American Assassin

Mitch Rapp (Dylan O’Brien) verliert seine Freundin bei einem Anschlag kurz nach seinem Heiratsantrag. Sein Drang nach Rache macht ihn für die CIA-Vize-Chefin Irene Kennedy (Sanaa Lathan) interessant. Sie schickt Mitch in die Lehre beim Veteranen Stan Hurley (Michael Keaton) und läßt ihn danach zur Jagd auf einen Terroisten in den Einsatz …

Der Vorteil: man kann hier den Trailer schauen und einen sehr exakten Eindruck des ganzen Films erhalten. Der Nachteil: dann braucht man den Film garnicht mehr zu schauen. Im Grunde ist es eine Blaupause: junger Mann verliert seine Verlobte durch einen Terroranschlag, läßt sich von der CIA zum Killer ausbilden und geht mit seinem Mentor in den Einsatz. Das alles basiert auf einer 16 Bände umfassenden Buchserie, es ist also ne Menge Material vorhanden um diese Filmfigur in eine lange Serie gehen zu lassen. Und am Ende stimmt alles soweit ma nichts ungewöhnliches erwartet: man kriegt einen soliden Helden, mit Michael Keaton als Mentor eine sympathische Nebenfigur, harte und geradlinige Action und einen konventionellen Handlungsverlauf. Nachteile der Nummer: Taylor Kitsch is ein sehr eindimensionaler Schurke, es git sehr oft Leichen und Opfer beiläufig, die Hauptfigur handelt öfters folgenreich auf eigene Faust und der Film hinterfragt sein Thema nicht, betreibt einfache Schwarz Weiß Malerei bei der die Amis die Guten und die Terroristen die Bösen sind und das Töten derjenigen vollständig legitimiert ist. Aber bei einem solchen Titel braucht man wohl an der Stelle nicht die Moralkeule schwingen.

Fazit: Macht Lust auf mehr: spannend, actionreich und mit ausbaufähigen Figuren!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.