Die versunkene Stadt Z

Der britische Armee Offizier Percy Fawcett (Charlie Hunnam) soll unbekanntes Terrain in Südamerika bereisen und dort Karten erstellen. Dabei entdeckt er im Dschungel eine bislang unbekannte Zivilisation. Zurück in der Heimat glaubt man ihm seine Entdeckung jedoch nicht so daß er um Beweis ezu finden zurück reisen muß …

Bei den Darstellern und der wagen Storyangabe könnte man komplett auf die falsche Fährte geraten: King Artur, Edward Cullen und Spider Man gehen im Stil von Indiana Jones in den Wald … juhee. Aber nichts könnte weiter davon entfernt sein. Der Film verschwand relativ schnell und unbeachtet aus den Kinos, nachdem ich ihn nun daheim anchgeholt habe verstehe ich auch den Grund: er ist nicht mehr zeitgemäß. Mit den gezeigten Bildern und dem unfassbar langsamen Erzähltempo wirkt der Film als sei er in den 70er Jahren gedreht worden, ich hatte stellenweise das Gefühl einen alten Werner Herzogg Titel zu schauen. Also etwas was den heutigen Sehgewohnheiten nicht mehr entspricht und darum sehr leicht und sehr schnell als ziemlich langweilig abgestempelt werden kann … ging mir auch so. Da muß man ein entsprechender Kinoromantiker sein um sich wirklich für 135 Minuten auf die Geschichte einlassen zu können, mir was das leider nicht möglich. Daher kann ich nur raten: wer auf einen konventionellen Abenteuerfilm hofft hat hat eher Pech, wer mit diesem älteren Zeug klarkommt darfs gerne mal versuchen.

Fazit: Chronik eines Forschers, bewußt ohne Hochglanz und in immens langsamen Tempo berichtet!

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