Jackie

Jacqueline „Jackie“ Kennedy (Natalie Portman) wird zur First Lady als ihr Mann John F. Kennedy (Caspar Phillipson) das Präsidentenamt antritt. Ihre Welt gerät aus den FUgen als John bei einem Attentat brutal erschossen wird – und Jackie alle Mühe hat die Form und Haltung zu bewahren …

Das haben historische Rollen halt so an sich: sie bieten oft die Chance für wirkliche hohe Schauspielkunst an die Darsteller, aber mitunter einen geringen Unterhaltungswert. So ist auch dieser Film eine relativ zusammengeschnittene Menge an Szenen mit ständigen Zeitsprüngen die einfach ganz markante und wesentliche Momente anbringt: Jackie wie sie den Anschlag erlebt, wie sie neben dem Sarg ihres Mannes im Flugzeug sitzt, wie sie ihren Kindern die schlimme Nachricht überbringt oder wie sie nach dem Attentat ins Badezimmer geht und sich das Blut abduscht. Bei all dem ist Natalie Portman geradezu in ihrem Element – wie so oft in solchen Fällen ist das drumherum dann zwar historisch glaubwürdig akkurat gehalten, aber eben einfach nur eine Abfolge von Momenten. Man kann es je nachdem schaffen sich von Portman so gefangen nehmen zu lassen daß man die seelische Leidenstour die ihre Figur durchleiden muß erahnen kann, ich kann aber auch verstehen wenn man diesen Film als pure Langeweile abtut.

Fazit: Groß gespielte Darstellung furchtbarer historischer Momente!
Rating: ★★★☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.