Alien Covenant

Die Terraforming-Spezialistin Daniels (Katherine Waterston) fliegt mit Team zu dem Android Walter (Michael Fassbender), Christopher (Billy Crudup) und Tennessee (Danny McBride) gehören auf dem Raumschiff Covenant auf einen neuen Planeten. Die aufregende Mission wird schnell lebensgefährlich als sie erkennen daß auf dem neuen Planeten eine bösartige Alienrasse auf der Lauer liegt …

Der Film hat aus meiner Sicht von vornerein schlechte Karten: es werfen Leute Ridley Scott vor seine eigene Ego Trilogie aus dem alten Stoff zu basteln; des weiteren muß er zwei ANsprüchen gerecht werden. Zum einen gibt es Leute die den gebremsten Stil von Prometheus mochten und ein enstsprechendes Sequel wünschen, zum anderen fordern Leute ein Guilty Pleasure, ein Handfestes Alien Gemeuchel. Fairerweise sei gesagt: das kriegt der Film alles hin, wird allerdings dabei nicht wirklich unterhaltsam. Mein größtes Problem dabei war das hier zahlreiche Stellen versuchen Spannung aufzubauen an Dingen die man kennt: wenn einer z.B. in eine Falle tappt und sich ein Alien Ei näher anschaut weiß jeder was nun kommen wird. Ebenso ist fast die erste Stunde lang ein langer, quälend langweiliger Weg der nur darauf hinausführt daß die Aliens auftauchen – was ebenso nichts Neues ist.Handwerklich ist die Geschichte perfekt, darstellerisch ebenso absolut zufriedenstellend (insbesondere Michael Fassbender dominiert den Film in nahezu jeder Szene in der er auftaucht) und wenn denn dann die berüchtigten Monster auftauchen wirds wirklich schweißtreibend, aber das sind Szenen die auf mich wie kleine Bonusclips wirken. Und wer auf Prometheus Antworten wartet könnte enttäuscht werden da diese Antworten zwar gegeben werden, aber extrem knapp ausfallen. Vielleicht ist der Film ja auch nur ein großes Set Up für den finalen Teil der Alien Prequel Trilogie – für sich alleine genommen ist er aufwendige Sci Fi Action mit effektvollen Szenen und langweiligen Figuren.

Fazit: Fühlt sich nicht wie ein „Alien“ Film an …
Rating: ★★☆☆☆

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