Hell and High Water

Aus einem finanziellen Notfall heraus reisen die Brüder Tanner (Ben Foster) und Toby Howard (Chris Pine) durch Mexiko und rauben Banken raus. Damit erregen sie das Interesse das Texas Rangers Marcus Hamilton (Jeff Bridges) der sich mit seinem Parter Alberto (Gil Birmingham) auf die Jagd des Duos macht …

Ich sah diesen Film in einer Sneak Preview ohne je davon gehört zu haben und war somit auch relativ unschlüssig in welche Richtung das Ganze gehen sollte – lustig, spannend oder dramatisch. Ohne dieses Wissen merkte ich recht schnell daß ich einen Film sehe der sich in diesem Punkten nicht ganz sicher zu sein scheint: die Handlung hat im Grunde einen Drama Unterbau, tendiert oftmals in Richtung Thriller, bringt aber insbesondere mit Jeff Bridges Figur einen hohen Humorfaktor rein. Wirkt auf mich etwas unentschlossen, hat mir aber trotzdem gefallen: der Film ist nicht auf Action, laue Gags oder Gewalt raus, sondern etabliert ausgebaute Figuren die aus nachvollziehbaren Motiven ihre Tagen vollbringen – und Filme die einem einfach nur was erzählen wollen haben mittlerweile auch einen gewissen Seltenheitswert. Ebenso könnte man es kritisieren daß etwa Ben Foster als durchgeknallter Waffenschwinger oder Jeff Bridges als kauziger Marshall etwas fantasiearm genau nach ihren typischen Rollenbildern besetzt wurden, aber auch das ist eigentlich kein Klagegrund. Letztlich ist dies ein brauchbarer Film der nicht unbedingt im Kino zu schauen ist, als kurzweiliges und abendfüllendes Machwerk aber restlos in Ordnung geht.

Fazit: Solider Thriller mit Dramaanteil, von guten Darstellern sehr gut getragen!
Rating: ★★★☆☆

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