Die Hölle – Inferno

Die Wiener Taxifahrerin Özge (Violetta Schurawlow) wird Zeugin eines Mordes und gerät soit ins Visier des Täters der bei ihr einbricht und ihre Cousine Ranya (Verena Altenberger) erwischt. Özge muß sich ab da um Ranyas kleine Tochter Ada (Elif Nisa Uyar) kümmern. Und auch der ErmittlerChristian Steiner (Tobias Moretti), der zwar versucht Özge zu helfen, kann nicht verhindern daß der Mörder wieder angreift …

Das ist natürlich ein Film bei dem man im ersten Moment nicht wirklich ernst bleiben kann: der Film spielt in Wien und wenn dann alle dortigen Figuren mit Dialekt sprechen animiert das einen Außenstehenden eher zum Schmunzeln. Man merkt aber relativ schnell daß dies ein Film des Regisseurs von „Anatomie 2“ ist, denn es dauert nicht lange bis der Film einen gefangen nimmt: mit dem einfachen Konzept eines relativ normalen Bürgers, in dem Falle eine Taxifahrerin, die ins Visier eines bösartigen Mörders gerät. Und daraus lotet der Film knapp 85 Minuten schweißtreibender Hochspannung heraus, wobei für mich die Faszination in zwei Punkten lag: zum einen der des Mörders, der auf einfache aber effektive Weise zum ultimativen Bösen gestempelt wird, zum anderen mit der ruppigen, heftigen Hauptfigur die sich mit Sturheit durchschlägt und zu keinem Zeitpunkt um die Gunst des Zuschauers buhlt. Daß der Film sich großartig verbreitet bezweifle ich zwar, aber wer der Nummer eine Chance gibt bekommt wesentlich mehr als zu erwarten war.

Fazit: Schweißtreibender Thriller mit begeisternder Hauptfigur!

Rating: ★★★★☆

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