The Circle

Mae Holland (Emma Watson) erhält Vermittlung ihrer Freundin Annie (Karen Gillan) einen Job beim Internet-Unternehmen „Circle“ deren Ziel es ist die Welt transparenter zu gestalten. Zunächst ist Mae begeitert von der Philosophie des Gründers Eamon Bailey (Tom Hanks) – dann aber häufen sich merkwürdige und zweifelhafte Indizien …

Vom Marketing her macht dieser Film sicherlich alles richtig: mit Emma Watson, Tom Hanks und „Star Wars“ Held John Boyega sind interessante Gesichter mit an Bord und eine spannende Story über Datensicherfheit, Vernetzung und Social Media klingt auch nicht schlecht. Wärs auch nicht gewesen wenn man das vorliegende Drehbuch dazu auch irgendwie zu Ende geschrieben hat, ist aber leider wohl nicht erfolgt: klar, Emma Watson kann den Film spielen tragen, aber auch sie kann im Grunde nicht verhindern daß ihre Figur sich unplausibel verhält und ein paar mal sehr abrupt komplette Meinungsänderungen durchlebt. Ebenso ist Tom Hanks im Film nur geringfügig präsent, auch wenn die Werbung ihn als Star darstellt ist sein Anteil am gesamten Film überschaubar klein. Und zu John Boyegas Figur gibt es zwar Schlaglichter, aber eine große Erklärung wer er ist, was er tut und was seine Motivation ist bleibt der Film komplett schuldig. Ansonten hat man eine schicke und teure Optik, sehr wohl ein paar interessante Gedanken und tragische Auftritte von Glenne Headly und Bill Paxton die leider beide nicht mehr leben. Den Gesamtfilm macht aber dann eigentlich nur seine schicke verpackung aus; im Inhalt gibt’s nocht (zu) viel was einfach offen bleibt, verpufft oder nicht konsequent beendet wird.

Fazit: Schickes Outfit, geringer Inhalt: da kann auch Emma Watson nur bedingt was retten!

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