Feuerwehrmann Sam – Helden im Sturm

In Pontypandy wird eine neue Feuerwehrwache eingerichtet. Während der Einweihungsfeier zieht jedoch ein gigantischer Sturm über den Ort – für Feuerwehrmann Sam und sein Team reiht sich Einsatz an Einsatz …

Aufgrund eines kleines Kindes im Haushalt komme ich hier und da dazu Folgen der Serie zu schauen, nun dürfte das Kind auch mal einend er Filme probieren. Letztlich ist dies einfach eine der Folgen die von 10 auf gut 60 Minuten aufgepustet wurde, was aber nicht so schwer ist. Jede Folge handelt normalerweise von einem Rettungseinsatz, hier wird ein Sturm über das Städtchen geschickt und fortan reihen sich Einsatz an Einsatz. Alles was man auas der Serie kennt findet man dann auch hier so wieder: Menschen in Not, die Helden kommen herbei und es erfolgt eine kindergerechte, spannungsarme Rettung. Das alles ist bunt, charmant und eben mit allen Stärken der Serie ausgestattet, nur eben daß hier noch weitere Charaktere ergänzt werden. Ob ganz kleine Kinder die Notlagn der Figuren ertragen ist allerdings individuell zu sehen.

Fazit: Charmant bunte, kindergerechte Katastrophengeschichte mit vertrauten Figuren!

Rating: ★★★☆☆

Die Saat

Rainer (Hanno Koffler) zieht mi Frau Nadine (Anna Blomeier) und der 13-jährigen Tochter Doreen (Dora Zygouri) in ein Haus außerhalb der Stadt, da er die Miete in der Großstadt nicht mehr geregelt beommt. Neben diesem Streß hat er ebenfalls Ärger in seinem Job durch Jürgen (Andreas Döhler) …

Wie so oft kann ein deutscher Film unglaublich realistisch sein, dieser hier ist es bis zur Unerträglichkeit. Er zeigt wie eine Familie in eine kleine Stadt zieht und versucht klarzukommen. Einerseits die toxische Freundschaft der Tochter zum Nachbarskind welche mehr und mehr in dramatische Situation ausartet, im Zentrum steht aber der Vater der versucht auf anständige und ehrliche Weise zu arbeiten und in seinem Job auf einer Baustelle jeden fair zu behandeln. Leider steht er damit im Kontrast zu den Leitenden und gerät somit mehr und mehr unter Druck. Der Film zeigt einen Mann auf den das Leben wie mit Fäusten einschlägt, der versucht anständig und aufrecht zu bleiben und es doch letztlich nicht schaffen kann. Das Ganze führt zu einem bewegenden Finale was leider keine Lösungen bietet. Ich konnte diesen Film mit meiner persönlichen Lebenssituation abgleichen und hatte darum einen ungemein emotionalen Bezug, ich kann aber verstehen wenn viele diesen als deutsches, nicht weiter spektakuläres Filmchen abtun das wohl eher ins ZDF denn ins Kino gehört.

Fazit: Wwenn man in der entsprechenden Lebenssituation ist kann dieser Film einem viel abverlangen

8rating: 5]

The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt

Loretta Sage (Sandra Bullock) lebt vom Verfassen von Abenteuerromanen obwohl sie selber eher zurückgezogen lebt. Dabei gilt Alan (Channing Tatum) stets als Hauptfigur ihrer Geschichten. Als der Milliardär Fairfax (Daniel Radcliffe) Loretta entführt muß Alan veruschen sie zu retten …

Auf diesen Film habe ich mich seit Erscheinen des Trailers echt gefreut, war mir dabei aber sicher dass er nicht besonders gut werden kann. Es stellt für mich einen Genremix da der sich zwar nicht komplett widerspricht, aber sich oftmals in die Quere kommt. Wir haben hier zwei Großstädter die ungewollt im Dschungel landen und sich durch diverse Schwierigkeiten durchkämpfen. Wenn man solche lebensbedrohliche Situationen ernsthaft darstellen würde wären sie nicht so leicht und lustig wie es der Film gerne macht, wenn sie aber dann eben so entsprechend harmlos präsentiert werden kommt für mich nicht die richtige Spannung auf. Der Film setzt seinen Schwerpunkt aber eben auf den Humor und insbesondere auf Channing Tatums Figur und macht damit alles richtig: seine Figur ist durchweg doof, dabei aber herzlich, witzig und hat das Herz am rechten Fleck. Was mir allerdings übel aufgestoßen ist ist der Look des Films, da wie bei so vielen anderen Verwandten keine Szene wirklich abseits eines Setsentstanden zu sein scheint und man mehr als einmal den digitalen künstlichen Look sieht. Man muss sich daran aber nicht wirklich stören: der Film ist leicht verdaulich relativ schnell wieder aus dem Kopf verschwunden, liefert aber kurzweilige Unterhaltung und hat obendrein einige unfassbar gut sitzende einzelne Gags die es alleine wert sind nicht zuletzt dank dem grossartigen Cameo von Brad Pitt.

Fazit: Kurzweilig, ultra witzig und mit perfekten Gags wenngleich auch relativ seicht und oberflächlich

Rating: ★★★☆☆

Catweazle

Hexenmeister Catweazle (Otto Waalkes) flieht im Jahr 1066 vor den Normannen und landet durch einen mißglückten Zauberspruch in der heutigen Welt.Der kleine Benny (Julius Weckauf) wird jedoch zu seinem Verbündeten …

ich kann hier leider nichts über die Werkstreue sagen, da ich die Originalserie nie gesehen habe und in dieser Filmversion dominiert natürlich der Humor von Otto. Ich glaube nicht, dass der Catweazle der alten Serie so sehr an Otto Waalkes angelehnt war und dass dies hier eine reine Otto-show istt, aber es hat schon andere Filme und extremer Ausbrüche des Ostfriesen gegeben Ansonsten gibt es hier eine kindergerechte Zeitreisestory in der mich eine Person wieder unglaublich begeistert, nämlich Julius Weckauf. Der hat hier eine eher zurückgefahrene Rolle, macht aber auch dieses mit Charme, Können und Bravour. Ansonsten sind weitere Darsteller wie Katja Riemann oder Henning Baum dabei womit der Film durchweg gut besetzt ist. Handwerklich ist der für deutsche Verhältnisse auch ordentlich umgesetzt mdie Frage ist nur ob das hier anvisierte, heutige Publikum mit dem größtenteils auf Otto gerichteten Humor umgehen kann ( obei konnte es bei den „Hilfe ich habe meine Freunde geschrumpft „Filmen ja auch ging). Deswegen ist dies sicherlich nicht das Highlight von Ottos Filmkarriere und auch nicht das Meisterwerk deutschen Filmschaffens, aber sehr wohl kurzweilige, solide gemachte und vergnügliche Unterhaltung.

Fazit: Weniger ein Remake der alten Serie mehr eine wunderbare Bühne auf der Otto sich noch einmal richtig austobt

Rating: ★★★☆☆

Generation Beziehungsunfähig

Tim (Frederick Lau) flirtet gerne, läßt due Damen aber immer links liegen. Dann aber trifft er Ghost (Luise Heyer), die ähnlich vorgeht. Als aber Tim mehr möchte wird es kompliziert …

Der Trailer versprach bereits eine Sache die mir den Film sehr attraktiv machte: er spielt in Köln und zeigt viele, markante Orte. Das ist zwar nicht das Thema, aber ein Begleitaspekt der mir und bestimmt auch anderen ortskundigen Zuschauern Spaß bringen kann. Das Kernthema ist die Beziehungsunfähigkeit der heutigen jungen Menschen, da fühle ich mich nicht mehr ganz zugeordnet weil ich in meiner Single-phase Tinder knapp verpasst habe und auch seit vielen Jahren verheiratet bin. Natürlich kenne ich die Probleme einen Partner zu finden und auch Schwierigkeiten mit Bindungsängsten, aber ich bin in dem Thema so nicht mehr drin und diese Geschichte ist eine Zusammenstellung von typischen Situationen, die fast handlungsfrei einander gebunden werden. Warum die weibliche Hauptfigur so bindungsscheu ist wird nie erklärt, wir beobachten einfach den männlichen Protagonisten wie er diverse beziehungstechnische Situationen erlebt und durchläuft,von denen viele extrem lebensecht wirken. Gerade dadurch dass es keine wirkliche Story gibt sondern nur Szenen hat man wirklich den Eindruck Bilder aus dem wahren Leben zu sehen. Das führt zwar nicht wirklich irgendwo hin, zeigt aber durchaus einige interessante und spannende Facetten. Ich kann mich inhaltlich nicht mehr mit dem Ganzen identifizieren, mag den Film aber für seinen Humor seine Kurzweiligkeit und die für mich so wirkende Glaubwürdigkeit.

Fazit: Glaubhafter Blick auf das Suchen und Finden der Liebe oder des nächsten Bettpartners in der heutigen Zeit

Rating: ★★★☆☆

Hilfe, ich habe meine Freunde geschrumpft

Felix (Oskar Keymer) erfuhr einst vom Schulgeist (Otto Waalkes) wie man Menschen schrumpfen kann und tat dies mit seiner Lehrerin und seinen Eltern. Nun aber führen ungölückliche Umstände dazu daß es seine Freunde erwischt …

Es wäre sehr übertrieben wenn ich mich einen großen Fan der Reihe nennen würde, dennoch habe ich den Vorgängern durchaus etwas Spaß abgewinnen können. Die Figuren waren charmant und nicht überdreht und die Handlung, welche stetig das „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ Konzept kopiert hat war kindertauglich und nett. Als Bonus gabs Otto in einer typischen Nebenrolle. Und all dies kriegt nun eine dritte Runde? Gerne. Wobei der itel fast irreführend ist, da das tielgebende Schrumpfen im Film erst zur Hälfte geschieht und mit den geschrumpften Figuren wenig angestllt wird. Statt dessen geht’s eigentlich kindergerecht um den Kampf gegen eine böse Hexe, wobei einige Nebenfiguren und Gags richtig gut funktionieren, allerdings werden ebenso zwei Running Gags unglücklich überspann. Trotzdem tuts der Film – als Abschluß einer guten Kindertrilogie allemal.

Fazit: Ebenso klein, harmlos und nett wie die Vorgänger!

Falling

John Petersen (Viggo Mortensen) nimmt seinen Vater Willis (Lance Henriksen) bei sich auf um den an Demenz erkrankten man zu pflegen. Dabei wühlt der Kontakt zu seinem Vater viele Wunden aus der Vergangenheit auf …

Was man so alles tut um einen Film durchzukriegen: Viggo Mortenssen produzierte und führte Regie und hatte keine Absicht
auch noch die Hauptrrolle zu übernehmen, er tat es aber wegen Finanzierungsproblemen und dem Gedanken daß sein prominenter Name hilfreich sein könnte. Man merkt durchwe an daß dies ein filmisches Herzensprojekt ist, dem ich ein ungewöhnliches Lob
machen muß: er ist durchweg unangenehm. Eine krasse Story gibt es nicht, statt dessen nur die Be´obachtung einer Familiensituation
in der ein Sohn versucht seinem kranken Vater zu helfen der ihm nur mit Abscheu und Hass entgegen tritt. Obendrein fallen bei
diesen Szenen viele Kraftausdrücke und unangenehme Aussagen. Daher sit das HErz des Films gegeben, alles wunderbar gespielt, aber es ist hochgradig unangenehm anzuschauen wie eonem anständigen Kerl permanente BEleidugungen und Verletzungen um die Ohren fliegen. DIeses leise Drama muß man zu schätzen wissen; tut man es aber kann man einen wirklich beeindruckenden Titel erleben.

Fazit: Klein, leise und in vielen Momenten hochgeradig unangenehm, aber intensiv gespielt“

Ambulance

Zwei Brüder planen einen Banküberfall um Geld für die Behandlung ihrer schwerkranken Mutter zu bekommen. Dies beinhaltet die Flucht per Krankenweagen – in diesem liegt aber ein sterbender Patient …

Dies war für mich der Versuch mit einem alten Freund noch mal in Kontakt zu treten. In meiner Jugend habe ich Alles von Michael Bay geliebt und gefeiert, insbesondere „The Rock“. Mit den Transformers Filmen und auch Titeln wie „Pain and Gain“ sowie „Six Underground“ hat der Mann mich aber vollkommen verloren. Hier sah man bereits im Trailer in ein paar üblicher Marotten an, trotzdem schien die Story im Kern tauglich zu sein. Zwei flüchtige Bankräuber mit einem verletzten Polizisten und einer taffen Sanitäterin, die in einer Höchstgeschwindigkeitsverfolgung quer durch Los Angeles rasen – für Bay Verhältnisse ist das ja geradezu ein kleiner Film und die Grundsituation wie auch der da Banküberfall funktioniert hervorragend. Leider ist der Film überlange 130 Minuten lang und hätte seine Story um locker ’ne Dreiviertelstunde kürzen können. So wird den beiden auf ihrer Fahrt jedes endliche Hindernis in den Weg gestellt, die Übersichtlichkeit der Gegner und der Angriffe ist schnell verloren und es verschieben sich Schwerpunkte. So ist das am Leben halt eines Polizisten zunächst die wichtigste Sache und läuft später unter ferner liefen. M

Fazit: Laut, überlang und belastend. Die im Kern spannende Ausgangslage wird leider nicht für einen guten Film benutzt

Rating: ★★★☆☆

Fresh

Frustriert von ständigen schlechten Dates ist Noa (Daisy Edgar-Jones) glücklich als sie in einem Laden Steve (Sebastian Stan) kennenlernt. Kurz darauf bricht sie mit ihm zu einem Ausflug aus – allerdings erweist sich Steve als Mensch mit einigen Geheimnissen …

Bei diesem Film wäre schon die Nennung des Genres ein Spoiler, zumindest nach der ersten halben Stunde. In dieser Zeit sind wir in der typischen RomCom, in der eine unglaublich liebenswürdige Frau einen absoluten Charmebolzen trifft sich, die Beziehung langsam entwickelt und alles wunderbar ist. Dann brechen die beiden zu einem Ausflug auf und es folgt ein gigantischer Twist der den Zuschauer wie auch die Hauptfigur in ein komplett neues Umfeld und in eine neue Umgebung versetzt. Man hat ab da noch anderthalb Stunden Film vor sich und ist komplett ratlos: wo soll es hingehen, was wird gestrickt? Aus dem vorgegebenen Szenario hätte man meiner Meinung nach zwar einiges anderes machen können, aber man ist zu keinem Zeitpunkt sicher was als nächstes passiert. Die Figuren und Entwicklungen bleiben stetig undurchsichtig und im weitesten Sinne geht der Film nicht den Weg den ich bevorzugt hätte, aber er bleibt stets überraschend, Dies ist ein Film wie er auf dem Fantasy Filmfest läuft und sich nicht an Jeden sondern an ein spezielles Zielpublikum richtet. Dadurch dass er einfach auf Disney plus erscheint könnte es natürlich passieren dass einige Leute ihn sehen die nicht für derartige Kost gedacht sind, trotzdem lohnt der Versuch. Nach Pam und Tommy erweist sich Sebastian Stan auch hier als absolutes Feuerwerk

Fazit Kippt nach einer halben Stunde in ein anderes Genre und nimmt die Zuschauer mit auf einen komplett unvorhersehbaren Trip, spielt auf diesem Weg allerdings nicht alle Trümpfe aus

Rating: ★★★☆☆

Morbius

Der hoch angesehene Biochemiker Michael Morbius (Jared Leto) erleidet eine Blutkrankheit. Bei seinen Experimenten um dagegen vorzugehen erschafft er sich selbst übermenschliche Kräfte die aber denen eines Vampirs gleichen. So verspürt er auch einen starken Durst auf Blut …

Auch dieser Film wurde Corona bedingt gut zwei Jahre aufgeschoben. Aber mal ehrlich: hat wirklich einer darauf gewartet? Die einzigen Punkte die den Film irgendwie attraktiv machen ist zum einen die Verbindung zu Venom, die sich aber eigentlich nur auf einen im Trailer gesagten Satz beschränkt und zum zweiten deutete Michael Keaton im Trailer an dass es eine Direktverbindung zum MCU geben wird. Die Pläne wir man das handhaben wollte haben sich durch die lange Wartezeit und das fortlaufendes MCU aber zerschlagen und so ist es eigentlich das einzige Interessante wie man diese Herleitung nun basteln will. Was man dabei komplett vergisst ist das auch ein ganz normaler Film dabei ist und hier haben wir die absolute Blaupause eines Vampir Films: Wissenschaftler experimentiert an sich selbst und wird zum Vampir mit Superkräften, hat gleich einen ebenbürtigen Gegner und schlägt sich mit dem in endlosen CGI Schlachten die Schädel ein. Jared Leto macht einen Part ganz gut, ist aber trotzdem kein nennenswert zugänglicher Held, der Antagonist, die Partnerin, die ermittelnden Polizisten sind Reißbrett Figuren wo ich es nicht schlimm finde das man hier nach Schema F vorgeht, aber trotzdem kommt bei keinem Bestandteil irgendein Funken von Faszination rum. Nur endlos viele potthässlich ist CGI Effekte

Fazit: Als Nebenfigur würde ich Morbius gerne wiedersehen, einen eigenen Film braucht es nicht vor allem keinen so blutleeren CGFI Matsch

Rating: ★★☆☆☆