Treffen der Generationen

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Hier ist ein wundervolles Musterbeispiel für „zu viele Köche verderben den Brei“; im Frühling 1998 übernahm Herr Maulitz unseren Literaturkurs in der Schule und er stellte mehreren Gruppen Aufgaben: die einen entwarfen ein Hörspiel, wir und auch eine andere Gruppe machten uns an einen Film. Zunächst waren wir nur zu viert, da aber einige Leute in keiner Gruppe untergekommen waren kamen sie zu uns. Somit waren wir für einen gemeinsamen Film ein wenig zu viel. Wir ließen das ganze hoffnungslos schleifen und filmten das ganze dann 2 Tage vor dem Abgabetermin in einer Ruck Zuck Aktion.

Die von Daniel Fink konzipierte Handlung: ein paar alte Säcke sitzen in einer Kneipe und trinken auf ihren Ruhestand. Als ein paar Jugendliche hineinkommen und beim Billardspielen zu laut werden geraten Jung und Alt aneinander …

Die wenigen Seiten Dialog die wir im Vorfeld geschrieben hatten brauchten wir gar nicht, die Dialoge kommen direkt und spontan (was man leider auch sieht). Macht aber nichts: wir hatten den Straßenlärm der angrenzenden Aachener Straße nicht eingerechnet, der permanente Krach vorbeipreschender Autos macht es eh unmöglich auch nur irgendwas von dem gesprochenen zu verstehen. Da das ganze an dem einen Abend fertig werden musste ist es zudem überaus plump und zügig gefilmt.

Allerdings: Daniel und Mario sind als alte Säcke hervorragend, außerdem kommen die Jugendlichen hervorragend asi rüber. Herr Maulitz machte sich keine großen Gedanken und würdigte das ganze Werk mit einer 2 – leicht verdientes Geld.

Gefilmt: 1998
Regie: Thomas Breuer
Kamera Henning Budde
Länge:15 Minuten

Filmszenen







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