The Great Wall

Die Söldner William Garin (Matt Damon) und Pero Tovar (Pedro Pascal) landem im 15. Jahrhundert auf der Flucht in der Wüste Gobi. Dort erreichen sie die chinesische Mauer und geraten in Gefangenschaft des General Shaos (Zhang Hanyu). Dieser führt gerade einen brutalen Krieg gegen übermächtige Kreaturen …

Den habe ich wohl unter völlig falschen Erwartungen geschaut: ich erwartete einen Hollywood Blockbuster schauen der in China spielt, hinterher scheint es eher ein chinesischer Film zu sein der eben nur der Vermarktung halber einen US Star in der Hauptrolle hat.  Insofern habe ich einen Film in einem Stil und einer Art gesehen wie ich sie nicht gewohnt bin und die mich eher irritieren: es war als würde ich eine Videospielverfilmung schauen. Soldaten stehen auf einer Mauer, Monster greifen an und so vergehen dann anderthalb Filmstunden, außer das sich die Schauplätze und Szenarien manchmal ändern. Figuren sind dabei wie Pappkameraden, selbst Matt Damon kriegt als Hauptfigur nur eine schnelle und dürftige Hintergrundgeschichte verpackt und tut kaum mehr als in den diversen Actionszenarien eine mehr oder weniger gute Figur zu machen. Es irritiert mich auch daß außer Schlacht an Schlacht keine wirklich fortlaufende Handlung passiert. Daher: wem es reicht eine endlose Dauerschlacht in schicker Optik zu schauen kann es ja mal versuchen, aber ansonsten finde ich kaum Zuspruch hierfür.

Fazit: Hat mir nicht gegeben: handwerklich und optisch sehr zufriedenstellend, inhaltlich dünn und oberflächlich!
Rating: ★★☆☆☆

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