Wiener Dog

Ein liebenswürdiger Dackel wandert durch die Welt und erhält stetigen Einblick in die Seelennöte seiner wechselnden Besitzer: für Remi (Keaton Nigel Cooke) ist das Verhältnius zu seinen Eltern Dina und Danny (Julie Delpy und Tracy Letts) gestört, die zurückhaltende  Dawn Wiener (Greta Gerwig) geht eine unglückliche VErbindung mit Brandon (Kieran Culkin) ein – und der erfolglose Drehbuchautoren Dave (Danny DeVito) hofft doch noch auf einen Durchbruch …

Früher hätte ich sowas von mir aus gewußt: der Film ist quasi eine Fortsetzung des Films „Willkommen im Tollhaus“ da zumindest zwei Figuren aus dem Teil hier erscheinen. Ansonsten geht der Film als Episodenfilm durch: vier Geschichten in denen Schmerz, Leid, Kummer Tod und sonstige Dinge erscheinen, vier Episodenfilm die von menschlichem Seelenleid und Elend berichten und deren Bindeglied ein komischer Dackel ist der dort herumspaziert und allem und allen begegnet. Dies ist eigentlich kein Spielfilm, dies ist eigentlich ein Arthouse Experiment – und eins mit dem ich nichts anfangen konnte. Es fehlt eine entsprechende Dramaturgie, es fehlt mir ein griffiger Zusammenhang – ich sehe lediglich 80 Minuten Film mit sprechenden Menschen die mich nicht erreichen und einem Hund der zwischen diesen Gestalten herumwuselt und eigentlich kaum etwas beiträgt. Es mag genug feingeistige Filmliebhaber geben die dieser Aktion was abgewinnen können – ich hab sie schlichtweg nicht kapiert und überlasse sie denjenigen die was damit anfangen können.

Fazit: Merkwürdige Episoden in einem sich sehr merkwürdig anfühlenden Film!
Rating: ★★☆☆☆

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