Silence

Der Prieser Sebastião Rodrigues (Andrew Garfield) und sein Bruder Francisco Garrpe (Adam Driver) reisen 1638 nach Japan um nach Pater Cristóvão Ferreira (Liam Neeson) zu suchen der angeblich seinen Glauben verlorgen hat. Vor Ort finden die Brüder eine grausame Situation vor …

Im Falle von Martin Scorsese bin ich wohl weniger ein Kenner, mehr ein Sympathisant: ich habe nur wenig von ihm gesehen und das Meiste ist aktuell; aber insbesondere Titel wie „The Departed“ und „Bringing out the Dead“ sind hängengeblieben. Daher gebe ich jedem Werk von dem Mann gerne eine Chance, auch wenn abzusehen ist daß es eigentlich nichts für mich ist. So auch hier: die Geschichte zweier Priester die nach Japan reisen um dort nach einem verschwundenen Priester zu suchen und vor Ort eine unfassbare Höllentour durchmachen klingt zwar im ersten Moment wie ein Thriller, ist aber langsam erzähltes und episches Kino. Von den Ausstattungen, Darstellern und Inszenierung ist alles top, es bleibt eben nur die Frage ob man sich diesem bleischweren und zweieinahlb Stunden Brocken aussetzen will. Als nette Unterhaltung taugts nicht, als anspruchsvolle Kinoerfahrung mit schockierenden Momenten dürfte derjenige der genau danach sucht sehr gut fündig werden.

Fazit: War eben nicht mein Titel, könnte aber einem geduldigen Zuschauer als sehr ergiebig erscheinen!

Rating: ★★★☆☆

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