King Arthur – Legend of the Sword

Arthur (Charlie Hunnam) wuchs im der Londoner Ghetto auf und wurde von Prostituierten versorgt, ohne zu ahnen daß er eigentlich königliche Wurzeln hat. Diese befähigen ihn jedoch eines Tages das Schwert Excalibur aus einem Stein zu ziehen – womit  der Tyrann Vortigern (Jude Law) bemüht ist Arthur loszuwerden …

Der Film verliert bei mir auf vielen Ebenen, auch wenn einige davon rein subjektiv begründet sind. Vorrangig ist es schonmal über daß man hier eine Art „Arthur begins“ bekommt, also eine Originstory in der ein armer Junge aus der Gosse mittels einem starken Schwert zum Überkämpfer wird, eine Figurenkonstellation die für insgesamt sechs Teile herhalten soll. Des weiteren ist dies ein Film von Guy Ritchie, und auch wenn der von sehr vielen Leuten geshätzt und gefeiert wird kann ich selber mit ihm rein garnichts anfangen. Der Mann macht zwar nicht von Grund auf schlechte Filme, aber sein schnittfreudiger und oftmals „beschleunigter“ Stil schmeckt mir mitunter ganz und garnicht. Und den tobt er hier ebenso stetig aus: der Film hat etliche Montagen in denen Vorgänge beschrieben werden in denen die Figuren etwas planen, diese Sequenzen werden dabei aber zusammengeschnitten mit Planung, ausführung und allem was drumherum geschieht – ich habe dabei nie das Gefühl einen Fantasyfilm zu schauen sondern einen Gagnsterfilm mit LEuten in altmodischen Kostümen. Und ich komme mit der etablierten Welt nicht klar in der schon im Opening Riesenelefanten und Magier als völlig gängig etabliert werden. Aber trotzdem: schlecht gemacht ist dies nicht und wer die Art von Guy Ritchie kennt und schätzt kann aus der Nummer sicherlich einigen Spaß mitnehmen. Das Tempo ist dabei stets hoch, einige der kernigen Sprüche sitzen und die Action ist auch gigantisch. Insofern: den Blick riskieren kann man. Aber die Erwartungen sollten unten sein.

Fazit: Flotte Schnittorgie für Fans des Regisseurs!

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