Empörung

Der jüdische Metzgersohn Marcus Messner (Logan Lerman) geht im Jahre 1951 nach Ohio aufs College – vorrangig auch um seinen Einzug ins Militär zu vermeiden. Während er am College mit vielen Leuten Problemen bekommt scheint die wundervolle Olivia Hutton (Sarah Gadon) Freude in sein Leben zu bringen …

Zum Glück ist der Titel nicht Programm, Empörung dürfte man hierbei nicht wirklich empfinden. Im Gegenteil: auch wenn es der Hauptfigur ganz schön miserabel ergeht über den Film entlang, der Zuschauer hat dabei anderthalb sehr interessante und spannende Filmstunden. Ich war in dem gespielten Zeitraum noch nicht auf der Welt., kann also nicht sagen wie authentisch der Film die Zeit in der er spielt auf den Punkt bringt, es erscheint mir aber sehr glaubhaft und authentisch. Eine ganz gute Asnsicht vom Erwachen der Sexualität in einer Zeit in der das vollkommen verpönt war, ausgeführt in langen und spannenden Dialogen und einer komplett ungewöhnlich verlaufenden Love Story. Mit dem großartigen Logan Lerman wird der Film dann auch gut getragen. Heißt nicht das sich viele diesen Film ansehen werden, wer auf kleine Dramen seht sollte aber mal einen Blick riskieren.

Fazit: Redselig, aber sensibles und an manchen Stellen hochspannendes Drama!
Rating: ★★★★☆

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