Die Erfindung der Wahrheit

Die eiskalte Polit-Strategin Elizabeth Sloane (Jessica Chastain) soll für die mächtige Waffenlobby der Vereinigten Staaten dafür sorgen daß ein neues Waffengesetz nicht verabschiedet wird. Sie wechselt jedoch überraschend die Kanzlei und arbeitet für die Konkurrenz. So geht sie einen überaus gefährlichen Weg der sie gleichermaßen privat wie beruflich vor hohe Opfer stellen kann …

Ich gebe immer gerne zu wenn mich ein Film überfordert und das war in diesem Falle eindeutig so. Ich bin kein großer Kenner und Experte der amerikanischen Politik und den Strukturen die dort ein GEsetztesentwurf durchlaufen muß und genau darum geht es. Das bedeutet daß man einen Film zu sehen bekommt in dem 130 Minuten Menschen herumlaufen und in Räumen herumsitzen und reden – es gibt keine Actionparts oder sonstiges auflockerndes. Nur endlos lange geschliffene Dialoge, Tricks und politische Winkelzüge bei denen man so garnicht so direkt verstehen kann warum diese eine Figu jetzt genau das tut und was es bei der anderen bewirkt. Das habe ich nach kurzer ZEit begriffen, also daß ich in die richtige thematische Tiefe nicht ausreichend herinkomme. Damit ist der FIlm für mich aber nicht verloren, sondern ich kann mich an dem erfreuen was ihn ebenso ausmacht. Jessica Chastain. Die oscarnominierte Darstellerin gibt eine so faszinierende Darstellung als menschlicher Kühlschrank, als fast emotionsloes Biest daß sie einen geradezu in den Bahn zieht. Daher bleibt eine große Faszination erhalten, selbst wenn man inhaltlich aus der Strecke bleibt – einen Blick ists definitiv wert

Fazt: Überlanger Dialogfilm mit hochkomplexem Aufbau, darstellerisch jedoch mitreißend und packend!

Rating: ★★★★☆

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