Die Schöne und das Biest

Die gutmütige und schöne Belle (Emma Watson) lebt mit Vater Maurice (Kevin Kline) im Dorf Villeneuve lebt. Bei einer Reise gerät Maurice in ein verwunschenes Schloß und die Hände des Biestes (Dan Stevens). Um ihren Vater zu befreien tauscht sich Belle gegen ihn und begibt sich in die Gefangenschaft des Bietes. So freundet sie sich mit ihm und den anderen Bewohnern des Schlosses an …

Das Dschungelbuch hats vorgemacht, nun geht’s weiter: Disney kramt seine eigenen alten Zeichentrickklassiker hervor und bringt sie in Realverfilmungen neu auf die Leinwand. Ich bin da sehr skeptisch da mir der Erstgenannte wenig gefallen hat und ich das rechnerische Kalkül dahinter stark ablehne. Trotzdem habe ich mich mit diesem hier befasst und komme am Ende zu einem doch versöhnlichen Gesamteindruck. Dabei war ich insbesondere am Anfang extrem genervt: eine nutzlose zehnminütige Gesangseinlage in einem Dorf das wie ein Set aussieht und dabei auch noch furchtbarer deutscher Gesang auf die nicht dazu passenden Lippenbewegungen gelegt – das ließ an das Schlimmste denken. Eine Befürchtung war dann auch passend, nämlich daß mitunter überlange Gesangseinlagen passieren die in den jeweiligen Momenten verweilen und nur Momente unterstreichen, aber keine Geschichte weiterführen. Aber ansonsten stimmt das Meiste: Stimmung, Burgsets, Figuren und die traurige und romantische Grundstimmung werden brauchbar und korrekt transportiert. Und die größte Wucht des Films: Emma Watson. Die besitzt eine geradezu unfassbare Austrahlung die den Zuschauer direkt in ihren Bann zieht. Daher kann man an Absicht und diversen Punkten Anstoss nehmen – letztlich dürfte der Film demjenigen der wirklich wissentlich „Die Schöne und das Biest“ schauen mag genau das gewünschte liefern.

Fazit: Romantisch, aufwendig und alleine von Emma Watson getragen – dafür dehnen die überlangen Gesanseinlagen den Film unnötig!

 

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