Get Out

Fotograf Chris (Daniel Kaluuya) fährt mit seiner Freundin Rose (Allison Williams) in ihre Heimatstadt um ihre Eltern kennen zu lernen. Nach dem herzlichen Empfang den Dean (Bradley Whitford) und Missy (Catherine Keener) ihm bieten erkennt er aber schon bald daß im Hause seiner potentiellen Schwiegereltern eine töfliche Gefahr droht …

Der neue „Trend“ Horrorfilm? Womöglich. Es gibt immer mal wieder diese Titel, meist klein und mit unbekannten Darstellern, meist im Horrorbereich angesiedelt, die dann mittels Internethype zu kleinen Blockbustern werden, insbesondere bei meist sehr überschaubarem Produktionsbudget. Dieser hier hat auch das Zeug dazu, aber nicht in allen Belangen die Qualität: wer sich ein wenig im Genre auskennt wird nahezu alle Versatzstücke wiedererkennen, auch wenn sie bislang nicht in dieser Form zusammengesetzt wurden. Und man muß sich auf einen sehr langen Aufbau einstellen: der Film ist gut 100 Minuten und braucht gut 75 Minuten um das bedrohliche Szenario aufzubauen, bevor er dann in der Tat in den letzten 25 Minuten so richtig Gas gibt. Vorher ist es mehr fragwürdig als spannend: man hat zahlreiche Szenen die erstmal unklar erscheinen, trotzdem verwirren diese mehr als das sie durchgehend fesseln. Und bei den Darstellern macht zwar keiner was falsch, aber es sticht auch niemand so besonders hervor daß man ordentlich gefesselt wird. Auch kritisch; eine witzige Nebenfigur die für den ernsten Grundton stellenweise viel zu albern ausfällt. Aber trotzdem: schlecht ist dieser Film kein Stück und wer sich entsprechend drauf einläßt wird sicherlich einiges daran finden können – ob man diese Dinge allerdings so skeptisch sieht wie ich ist einem selsbt überlassen.

Fazit: Defintiv ein interessant montierter Genremix der allerdings viele altbekannte Elemente aufbaut und lange braucht um in Fahrt zu kommen!

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