The Money Pit – Geschenkt ist noch zu teuer

Anna (Shelley Long) wird von ihrem Ex Max (Alexander Godunov) auf die Straße geworfen und muß sich mit ihrem Freund Walter (Tom Hanks) ein neues Heim suchen. Durch scheinbar glückliche Umstände geraten sie schnell an ein preisgünstiges Haus und unterschreiben schnell den Kaufvertrag Recht schnell wird ihnen abe rklar daß das Haus in einem unfassbar maroden Zustand ist und eine Katasrophe der nächsten folgt …

Tom Hanks war in dem Sinne niemals ein schlechter Schauspieler, trotzdem stammt dieser Titel ausd er ZEit als er sich noch nicht vorrangig als Charakterdarsteller etabliert hatte und eher als KAsper angesehen wurde. Auch dort macht er damsls schon eine gute FIgur, aber ich sehe es immer etwas getrennt: ich sehe einen überbegabten jungen Mann der aber in Titeln spielt die heute nur noch in Maßen lustig sind. Dieser hier spielt allerdings mit einer Urangst: ein junges Paar kauf tein Haus und jede handwerkliche Katastrophe die passieren kann passiert dann letztlich auch – ich bin sicher, eine der gezeigten Pannen ist einem auch schonmal selbst passiert. Darum macht das frivole Hauszerstören und das Mitleiden mit den Protagonisten ander Stelle doch einigen Spaß. Nicht so gelaugen ist die Kiste dann wenn es an die sonstige Story geht: da wird ein ganz banales, braves Bezieungsdrama gefahren, nicht wirklich emotional und tief sondern eher Klamaukig. Trotzdem: sicherlich ist dies nicht Hanks bester FIlm, auch nicht aus der Zeit, aber im Rahmen der Möglichkeiten macht er doch auch heute noch kurzweilig Spaß.

Fazit: HEimwerkeralptraum als flotte Slapstick Comedy mit einemsehr lebendigen, blutjungen Tom Hanks

Gifted – Begabt – Die Gleichung eines Lebens

Frank Adler (Chris Evans) hat seine Nichte Mary (Mckenna Grace) großgezogen und wird von ihrer Lehrerin Bonnie (Jenny Slate) angesprochen daß Mary hochbegabt ist. Frank möchte ihr den damit verbundenen Streß ersparen und lehnt weitere Schritte ab, wodurch er aber Ärger bekommt mit seiner eigenen Mutter Evelyn (Lindsay Duncan) …

Das muß Chris Evans vorsichtig sein: seine markante Rolle als Captain America köntne dazu führen da er nur noch damit assoziiert wird und er dann keine anderen Parts mehr erfüllen kann. Titel wie dieser hier sind dabei aber ein guter Weg: ein sanftes, kleines Drama bei dem er als grundanständiger Kerl auftritt der ein kleines Mädchen verteidigt. Nicht mit Gewalt, aber eben indem er einem hochbegabten Kind von dem ehrgeizige Menschen zu viel verlangen beisteht. Ich fand es etwas schade weil der Film für mich zwei Themen gleichzeitig abhandelt: auf der einen Seite eben die Geschichte eines hochbegabten Kindes daß nur eine normale Kindheit will, auf der anderen Seite eine Storyline um eine wissenschaftliche Entdeckung die mit Gewalt gemacht werden muß. Und auch wenns zusammengehört finde ich das erste Thema toll und das zweite zu erzwungen. Trotzdem funktioniert der Film, mit netten Figuren und einer recht absehbaren Dramaturgie, dabei aber viel Herz. Ich seh zwar immernoch vorrangig Captain America in der Hauptfigur, aber noch Potential sich davon zu lösen.

Fazit: Kleines Drama mit nicht so stimmigem Nebenplot, aber solide und mit Herz aufbereitet!
Rating: ★★★☆☆

Criminal Squad

Ray Merriman (Pablo Schreiber) leitet eine Bande von Bankräubern die in LA perfekte Raubzüge begehen. Nach einem Zwischenfall heftet sich jedoch der brutale Polizist Nick Flanagan (Gerard Butler) an Rays Fersen. Der plant derweil seinen letzten, gigantische Coup …

Mir kommt es vor als habe sich hier noch einmal jemand „Heat“ angeschaut und sich gedacht: 23 Jahre ists her, jetzt kann man auch mal ein Remake machen. Gut, ein exaktes Abbild des „Pacino gegen DeNiro“ Klassikers ist es nicht geworden, wohl aber ist der Ansatz fast identisch: ein bösartiger Polizist und ein genialer Gangster umkreisen sich, belauschen sich und haben dabei irgendwie doch Respekt vor dem jeweils anderen. Allerdings scheitert das Konzept schon an den Darstellern: Butler gibt zwar gekonnt den harten Hund, hat dabei aber kaum eine Tiefe und Qualität wie Pacino, sein Gegenspieler ist obendrein komplett bleich und unmarkant. Der Verlauf teilt den Film dann auch in zwei sehr unterschiedliche Teile: in der ersten Hälfte umkreisen sich die beiden Kontrahenten, begegnen sich ständig und es wird in recht sperrigen Rückblenden auch der Hintergrund weiter erläutert, in der zweiten Hälfte steigt dann der große Coup bei dem der Zuschauer ebensowenig wie der Protagonist weiß welcher Plan durchgezogen wird. Es folgt ein wenig Thrill, ein wenig Intrige und einige bleihaltige Actionmomente – insgesamt ist das alles zwar ok, aber ebensowenig neu, kreativ oder originell. Deswegen, als schneller und kurzweiliger Männerfilm ist die Nummer in Ordnung, viel mehr sollte man nicht erwarten.

Fazit: Bleihaltiger und überlanger Cop vs. Gangster Thriller der an bleiden Darstellern krankt.

Overdrive

Das Burderpaar Andrew (Scott Eastwood) und Garrett Foster (Freddie Thorp) verdienen sch Geld mit Diebstählen von Luxuskarossen. Als der Diebstahl eines Bugattis in Marseilles schiefgeht werden die beiden erpresst: sie müssen den Ferrari eines mächtigen Kriminellen stehlen …

Da sollte Scott Eastwood wohl mal besser Rücksprache mit seinem Vater Clint halten, damit ihm dieser solch eine schlappe Rollenauswahl ausreden kann. Gut, zum Affen macht sich Eastwood hier nicht, verkauft sich aber ziemlich unter Wert. Ein amerikanischer Actionfilm mit einem amerikanischen Helden der aber nur durch Frankreich hetzt, dabei eine verwässerte Fast and Furious Variante an den Tag legt … ich weiß nicht, es könnte bessere Titel in der Biographie geben. Eindimensionale, wenn auch nicht unsympathische Figuren, eine Reißbrettdramaturgie und banale Action die als nette Videothekenpremiere funktioniert hätte, aber sicherlich nicht ins Kino gehört, da wo sie in der Tat gelandet ist. Kann man sich mal geben, hat man aber beim Abspann schon vergessen.

Fazit: Unbedeutende Schema F Actionsoße, komplett austauschbar und ohne markante Anteile!

Rating: ★★☆☆☆

Wer ist Daddy?

Die Brüder Kyle (Owen Wilson) und Peter (Ed Helms) glaubten Jahrelang daß ihr Vater schon alnge tot sei, aber nun erfahren sie dass ihre Mutter (Glenn Close) sie belogen hat. Wegen deren umtriebigen Leben kommen nur eine ganze Reihe Männer in Frage – und so beginnen die beiden bei diversen ehemaligen Liebhabern zu suchen …

Manchmal ist eben die richtige Balance entscheidend, und die kriegt dieser Titel wohl nicht so ganz hin. Zwei Jungs die sich auf die Suche nach ihrem Vater begeben, das kann ein abenteuerliches Road-Movie ergeben, ein Drama, eine Komödie oder wenn es richtig ausbalanciert ist: von allem etwas. Hier aber stimmen die Komponenten nicht: einerseits liefert der Film flachen Humor unter der Gürtellinie, wenn etwa die Oralsexpraktiken der Mutter detailliert beschrieben werden, auf der anderen Seite wechselt der Film mehrfach zu einem dann doch bitte rund überraschend ernsten Ton sowie einem fast schon melodramatischen Finale. Die diversen Darsteller die sich der Reihe nach als potentielle Väter entpuppen machen ihren Part sehr gut, werden aber geradezu episodenhaft abgehakt und durchgezogen und man weiß meist daß derjenige sich nicht als Vater erweisen wird da der Film ja noch ein paar Minuten weiterzugehen hat. Deswegen: richtig schlecht oder gar langweilig ist er nicht und Ed Helms wosie Owen Wilson haben ROllen die ganz genau ihrem Image angepaßt sind, trotzdem bleibt er zu unwitzig für eine richtige Komödie und zu seicht fürein wirkliches Drama.

Fazit: Unausgewogener Genremix der die Balance zwischen Tragik und WItz nicht geschaukelt bekommt!

 

Lommbock

15 Jahres ist es her seit Stefan (Lucas Gregorowicz) Würzburg verließ. Mittlerweile ist er erfolgreicher Anwalt und verlobt mit Yasemin (Melanie Winiger), deren Vater einer der mächtigsten Männer der Vereinigten Arabischen Emirate ist. Eine Formalie führt dazu daß er seinen alten Freund Kai (Moritz Bleibtreu) wiedersieht und recht schnell in die Machenschaften seinesAsia-Liefer-Service „Lommbock“ verwickelt wird …

Spätes Sequel: ich habe damals den ersten Teil gesehen als er rauskam, genau einmal, und ihn im Laufe der Jahre restlos gelöscht. Daher war es für mich als würde ich einen komplett neuen, eigenständigen Film zum ersten Mal sehen und es sind mir reihenweise Anspielungen auf Folge 1 entgangen, zumal ich auch kaum eine Hauptfigur noch bildlich vor Augen ahtte. Aber ich bin kla gekommen, da der Film für sich selber stehen kann: zwei nette Kiffer, viele dumme Sprüche und insbesondere Moritz Bleibtreu der sich um Kopf und Kragen quasselt. Eigentlich hat mich nur eine Sache gestört: nimmt man den Plot hier und hält in neben „Sommerfest“ so kommt man zwangsläufig zum Schluß daß hier zweimal die gleiche Handlung erzählt wurde. Das ist nicht zwingendermaßen schlecht, nur eben mangelhaft originell.

Fazit: Redselige, aber höchst sympathische Komödie mit soliden Darstellern und Gags!

Rating: ★★★☆☆

I, Tonya

Tonya Harding (Margot Robbie) wächst unter ärmsten Umständen und der Fuchtel ihrer bösartigen Mutter LaVona Golden (Allison Janney) auf. Ihr einziger Halt ist ihre fanatische Leidenschaft fürs Schlittschulaufen, wo sie aber mit ihrem ungehobelten Auftreten stets aneckt, ebenso gerätdie mit ihrem Mann Jeff (Sebastian Stra) zum totalen Alptraum. Obendrein wird ihre größte Konkurrentin bei einem Turnier attackiert …

Eikunstlauf ist nicht wirklich ein Thema das mich interessiert, und die Biographie einer Läuferin deren Schwerpunkt in den 80er Jahren liegt ist erst recht nicht fpr mich. Der Fall von Tonya Harding ist dann aber doch etwas spezieller wegen eben einer Sache die im Film den Titel „Der Vorfall“ erhält: kurz vor einem Wettkampf wurde ihrer Kontrahentin das Knie zertrümmert und vermutlich wurde der Täter von Hardings Mann bezahlt und das mit ihrem Wissen. Um eben jenes, ob die Frau den Titel „Die Eishexe“ zu Recht bekam und wer sie eigentlich ist geht der Film und geht dabei merkwürdig vor. Hauptsächlich wird anhand von nachgespielten Interviews alles gezeigt und dann eben zwei Drittel lang gezeigt wer Tonya war und wie sie zum Eisläuferstar wurde bevor es im letzten Drittel dann eben um den „Vorfall“ geht und wer dort wie mit drin verheddert war. Leider kann der Film die Energie die er am Anfang aufgebaut hat nicht weiter transportieren, interessant bleibt der Film dennoch. Insbesondere ist es ein Darstellerfilm bei dem die Mitwirkenden auf Oscarkurs sind und der einen merkwürdig witzigen und humorigen Grundton bei allem anschlägt. Kann man mal versuchen, muß man aber nicht …

Fazit: Verliert im letzten Drittel leider an Drive, kann sich soweit aber denoch sehen lassen!

Jahrhundertfrauen

Dorothea Fields (Annette Bening) macht sich große Sorgen um ihren noch jungen Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann), der sich fragt was für ihn wahre Männlichkeit ausmacht. Dorothe bittet Fotografin Abbie (Greta Gerwig) und Julie (Elle Fanning) die den jungen Mann mit ihren Weltbildern sehr verwirren …

Dies stellt einen Fall dar wo ichs zwar versucht habe, aber zu keinem Zeitpunkt wirklich Einstieg in die Story gefunden habe: ich habe eine sehr glaubhafte Darstellung der 70er Jahre gesehen, ein paar Frauenfiguren die irgendwie versuchen das Richtige zu tun und eben reihenweise bekannte Dramadarstellerinnen die sich echt Mühe geben. Ich las obendrein in einer anderen Kritik daß der Regisseur in diesem Film quasi ein Denkmal für seine Mutter setzt und das der Film die damalige Zeit sehr authentisch nachstellt und der Film daher einen besonderen Reiz hat für Leute die eben damals dabei waren. Das mag sein, aebr schließ mich völlig aus 🙂 Darum denke ich daß man durchaus viel an diesem Titel entdecken kann, ich selber konnte es leider nicht. Rate aber jedem mal einen Blick zu riskieren.

Fazit: Soweit ichs bemerkt habe: ein Frauenfilm 🙂

Rating: ★★★☆☆

Downsizing

Ein neuartiges Verfahren aus Norwegen ermöglicht es Menschen auf eine größe von 12 Zentimeter schrumpfen. Menschen die diese Prozedur an sich vollziehen leben im sog. Leisureland wo sie wegen ihrer Größe weniger Resourcen verbrauchen und dafür im puren Luxus leben dürfen. Auch der Angestellte Paul Safranek (Matt Damon) will sich mit seiner Frau Audrey (Kristen Wiig) schrumpfen lassen …

Ein sehr frisch und kreativ wirkender Trailer und eine witzige Geschichte ließen diesen Film für mich wie ein sehr zu erwartendes Highlight aussehen- und dann kam ich mit einem langen Gesicht aus dem Kino. Die Vorschau verkeuft den Titel als lustiges unterhaltungsfilmchen und davon ist der Titel letztlich meilenweit entfernt. Es ist die Odysee eines Mannes der sich halt schrumfen läßt, strauchelt und in dieser neuen Welt Menschen kennenlernt die ihn zu anderen Menschen führen und ihn am Ende vor eine schwere Entscheidung stellen. Matt Damon macht seine Sache gut, aber seine Figur Paul ist von sich aus ein zu langweiliger Typ; ansonsten setzt der Film sehr viele spannende Punkte an ohne sie auszufüren. Handwerklich gut gefilmt ist das zwar alles, aber trotzdem bleibt Downsizing für mich persönlich die erste fette Kinoenttäuschung in 2018.

Fazit: Einfach nicht das was die Vorschau andeutet: keine leichte Kost , sondern ermüdende und langweilige und immer weiter verfranste Geschichte!

Rating: ★★☆☆☆

Hot Dog

Die Polizisten Luke (Til Schweiger) und Theo (Matthias Schweighöfer) sind grundverschiedene Menschen und müssen widerwillig zusammen arbeiten als die entführte Präsidententochter Mascha (Lisa Tomaschewsky) befreit werden muss. Dabei wird die Hackerin Nicki (Anne Schäfer) eine entscheidende Hilfe die obendrein ein Auge auf Theo geworfen hat …

Das ist schon fast ein Selbstläufer: nach „Vier gegen die Bank“ ein knappes Jahr vorher hat man wieder einen Film der Til Schweiger und Matthias Schweighöfer vereint und die gleiche Sache exakt richtig angeht: der Film inszeniert sie so wie man sie am liebsten sieht bzw. wie es ihnen am besten liegt. Das heißt: Schweiger als aggressiver, obercooler Macho, Schweighöfer als weibisches, weinerliches Weichei. Diese Figuren bettet man dann relativ keinfrei in eine völlig banale, aber passable Buddy Actionkomödie. Daraus folgen ein paar Schußwechsel und Ballereien und jede Menge Wortfetzen in denen sich die beiden auf möglichst lustige Weise fetzen kann. Dabei wirkt das alles wie ein (zu) genau kalkuliertes Fertiggericht: es passt und funktioniert an den meisten Stellen, irgendwie erscheint es aber wie ein simples zusammenkleben von Szenen die ein lustiges und gut zu verkaufendes Gesamtresultat abliefern sollen, aber nicht wie eine Geschichte die irgendjemand erzählen wollte. Daher: wer Fan der beiden Hauptdarsteller ist bekommt eben jene in der Weise in der man sie am ehesten kennt und schätzt, für jeden anderen ist der Film nicht gleich furchtbar langweilig und schlecht, aber durchweg verzichtbar

Fazit: Solide geplante Actionkomödie mit übersteigerter Action und insgesamt seelenloser Geschichte!