Nocturnal Animals

Galeristin Susan (Amy Adams), die mit Hutton (Armie Hammer) verheiratet ist erhält Post von ihrem Ex Edward (Jake Gyllenhall) der seit 20 Jahren verschwunden war. Er sendet ihr ein Mauskript mit einer brutalen Geschichte die jedoch mehr und mehr Ähnlichkeiten mit Susans eigenem Leben aufweist …

Ich unterscheide immer wann ein Film etwas ist und wann er einfach nur etwas sein möchte. Iin diesem Fall ist von letzterem viel gegeben, es sei genannt der Vorspann der für den restlichen Film völlig unerheblich ist und wohl gezielt Stimmung und Ekel aufbaut, aber nur des Effektes halber da er inhaltlich nichts zu sagen hat. Des weiteren dürfte dies wahrscheinlich der zeitsparendste Film des Jahres sein da man hier drei Handlungen hat die jeweils für einen eigenen Film gereicht hätten wenn man sie ausgeführt hätte, so aber in jeweils komprimierter Form in eins zusammengedrückt wurden: da ist die Heldin die liest, deren Vergangenheit die durchleuchtet wird so wie das Gelesene Buch das als Film präsentiert wird. Letzterer hätte bei voller Ausfertigung vermutlich einen Psycho-Thriller im Sinne von Kurt Russells „Breakdown“ ergeben und wäre für mich sicherlich der spannendste Film der drei. So ist es aber ein stetiges zappen zwischen verschiedenen Ebenen wobei der Film sehr wohl Spannung aufbaut und ein paar faszinierende Momente hat, aber eben vieles dem Selbstzweck dient. Immerhin gibt es mit Michael Shannon und Aaron Taylor-Johnson zwei sehr gute Nebendarsteller wobei insbesondere letzterer mich unglaublich überzeugt als Verrückter den ich ihn nicht zugetraut hätte. Ob man den Film wirklich gut findet muss man selbst entscheiden so verrückt wie er gerne gewesen wäre ist er sicherlich nicht.

Fazit: Sehr merkwürdiger Film auf eigenartige Weise konstruiert!

Rating: ★★★☆☆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.