Wonder Woman

Die mit übermenschlichen Kräften ausgestattete Amazone Diana (Gal Gadot) lebt auf einer Insel auf der es keine Männer gibt – bis der amerikanische Pilot Steve Trevor (Chris Pine) in den 1920er Jahren dort abstürzt. Nach seinen Schilderungen von Krieg auf der ganzen Erde folgt Diana ihm in die Zivlisation um das Böse zu bekämpfen …

Runde 4 in Dcs Versuch ein Marvel ähnliches Filmuniversum aufzubauen – und die Kritiker feiern es. Gemessen an den drei bisherigen Titeln kann dieser hier sehr wohl bestehen obwohl er eigentlich eine pure und reine Origin Story erzählt die man ohnehin nicht braucht da Wonder Woman bereits bei „Batman vs. Superman“ vorkam und dort ausreichend aufgebaut wurde. So hat man 140 Minuten Rückblende, sieht ihre Ursprünge und ihre ersten Schritte in die für sie fremde Menschenwelt. Das führt zu einer recht einfachen Fish out of Water Story in der viel auf Comedy gesetzt wird was bemerkenswert gut funktioniert: mehrere Comic Relief Charaktere liefern für Schmunzler ohne aber zu nerven. Und Gald Gadot ist ungemein markant in der Rolle und wird sicherlich ein großartiges Aushängeschild für die Figur. Trotzdem hat der Film auch einige Schwächen: die Schurken sind unspannend und bleich und der Look ist meistens ungemein düster und dreckig. Noch schlimmer sind endlos viele Szenen die in künstlich aussehenden CGI Umgebungen spielen und eine endlose Dauerverwendung von Zeitlupen. Schlecht ist der Film so nicht und trotz seiner Lauflänge relativ kurzweilig, trotzdem wird DC damit weiterhin nicht an Marvel anschließen können.

Fazit: Kraftvolle Heldin und passender Humor, aber schwerer CGI Bombast dagegen!

Rating: ★★★★☆

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