Hereinspaziert!

Der reiche Autor Jean-Etienne Fougerole (Christian Clavier) fordert in seinem neuen Buch die französische Oberschicht auf ihre Wohnungen für Arme und Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Nach einer verpatzten Fernsehdebatte muß er seine eigene Forderung erfüllen und nimmt eine Roma-Familie um Patriarch Babik (Ary Abittan) in seinem Hof auf die aber ein blankes Chaos auslösen …

Ich bin von sich aus kein Feind es französischen Films; die Werke aus diesem Land können mitunter sehr warmherzig und auch spannend sein, ich tue mich nur schwer wenns so richtig witzig gemeint ist. Die meisten Titel dieser Art kommen auf mich als unangenehm albern und hysterisch daher und leider bildet dieser hier da keine Ausnahme. In der Story in der es ja schon um Integration geht hätte durchaus Potential für kritische Blicke und Gedanken gesteckt, es wird aber lediglich genutzt für alberne Possen und dümmlichen Klamauk. Die Einen benehmen sich stets daneben, die anderen ertragen es weil sie es müssen bis es kracht – ui, wie überraschend und wie begeisternd. Das alles wird noch durch ein restlos unausgegorenes Drehbuch verschlimmert das in die letzten paar Minuten ein paar sehr schnelle und an den Haaren herbei gezogene Gags einbaut. Und am stets grinsenden und gehetzten Clavier konnte ich noch nie viel finden; nach diesem Film wird das nicht besser. Würde mich nicht wundern wenn dieser Titel in Frankreich gut läuft; in meinen Augen kann er im deutschen Kino eigentlich nur absaufen!

Fazit: Unsympathische Figuren und hysterischer Klamauk – das führt zu nichts!

Rating: ★★☆☆☆

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