Lieber leben

Sportler Benjamin (Pablo Pauly) nach einem Unfall gelähmt und kommt in eine Einrichtungfür die nötigen Reha Maßnahmen. Ein JAhr verbringt er dort und erlebt dort Freundschaft und Zusammenhalt mit anderen Betroffenen, aber ebenso die wechselhaften Probleme und Momente des Krankenalltags … bewegend oder schleppend?

Dieser Titel traf mich mal wieder völlig unerwartet in einer Sneak Preview, ohne zu wissen was es ist und worum es geht. Megaspoiler hatte der Film dann zwar wirklich nicht, aber eine Überraschung war er schon: insbesondere weil ein Film mit dieser Thematik am Ende eine so positive Austrahlung hat. Man kriegt nicht nennenswert aufwendig protokolliert wie der Gesundheitsverlauf der Hauptfigur ist, sieht eben nur daß er stets immer weiter und weiter in den Therapien weitermacht, drumherum ist ein stetes Wechselbad der Emotionen, wo Fröhlichkeit und Hoffnung ebenso mit Trauer und Verzweilflung wechseln. Außerdem können zu jederzeit klare und plausible Momente um die Ecke kommen, etwa wenn Ben mit dem Rollstuhl herumfährt, die Batterie leer ist und er in dem Moment hilflos feststeckt. Dazu gibt’s stellenweise bitteren und doch befreienden Humor – und am Ende eben einen Film der nicht sehr viel erzählt, aber immens viel gezeigt hat. Vor alem den Kampf den Rohlstuhlfahrer durchstehen.

Fazit: Von der Handlung her tieftraurig und bitter und in seiner Art doch optimistisch und humorig!

Rating: ★★★★☆

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