Passengers

Mechaniker Jim Preston (Chris Pratt) und die Journalistin Aurora Lane (Jennifer Lawrence) sindf zwei Teilnehmer einer bemannten Raummission: dabei werden alle Reisenden in Kälteschlaf versetzt und sollen erst nach 120 Jahren am Ziel aufgetaut werden Durch unerklärliche Umstände wachen Jim und Aurora jedoch auf – 90 Jahre vom Ziel entfernt …

Jennifer Lawrence und Chris Pratt – das sind zwei Namen die man als Produzent schon ganz gerne auf einem Filmplakat stehen hat. Und wenn man das dann noch als schicke Science-Fiction Romanze vermarktet hat man die Leute schnell im Kino – aber leider nicht unbedingt zufrieden, da der gegebene Trailer die Dinge im Film bewußt falsch darstellt. Der Film besteht für mich aus vier separaten Teilen, insbesondere der erste davon wurde bewußt ausgelassen: das ist eine Robinsonade über einen isolierten Mann, denn Pratt verbringt die erste halbe Stunde allein bevor Lawrence überhaupt dazukommt. Im zweiten Teil wird’s dann zu einer Romanze, im dritten zu einem Drama und im finalen Akt zu einem wilden Survivalfilm. Alle vier Teile sehen schick aus, die edle und effektvolle Umgebung macht den Film zum absoluten Sehgenuß, allerdings ändert sich der Ton von Part zu Part. Obendrein fällt es schwer Pratts Figur zu mögen da er früh im Film etwas sehr verwerfliches tut; mir viel es schwer ihm dann das folgende Stück wirklich emotional zu folgen. Aber letztlich hats für mich das ultraspannende Finale rausgehauen, ich kann aber verstehen wenn Leute gerade anhand des Trailer erher gebremst und enttäuscht den Film verlassen.

Fazit: Nicht so wie er sich vermarktet, sehr wechselhaft und nicht ohne Macken, aber trotzdem zum Ende hin ganz großes Kino!
Rating: ★★★★☆

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