A Cure for Wellness

Der junge Angestellte Mr. Lockhart (Dane DeHaan) wird nach Europa geschickt da sein Chef Mr. Pembroke (Harry Groener) nicht aus einem Wellness Aufenthalt zurückgekehrt ist. Vor Ort merkt Lockhart schnell daß die Einrichtung kein Erholungsort ist – unter der Leitung von Volmer (Jason Isaacs) werden dort bizarre Experimente an den Patienten ausgeführt. Auch Lockhart wird schnell eingewiesen …

Es muß originell sein – und gewöhnlich. Dieser Film kriegt viele vermischte Kritiken ab, stellenweise wird er unfassbar in den Himel gehoben und stellenweise wird er ziemlich zerrissen. Ich kann beides verstehen: eigentlich ist es eine altbekannte Kiste, nämlich ein mysteriöses Schloß mit dunkler Vergangenheit und eine Hauptfigur die schrittweise hinter eben das Geheimnis der Bude kommt. Daran ist nichts auszusetzen, aber es ist eigentlich recht wenig. Das Geheimnis erhält das Interesse. All das ist in eine funktionierende Stimmung eingetaucht, wobei der Trailer dabei wieder bewußt falsche Schwerpunkte setzt: die krassen Spannungsmomente sind drin, aber nicht flächendeckend, das heißt der Film erzeugt an manchen Stellen extrem krasse Momente, ist aber beileibe nicht durchgehend so. Was mir auch nicht so gefällt ist die Hauptfigur, die beim Zuschauer kaum Sympathie erweckt und darum kann es einem mitunter etwas gleichgültig sein was mit dem Kerl passiert, obendrein habe ich zumindest bei der sich schrittweise enthüllenden Backgroundstory nach und nach die Zusammenhänge verloren. Letztlich ist dies ein fast experimenteller Film, stimmig und spannend, nur eben sehr emotionsarm und überlang; außerdem hat der Showdown Aspekte die ich sonst in einem plumpen B Film sehen würde. Trotzdem kann man sich auf dieses Experiment mal einlassen.

Fazit: Spannend, eigenwillig und etwas überlang, dafür mit einigen krassen Spannungsmomenten
Rating: ★★★☆☆

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