Annabelle 2

Sam (Anthony LaPaglia) und Ehefrau Esther Mullins (Miranda Otto) haben sich seit Jahren nicht vom Tode ihrer kleinen Tochter erholt. Trotzdem nehmen sie die Nonne Charlotte (Stephanie Sigman) und sechs Waisenmädchen in ihrem kalifornischen Farmhaus auf. Für die zunächst dankbaren Gäste beginnt aber ein furchtbarer Alptraum als sie erkennen daß im Haus mysteriöse Dinge vorgehen …

Jetzt wird das Franchise langsam unübersichtlich: es geht los mit den beiden „Conjuring“ Teilen in denen ein Ehepaar Geister jagt, am Ende des ersten Films erkennen sie das Böse in Gestalt der Puppe Annabelle. Dann gabs ein Prequel zu „Conjuring“ welches die Vorgeschichte dazu ein wenig erläutert, nun gibt’s ein Sequel / Prequel welches noch weiter zurück springt und der Entstehung der Puppe erzählt. Mir selber war nichts mehr von den inhaltlichen Begebenheiten bekannt, daher hab ich diesen als alleinstehend und für sich genommen. Das ging auch ganz gut weils eigentlich nur die übliche Geisterhaus Thematik beinhaltet bei der eine handvoll unwissender Figuren sich an einen furchtbar unheimlichen Ort begeben und nach und nach immer mehr schlimmes passiert. Das ist dann auch der ganze Film: eigentlich ist es eine endlose Serie von Gruselmomenten und erzählt nahezu nichts an Story; auf der anderen Seite sind die jeweiligen Szenen effektiv ausgearbeitet und funktionieren optimal. Und so manch einem könnte das ja schon reichen: ein paar Schocks, ein paar Erschrecker und dann läuft auch schon der Abspann. Wer mehr sucht, vor allem mehr Handlung, läuft Gefahr enttäuscht zu werden.

Fazit: Höchst spannender und effektiver Horror der aber inhaltlich zum Horrorfranchise kaum neue Impulse beiträgt

Rating: ★★★☆☆

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