Within

John Alexander (Michael Vartan) zieht mit seiner Frau Melanie (Nadine Velazquez) und Tochter Hannah (Erin Moriarty) in ein idyllisches Vorstadthaus. Schon bald fällt der Familie jedoch ein unangenehmer Nachbar sowie merkwürdige Vorgänge im Haus auf – obendrein taucht eine gruselige Vorgeschichte auf …

Ich bin in den 90ern und den 2000ern viel in Videotheken herum gestiefelt und hab mir billige, schlichte Horrofilme ausgeliehen – und bei diesem hatte ich wieder Gefühl einen solchen altmodischen Titel in den Händen zu haben. Eigentlich gibt’s nichts, rein garnichts was am Film irgendwie neu ist, es ist das altbekannte Märchen einer Familie die in ein Haus zieht und wo sich der scheinbare Traum vom Glück recht schnell in einen Alptraum wandelt. Ganz clever finde ich hier daß der Zuschauer sich lange nicht sicher sein kann in welchem Genre er unterwegs ist: es könnte ein Psychothriller über einen fiesen Nachbarn sein, es könnte ein Gruselfilm mit einer Geistergeschichte sein, es könnte ein Horrorfilm über einen Hausbesetzer sein – es gibt für jede Richtung Hinweise und Signale und es dauert eine Weile bevor das entsprechend und ausreichend aufgelöst und klargestellt wird. Bis dahin hat man nichts was besonders wäre, aber auch n ichts was langweilt: der Film stellt geradliniges Spannungskino dar, verzichtet an manchen Stellen auf zu viel Blut und überrascht eiskalt mit einem heftigen Ende. Trotzdem kein Kinomaterial, aber eben gutes Zeug was man sich daheim geben kann.

Fazit: Solides Spannungskino daß sein eigentliches Genre erfreulich lange aufschiebt!
Rating: ★★★☆☆

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