Battle of the Sexes – Gegen jede Regel

Profi-Tennisspielerin Billie Jean King (Emma Stone) hat im Jahre 1973 den ersten Platz der Weltrangliste erreicht – ist aber unglücklich weil sie ihre Vertraute Marilyn Barnett (Andrea Riseborough) heimlich liebt. Als sie mit dem Ex-Champion und Macho Bobby Riggs (Steve Carell) aneinander gerät kommt es zum großen Duell auf dem Platz …

Ob Emma Stine manchmal Sorgen hat daß eine Oscar Party ohne sie steigen könnte? Womöglich, daher sorgt sie lieber vor und reicht einen Film ein der ihr zumindest die Chance auf einen Goldjungen einräumt. Allerdings: einen Guten. Wobei der Film mehrere Bereiche abdeckt: er lädt der sympathischen Hauptfigur drei Problembereiche auf in denen sie sich bewähren muß: das Duell gegen einen Machogegner, die Sorgen und Nöte eine eigene Tennisliga zu gründen und in Fahrt zu halten sowie die privaten Probleme bei denen sie lesbische Ambitionen an sich endteckt und diese mit ihr und ihrem Umfeld vereinen muß. Dabei passiert in der ersten Stunde relativ wenig außer eben daß diese drei Bereiche wechselhaft auftreten, im letzten Drittel gehts dann auf den Platz zur großen Tennisschlacht. Hier ist es allerdings PEch daß der Film so kurz nach „Borg McEnroe“ herauskommt – gegen dessen Psychothriller Spiel kommt das Duell zwischen Stone und Carrell nicht an. Aber er punktet auf vielen Ebenen: mit einer angenehmen Hauptfigur, ruhiger Erzählweise und einer durchweg glaubhaften Nachstellung der 70er Jahre. Das reicht definitiv für einen entsprechenden Blick – obs für einen Oscar reicht weiß ich nicht.

Fazit: Vielschichtiger und ruhiger Film, von Emma Stone grandios getragen!

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