Sommerfest

Stefan (Lucas Gregorowicz) verließ vor vielen Jahren seine Heimat Bochum um Schauspieler in München zu werden. Als ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters ereilt reist er für ein Wochenende in seine alte Heimat zurück um alles notwendige zu regeln. Dabei kommt es auch zu zahlreichen Begegnungen mit Menschen aus der Vergangenheit – u.a. seine Jugendliebe Charlie (Anna Bederke) …

Wieder einmal eine Buchverfilmung zu der ich wenig sagen kann da ich das Originalmaterial nie gelesen habe. Trotzdem hatte ich bei diesem Film schon großes Vertrauen da er von Sönke Wortmann ist, den ich nach wie vor als einen der besten und zuverlässigsten deutschen Regisseure ansehe. Und Wortmann hat nicht enttäuscht. Bei diesem Film geht es auch weniger darum eine Geschichte zu erzählen sondern es geht mehr darum die gegebenen Szenen mit dem richtigen Gefühl zu versehen. Eigentlich handelt es nur um einen Mann der in seine Heimat zurückkehrt und ein paar Tage dort aushält und dabei permanent auf Menschen aus seiner Vergangenheit trifft. Der Film hat somit wenig Handlung sondern besteht nur aus einer endlosen Serie von Szenen auf Szenen auf Szenen die nicht allesamt Teil einer Gesamthandlung werden sondern stellenweise einfach für sich stehen. Dabei wirken die Ruhrpotter Figuren an manchen Stellen etwas überzeichnet ansonsten hat das ganze aber einen sehr glaubwürdigen Anstrich und wird von Anfang bis Ende mit ruhiger Melancholie überflutet. Somit kann diesen Film genau derjenige schauen der dem lauten effektvollen Blockbuster Kino entfliehen möchte und eine ruhige Alternative sucht. bleibt zu hoffen dass sie auch wahrgenommen wird
Fazit: Nicht wirklich viel Handlung dafür voller Gefühl und Melancholie!

Rating: ★★★★☆

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