Valerian – Die Stadt der Tausen Planeten

Im 28. Jahrhundert kämpfen Spezialagent Valerian (Dane DeHaan) und seine Kollegin Laureline (Cara Delevingne) gegen das Unrecht in der Galaxis. Eine neue MIssion führt sie nach Alpha wo LAureline recht schnell entführt wird. Daher versucht Valerian mit der Gestaltwandlerin Bubble (Rihanna) sie zu befreien …

Das originellste an dieser Comicverfilmung ist wohl daß sie NICHT aus dem Hause Marvels tammt, sondern statt dessen eine ältere Comicserie ist die Luc Besson schon lange mal verfilmen wollte. Nun erfüllt er sich diesen Wunsch, wohl weil er der Meinung war daß es jetzt endlich technisch umsetzbar ist – solche Geschichten mag ich. Ich bin zwar nicht gerade der größte Luc Besson Fan, respektiere den Mann aber durchweg und gebe ihm daher auch gerne eine Chance. Daß der Film mir nicht bringt liegt dann auch nicht an ihm und seiner Art Regie zu führen, im Gegenteil: aus der Sicht gibt’s icht zu tadeln an Valerian. Technisch ist dies ein Meisterwerk, eine optische Breitseite die natürlich gerade in 3D bestechend gut aussieht. Dabei spielt der Film in einer abgedrehten futuristischen Welt die randvoll von Details und kreativen kleinen Dingen ist. Und die beiden Helden sind unkonventionell, insbesondere Laureline die so eine kantigen und eigenen Charakter darstellt daß es eine wahre Freude ist ihr zuzusehen. Trotzdem liegt mir der Film am Ende nicht: ich kam einfach nicht in die Story rein und fühle mich in einer Welt die so abgedreht daherkommt nicht in der Lage eine ernsthafte Story zu verfolgen. Andere mögen das können und können dem Film dann auch einiges abgewinnen – geht bei mir halt nicht.

Fazit: Optische Breitseite, inhaltlich wohl eher an ein Nerdpublikum gerichtet!
Rating: ★★★☆☆

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