Hacksaw Ridge – Die Entscheidung

Als Christ und Patriot meldet sich Desmond T. Doss (Andrew Garfield) zum Militärdienst und zieht in den zweiten Weltkrieg. Da er aber übrzeugter Pazifist ist weigert er sich im Einsatz eine Waffe zu tragen was stetige Probleme mit seinen Kameraden zur Folge hat. Trotzdem wächst Doss in einem aussichtslosen Einsatz über sich hinaus …

Mel Gibson war eins sowohl als Regisseur wie auch als Darsteller hoch im Kurs und hat sich durch diverse Skandalgeschichten seinen guten Ruf restlos ruiniert. Der Umstand daß er nun einen Film abliefert der nun scheinbar auf OScaniveau gehandelt wird kommt mir vor als sei er rehabilitiert – schön für ihn, aber nicht unbedingt für den Zuschauer da sich „HAcksaw Ridge“ als überaus zwiespältiges Werk erweist. Es kommt halt darauf an wie man in angeht: als reiner Unterhaltungsfilm geht er klar, hat ein ganz typsiches Handlungsgerüst von kleinen Außenseiter mit einer BEsonderheit der in schlimme Umstände gerät und dort über sich hinauswächst und zum Helden wird. Als Kriegsfilm ist das Ganze ebenso intensiv, zumal Gibson die Kriegsszenen mit eben jener Härte inszeniert wie sie auch in „Braveheart“ oder „Der Soldat James Ryan“ präsentiert wird.  Als Film der im Rennen um den besten OScar ist tagt er aber relativ wenig: sicher, er ist ein Heldengemälde für einen mann der sich diesen Titel redlich verdient hat, bringt aber keine wirkliche erzählte Geschichte und verstrickt sich oftmals in unkritischer Darstellung des Heldentums. Langweilig ist er definitiv nicht, gut inszeniert und sicherlich einen Blick wert. Aber eben auch nicht mehjr.

Fazit: Brutaler Kriegsfilm mit sehr viel Heldenverehrung, letztzlich ein reiner Unterhaltungsfilm und nicht das was er gerne mehr wäre
Rating: ★★★☆☆

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