Der dunkle Turm

Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) ist in einer apokalyptischen Endzeitwelt unterwegs zum „dunklen Turm“ um den dort lebenden Walter O’Dim alias den Mann in Schwarz (Matthew McConaughey) zu töten um eine alte persönliche Rechnung zu begleichen. Auf dieser Reise erhält Deschain Begleitung durch Jake Chambers (Tom Taylor) …

Eine gigantische, epische Buchserie die es seit vielen Jahren gibt kommt endlich auf die große Leinwand und wird dann zu einem gerade mal 95 Minuten kurzen Streifen – da war die Erwartungshaltung von Anfang an bei Null. Bei mir selber sowieso da ich zwar Stephen King an sich sehr mag, aber nie eine Seite der Bücher gelesen habe und auch kein Stück weiß worum es eigentlich geht. Daher hab ich mich unvoreingenommen drauf eingelassen und kam nachher mit dem Gefühl heraus unfassbaren Stuß gesehen zu haben. Vor allem weil der Film alle Stellen aus anderen Filmen zusammenbastelt, dabei aber den Griff tut alles aufs notwendigste zu reduzieren: eine Ballerei in der Art von John Wick, eine Szene in der ein geliebter Mensch gekillt wird, der Showdown – alle Standardszenen sind superkurz, verzichten darauf genau zu erklären und darum passiert im Film in seiner kurezn Laufzeit doch einiges. Allerdings wird eben kaum was vollständig erklärt, man kriegt auf alles Schlagworte, aber keine Untermauerung, diese gibt’s vielleicht bei Kenntnis des Buches. Für mich blieb ein sehr wechselhafter Fantasyfilm übrig der gleichermaßen Elemente aus Western, Fantasy und Sci-Fi vereinte und durch einen merkwürdig aussehenden Matthew McConaughey als over the Tp Schurke abgerundet wurde. Aber bei all dem Quatsch oder den Dingen über die ich mich aufregen könnte bleibt eines unbestreitbar: ich habe mich nicht eine Sekunde gelangweilt.

Fazit: Sehr beladener Fantasystuß der sich in allen Belangen auf das nötigste reduziert und in kurzer Laufzeit sehr viel Zeug unterbekommt!

Rating: ★★★☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.