Zu guter Letzt

Harriet Lauler (Shirley MacLaine) hat sich zwar zur Ruhe gesetzt, lebt ihr Chefgebahren aber immernoch aus indem sie jeden in irem Umfeld herumkommandiert. So will sie auch vorsorglich ihren eigenen Nachruf verfassen lassen und engagiert die Journalistin Anne Sherman (Amanda Seyfried). Als Harriert dabei merkt daß niemand in ihrem Umfeld etwas positives zusagen hat beschließt sie ihr Leben rechtzeitig zu ändern …

Fiese alte Natter rekapituliert ihr Leben und beschließt wenigstens bei ihrem Nachruf alles mal richtig zu machen, daraus resultiert eine Freundschaft und produktive Arbeitsbeziehung mit einer jungen Journalistin. Kann man eigentlich nicht viel klagen: für mich der Prototyp eines Frauenfilms der aber alles im Rahmen der Möglichkeit richtig macht. Shirley McLaine spielt ihren Part angemessen und setzt sich nicht selbst ins Zentrum, da hätte es bestimmt andere gegeben die sich mehr in den Fordergrund gespielt hätten. Die Mischung aus Humor und Gefühl ist ausgependelt, daß heißt furchtbare Tiefpunkte auf der emotionalen Ebene gibt’s ebensowenig wie flache Gags oder ausuferndes Gelächter. Statt dessen eben eine nette Story zum schmunzeln und einen harmlosen und kurzweiligen Titel, dazu die üblichen „Liebe das Leben“, „Nutze deine Zeit“ und „seid nett zueinander“ Botschaften. Kann man gucken.

Fazit: An manchen Stellen erfreulich zurückhaltend, ansonsten netter und harmloser Titel!

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