Florence Foster Jenkins

Im Jahre 1944 fühlt sich die Millionärin Florence Foster Jenkins (Meryl Streep) zur Opernsängerin berufen und beginnt mit Auftritten neben dem Pianisten Cosmé McMoon (Simon Helberg). Dabei entgeht Jenkins daß sie eigentlich gar kein Talent hat und niemand es ihr so sagt – auch nicht ihr Ehemann St. Clair Bayfield (Hugh Grant) …

Bei diesem Film war ich mir von Anfang sicher daß ich ihn entsetzlich hassen würde – die Geschichte einer eitlen, selbstverliebten Frau die nicht singen kann, aber eben dies in einer falschen Wahrnehmung glaubt und ihre Umwelt mit ihrem Gegröle plagt klang für mich wie ein ultimativer Alptraum. Trotz der tollen Besetzung bei der mein persönlich interessantestes Ding allerdings Simon Helberg war und sein Versuch sich über seine Darstellung bei „The Big Bang Theory“ hinaus zu entwickeln. Aber dann überraschte mich der Film doch: er gibt seine freakige Hauptfigur zu keiner Zeit der Lächerlichkeit preis sondern überrascht mit leiser Komik und einem fast sensiblen Annähern an die recht naive Gestalt. Meryl Streep gibt eine weitere großartige Darstellung wobei daneben Hugh Grant ebenso brilliert da er mal wirklich einen Charakter richtig spielt und nicht nur den gelangweilten Playboy. Zusammen mit dem Umstand daß der Film auf einem wahren Fall beruht und der sehr liebevollen Darstellung der damaligen Zeit ergibt dies einen feinen, nicht wirklich leisen, aber mögenswerten Film.

Fazit: Sensible Geschichte, leise und gefühlvoll präsentiert!

Rating: ★★★★☆

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