Deepwater Horizon

Auf der Ölbohranlage Deepwater Horizon kommt es 2010 kurz zu einem fatalen Vorfall. Trotz der Warnungen der Chef-Techniker Mike Williams (Mark Wahlberg) und Jimmy Harrell (Kurt Russell) wird ein riskantes Bohrverfahren angewandt bei dem es zu einer schlimmen Explosion kommt – und für die noch auf der Insel feststeckenden Menschen beginnt ein Kampf ums Überleben …

Ich gebe es eigentlich immer zu wenn ich einen Film nicht verstehe – hier ist es dann mal wieder soweit: klar, es ist eigentlich ein ganz normaler Katastrophenfilm nach völlig vorhersehbarer Dramaturgie der an allen Punkten komplett nach Schema F verfährt. Man bekommt einen strahlenden, keimfreien Helden, es wird die Station und ein paar Charaktere beleuchtet, dann geht etwas schief und das Desaster nimmt seinen Lauf. Dabei macht der Film aber etwas daß ich ihm im Grunde hoch anrechne: er erklärt sehr lange die technische Warte, was dort eigentlich gemacht wird, was letztlich zur Katastrophe führt und wie diese aussieht. Es ist schön daß man dem Zuschauer zutraut all diese Dinge zu verstehen und zu kapieren, es hat bei mir aber schlicht und ergreifend nicht funktioniert. Daraus resultierte dann daß´ich in der zweiten Hälfte ziemlich ratlos dastand; weil ich eben nicht kapierte warum jetzt eigentlich die Katastrophe geschieht und was Wahlberg jetzt versucht um das abzuwenden. Von der Darstellung und Inszenierung ist das soweit ordentlich, wenn man denn eben verschmerzen kann keine richtigen Figuren zum mitfiebern zu haben. Und wo hier die Dramaturgie greift und wo der Film exakt und authentisch nacherzählt vermag ich ohnehin nicht zu sagen.

Fazit: Für Laien zu detailreiche technische Schilderungen wandeln sich in ein lautes und unübersichtliches Action-Inferno!
Rating: ★★☆☆☆

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