewegt der Titel mehr als manch gelackte Streifen es kann. Faszinierend ist dabei auch welche extremen Momente hier stimmig unter einen Hut gebracht werden, von tiefer Trauer bis plumpe Komik und eine Menge Facetten dazwischen. Es bleibt leider zu befürchten daß diesem Film keine große Kinoauswertung beschienen ist, wer aber mal drüber stolpert (spätestens im „Streaming“ Angebot) sollte sich darauf einlassen und ist vielleicht überrascht wie viel darin steckt und darin zu finden ist.

Fazit: Restlos unspektakulär, dabei aber sehr bewegend und zuweilen ungemein witztig!
Rating: ★★★★☆

 

Valerian – Die Stadt der Tausen Planeten

Im 28. Jahrhundert kämpfen Spezialagent Valerian (Dane DeHaan) und seine Kollegin Laureline (Cara Delevingne) gegen das Unrecht in der Galaxis. Eine neue MIssion führt sie nach Alpha wo LAureline recht schnell entführt wird. Daher versucht Valerian mit der Gestaltwandlerin Bubble (Rihanna) sie zu befreien …

Das originellste an dieser Comicverfilmung ist wohl daß sie NICHT aus dem Hause Marvels tammt, sondern statt dessen eine ältere Comicserie ist die Luc Besson schon lange mal verfilmen wollte. Nun erfüllt er sich diesen Wunsch, wohl weil er der Meinung war daß es jetzt endlich technisch umsetzbar ist – solche Geschichten mag ich. Ich bin zwar nicht gerade der größte Luc Besson Fan, respektiere den Mann aber durchweg und gebe ihm daher auch gerne eine Chance. Daß der Film mir nicht bringt liegt dann auch nicht an ihm und seiner Art Regie zu führen, im Gegenteil: aus der Sicht gibt’s icht zu tadeln an Valerian. Technisch ist dies ein Meisterwerk, eine optische Breitseite die natürlich gerade in 3D bestechend gut aussieht. Dabei spielt der Film in einer abgedrehten futuristischen Welt die randvoll von Details und kreativen kleinen Dingen ist. Und die beiden Helden sind unkonventionell, insbesondere Laureline die so eine kantigen und eigenen Charakter darstellt daß es eine wahre Freude ist ihr zuzusehen. Trotzdem liegt mir der Film am Ende nicht: ich kam einfach nicht in die Story rein und fühle mich in einer Welt die so abgedreht daherkommt nicht in der Lage eine ernsthafte Story zu verfolgen. Andere mögen das können und können dem Film dann auch einiges abgewinnen – geht bei mir halt nicht.

Fazit: Optische Breitseite, inhaltlich wohl eher an ein Nerdpublikum gerichtet!
Rating: ★★★☆☆

Alibi.com

Grégory Van Huffel (Philippe Lacheau) hat mit seinen Freunden Augustin (Julien Arruti) und Mehdi (Tarek Boudali) eine Internetseite gegründet auf der Kunden sich ein Alibi kaufen könnenw elches sie dann entsprechend umsetzen. Während die Geschäfte großartig laufen und Gregory sich in Flo Martin (Élodie Fontan) kommt es aber zu großen Problemen als deren Vater den Service in Ansprcuh nehmen will …

Die Franzosen machens einem in diesem Falle nicht nennenswert leicht eigentlich ist dies ein furchtbar schlechter Film zum Abgewöhnen. Die Grundidee ist soweit ganz nett und witzig, die Umsetzung jedoch katastrophal: vor allem kriegt der Film keinen einheitlichen Ton hin. Manche Gags sind ruhig, manche zotig, manche cholerisch laut und andere fast schon leise – es geht in ständige Extreme und findet keinen ausgewogenen Grundton. Des weiteren sind die Figuren allesamt schlichte Comedygestalten die über Sketchniveau nicht hinauskommen und nur dem nächsten albernen Gag dienen ohne daß man wirklich Gefühl oder Sympathie für sie entwickelt. Leider haut der Film auf der Gegenseite aber stets extrem gute einzelne Gags raus – man muß nur abwägen ob einem diese richtig guten Lacher es wert sind die ganze Nummer anzuschauen. Als Filmfan bekommt man nämlich einige echt gute Anspielungen (insbesondere eine großartige Assassins Creed Parodie). Wer aber eine romantikkomödie erwartet dürfte doch die zotigen Gas eher abgeschreckt werden.

Fazit: Viele nette Ideen und Gags, aber uncharismatische Figuren und unausgewogenes Gagtempo!Rating: ★★☆☆☆

Monster Trucks

Tripp (Lucas Till) lebt in North DAkota und möchte sein Heimatstädtchen so bald wie möglich verlassen, benötigt dazu aber einen fahrbaren Untersatz. Dann begegnet ihm ein außerirdisches Wesen welches in seinen alten Truck klettert und es zu unfassbaren Fahrleistungen bringt. Dann aber tauchen Feinde des Aliens bei ihnen auf …

Filme wie diesen braucht es sehr, allerdings nur in einem bestimmten Alter. Dies ist so ein Titel den man als Grundschüler sehen kann und unwahrscheinlich cool findet: Aliens die in Autos kriechen, jugendliche Helden die mit aufgemotzten Karren dann durch die Gegend brettern und eben jede Menge gewaltfreier Action. Gut, als Mensch in etwas höherem Alter schaut man dann drauf und kratzt sich am Kopf was dieser Stuß soll. Nun, vermutlich die jüngeren Semester erfreuen und begeistern und nicht mehr. Dabei sei gesagt daß die technische Umsetzung solide ist, der Held mögenswert und die Aliens zwar schleimig, aber lieblich und kuschelig; ebenso daß Jane Levy im Film ist was auch immer einen Pluspunkt darstellt. Am Ende ein Titel den man so nicht ernst nehmen kann, es aber auch nicht muß sondern wohl nur schaut wenn man es mit jüngeren Familienmitgliedern muß.

Fazit: Kindergerechter Actionfilm den man als Erwachsener wohl eher ertragen als schauen muß!

Rating: ★★★☆☆

Spider-Man Homecoming

Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) hat seinen Kampf mit den Avengers überstanden und kehrt nach New York in seinen Alltag zurück. D.h. er muß in die Schule gehen, seine Kräfte nutzen und alles vor Tante May (Marisa Tomei) verbergen. Dabei bekommt er Hilfe von Tony Stark (Robert Downey Jr.). Schon bald aber muß sich Peter dem rachsüchtigen Vogelmann Vulture (Michael Keaton) stellen …

Es ist alles altbekannt und doch irgendwie anders: diese Version von Marvels berühmter Figur wurde bereits bei Marvels „Captain America – Civil War“ eingeführt und ganz solide etabliert, nun geht’s in einem Einzelfilm weiter. Dabei wird etwas schizophren vorgegangen weils eigentlich ein eigenständiges Ding sein soll, sich aber andererseits in die Handlungen von „Avengers“ nahtlos einreiht und Dinge daraus als bekannt voraussetzt. Obendrein ist dies eine Origin Story und widerum nicht: Peter Parker hat im Film bereits seine Kräfte und beginnt nicht bei Null, ist aber unsicher, unerfahren und muß sich seinen Platz bei den Avengers erkämpfen. Und der Film der dabei rausgekommen ist hat eben alle Qualitäten eines typischen Marveltitels: lang, groß laut, gigantische Action die in 3D super aussieht und einen humorigen Grundton einschließlich einiger netter Gags. Eigentlich also nichts zu bemängeln, aber eben nichts innovatives oder neues. Und ich finde es kritisch wenn der neue Spider-Man Anzug ebenso technisch ausgestattet ist wie der Iron Man Suit und Peter oftmals die Arbeit abnimmt. Darüber dürfen jetzt Nerds in Foren diskutieren – wer einfach nur einen kurzweiligen Sommerblockbuster schauen mag und generell noch nicht genug von Marvel hat wird hier sicherlich zufrieden.

Fazit: Generischer Marvel-Einheitsbrei; solide und brauchbar, aber nicht innovativ!

Baby Driver

Der junge Fluchtwagenfahrer Baby (Ansel Elgort) ist trotz eines Tinnitus der beste Fahrer in der Brache und arbeitet für Gangsterboss Doc (Kevin Spacey). Gerade als er mit einem irren Team zu dem auch Buddy (Jon Hamm), Darling (Eiza Gonzalez), Griff (Jon Bernthal) und Bats (Jamie Foxx) gehören trifft er auf die Kellnerin Deborah (Lily James) und möchte ihrestwegen aussteigen …

Dies ist kein Film, dies ist ein Konzept: der Streifen ist in jeder Szene abgestimmt auf die Musik. Jede Szene, jeder Schnitt, jede Handlung und jedes Geräusch paßt sich der im Hintergrund laufenden Musik an; und da die Hauptfigur permanent Kopfhörer trägt ist der Hintergrundsound nahezu nie aus. Neben diesem genialen Konzept reiht der Film reihenweise großartige Komponenten aneinander: fette Autoaction die sich vor der „Fast & The Furious“ Reihe nicht verstecken braucht; eine Love Story die zwar nicht überraschendes bietet, aber sich dabei unverkrampft und „echt“ anfühlt; dazu mit Ansel Esgort als Baby einen der liebenswürdigsten Charaktere ever und jede Menge Stars in total übertriebenen Rollen. Insbesondere Jaimie Foxx kriegt hier die Chance einen ungehobelten Oberpsycho zu spielen, aber auch alle anderen geben großartige Leistungen voller Witz und Spielfreude ab. Das alles zusammen mit einem flotten Soundtrack und der abwesenheit von jeglichen Versuchen ein Franchise zu beginnen machen den unscheinbaren „Baby Driver“ zu meinem aktuellen Highlight des laufenden Kinojahres. Schon lange hab ich nicht mehr so begeistert gelacht, mitgefiebert und mich gefreut. Großartiger Film.

Fazit: Rasant, lustig, blutig und romantisch – die temporeiche Gangsterstory begeistert durch viel Kreativität und hohes Tempo!

Ich, einfach unverbesserlich 3

Ex-Schurke Gru hat mittlerweile die Agentin Lucy Wilde geheiratet, arbeitet mit ihr zusammen und kümmert sich ansondern um seine drei Adoptivtöchter. Nachdem Gru aber der Superschurke Balthazar Bratt entkommt wird Gru kontakiert von seinem ihm unbekannten Zwillingsbruder Dru. Der will ihn wieder zu einem Ganoven machen …

h sah ihn in einer Social Movie Night und der Synchronsprecher Oliver Rohrbeck war zugegen und eröffnete die Veranstaltung mit dem Satz „Runde 3 der Schurkerei“. Ich hätte gesagt: Runde 3 der Kassiererei, aber das geht wohl auch in Ordnung. Einschließlich des Minion Films ist dies der vierte Teil der Serie und es ist doch eigentlich ein totaler Failsafe: mit den Minions hat Illumination nun mal eine Marke erschaffen von der sie stetig und immer weiter leben könne. Das heißt man braucht nur die kleinen gelben Zwerge, Gru dazu, eine möglichst bunte Optik und schon hat man wieder einen Film mit dem man ordentlich kassieren kann und mit den Einnahmen können Sie dann weitere Projekte wie Pets etc umsetzen. Inhaltlich bringt das ganze der Serie weder Fortschritt noch Schaden: man bringt einfach alle Figuren wieder zusammen, gibt jeder davon irgendwie was zu tun und hat so eine Reihe von Szenen die völlig in Ordnung, kurzweilig und nett sind und vielleicht sogar den ein oder anderen effektiven Lacher erzeugen. Trotzdem erzählt man inhaltlich eigentlich nichts insbesonderes. Die Idee die Minions von Gru am Anfang zu trennen und sie größtenteils alleine agieren zu lassen zeigt mir dass dies fast schon ein verkapptes Minions Sequel ist und man vorrangig Szenen erschaffen wollte. Am Ende aber ist dies ein Franchise das keinem weh tut und weil es eigentlich steht völlig redundant war auch nichts ruinieren kann. Wenn man dies also als braven lustigen Kinderfilm betrachtet macht der Film rein gar nichts falsch: er tut seinen Zweck und schadet nicht, man muss schon so einen abgestumpfter Mensch sein wie ich um zu bemängeln dass man ja eigentlich nur einen Schwall heißer Luft schaut.

Fazit: Komplett durchkalkuliertes Sequel das genau liefert was man erwartet und geradezu keimfrei ist!