Super Size Me

Der Journalist Morgan Spurlock stellt die Frage: wieso ist Amerika das dickste Land der Welt. Auf der Suche erforscht er das Essverhalten der Amerikaner, ihre Beziehung zu Fast Food, die Werbung für gesunde und ungesunde Nahrung. Obendrein wagt Spurlock einen Selbstversuch: 30 Tage lang ernährt er sich ausschließlich von McDonalds und lässt die zum Teil dramatischen Veränderungen seines Körpers von mehreren Ärzten protokollieren …

Man sollte fair sein: Michael Moore hat mit „Bowling for Columbine“ das im Kino nicht existente Genre des Dokumentarfilmes populär gemacht und mit diesem Film folgt ihm Spurlock auf den Fuß, allerdings zu einem anderen Thema. Dabei verwendet er aber den gleichen satirischen Stil, extra naiv gestellte Fragen und auch sonst eine Menge Stilmittel die stark an den wuchtigen Kollegen erinnern. Die Absicht: die Informationsflut die er liefert lustig und unterhaltsam zu verpacken. Schlecht ist das sicherlich nicht und das Resultat überzeugt auch durchaus – nicht nur wegen dem dramatischen Selbstversuch den Spurlock hier auf sich nimmt. Das gezeigte ist spannend, interessant und all die dicken Menschen die Spurlock hier zeigt verderben einem echt die Lust noch mal zu McDonalds zu gehen, leider dehnt sich der Film ab der zweiten Hälfte immens. Schade: die Informationen sind zahlreich da, das Staunen völlig vorhanden (Moores Waffenfilm zeigte im Grunde das die Amis bescheuert sind, Spurlock unterstreicht dieses noch mal!) – lediglich der pure Unterhaltungswert geht nach und nach zurück. Trotzdem: ein sehenswerter und nicht unwichtiger Film!Fazit: Interessant und reich an irren Details und Infos – wird in der zweiten Hälfte aber leider schleppend!

Rating: ★★★☆☆

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