Die Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie

Der mittellose Künster John Hollar (John Krasinski) wird bald Vater und lebt mit seiner schwangeren Freundin Rebecca (Anna Kendrick) in New York. Die Nachricht von der Erkrankung seiner Mutter Sally (Margo Martindale) zwingt ihn in seine Heimatstadt zurück zu fahren wo er recht schnell unter den Macken und Eigenheiten der Provinzler zu leiden hat …

Ein fast schon filmischer Prototyp und Rückgrat vieler Independent Filmer: der Sohn der irgendwann von zu Hause getürmt ist kehrt  notgedrungen in seine Heimat zurück und findet das blanke Unglück wieder. Dabei ist stets der gleiche Balanceakt vonnöten: es ist eigentlich alles schlimm, tragisch und furchtbar, trotzdem kommt stetig ein rotziger Humor hindurch der viele Momente erträglich macht. Diese Formel wendet John Krassinski auch hier an, in seiner Funktion als Hauptdarsteller und Regisseur. Eine richtige Handlung hab ich dabei allerdings nicht gefunden sondern eine Aneinanderreihung von Szenen, Situationen und Momenten. Teils lustig, teils bewegend, aber insgesamt durchweg glaubwürdig und ehrlich. Vieles kann man zwar erahnen und das Ende überrascht auch nicht möglich, aber wer einen solchen Titel schaut oder generell einen Hang für Independent Filme hat sollte zufrieden sein. Es ist als würde man mal wieder eine vertraute Speise in einem altbekannten Restaurant wieder essen: zwar nichts Neues, aber sehr wohl annehmbar.

Fazit: Wenig Story, dafür gefühlvolle Familienszenen mit leisem Humor!
Rating: ★★★☆☆

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