Before I wake

Jessie (Kate Bosworth) und Mark (Thomas Jane) verloren durch einen tragischen Unfall ihren kleinen Sohn Sean (Antonio Evan Romero). Trotzd er immernoch spürbaren Trauer adoptieren sie den achtjährigen Cody (Jacob Tremblay) zu adoptieren. Schon bald erkennen sie daß der Junge eine unglaubliche Fähigkeit besitzt: Dinge die er träumt werden real …

Da gehen Marketing und Inhalt etwas auseinander: der Film wird vermarktet mit Trailern und Aufmachung wie ein weiterer typischer Horrorfilm. Ehepaar mit Adoptivkind, Kindererscheinungen und Geister aus der Vergangenheit – alles im Trend der Horrorstreifen der letzten Jahre. Aber im Grunde hat der Film andere Qualitäten und Schwerpunkte und ist trotz dem starken Horroraspekt sehr wohl auch im Bereich Drama und Fantasy einzuordnen. Insbesondere ist das Thema Trauer präsent, wie ein Ehepaar versucht nach dem Verlust des Sohnes wieder klar zu kommen. Das bedeutet wohl: viele Leute die dem Film sehr wohl auf der tragischen Ebene was abgewinnen können werden ihn in dem Denken das es einfacher Horrorkram ist auslassen – das ist schon schade. Wer es aber dennoch versucht: spannend, traurig und fantasievoll sind gegeben. Aber keine Revolution des Genres.

Fazit: Weniger Horror, mehr düstere Fantasy mit hohem Dramaanteil!
3 Punkte

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