Shut In

Psychologin Mary Portman (Naomi Watts) praktiziert in einem einsamen, ablegenen Waldhaus und pflegt obendrein ihren seit einem Unfall katatonischen Sohn Stephen (Charlie Heaton). Dann aber beginnt sie in den stillen und einsamen Nächten mehr und mehr merkwürdige zu hören – schon bald wird ihr klar daß eine unheimliche Bedrohung immer näher kommt …

Ich hatte bereits im Vorfeld gehört das von diesem Titel nicht sonderlich viel zu erwarten sei, das fertige Resultat hat mich aber dann doch überrascht (leider nicht positiv). Der Film zerfällt in zwei sehr unterschiedliche Teile: in den ersten 55 Minuten befinden wir uns einfach mit der Hauptfigur im Haus und schauen ihr bei ihrem Alltag zu und immer wenn es Nacht wird wird es unheimlich gruselig und es passieren merkwürdige Dinge. Dabei greift der Film jedoch permanent zu zwei altbekannten Methoden: zum einen brutale jumpscares die zwar sehr effektiv sind aber gleichermaßen plump, auf der anderen Seite der ständige Einsatz von Traumsequenzen. Die Hauptfigur erlebt mehrfach schräges Zeug was sich dann im letzten Moment als Traum erweist auch wenn dabei die Stimmung passt und man sich wirklich hier und da mal erschreckt bekommt man trotzdem keine ordentliche Story erzählt. Dann löst der Film von einer Sekunde auf die andere sein Geheimnis auf und wirdt recht schnell zu einem völlig austauschbaren Normalo gegen Psycho Ding. Da einem die Charaktere ziemlich egal sind fiebert man auch nicht wirklich mit, deswegen sei dieser Film lediglich Horrorunerfahrenen ans Herz gelegt, sonst stellt dies eigentlich komplett das pure Austauschbare da.

Fazit: Die Atmosphäre stimmt und ein paar Schocker sitzen der Film, selber reizt aber mit der unoriginellen Pointe kein Stück!

Rating: ★★☆☆☆

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