Phantastische Tierwesen und wie sie zu finden sind

Der britische Zauberer Newt Scamander (Eddie Redmayne) reist im Jahre 1926 nach New York, wobei er einen Koffer voller magischer Wesen mit sich führt. Durch einen Fehler von Jacob Kowalski (Dan Fogler) befreien sich jedoch einige Tiere die Newt nun mühsam einfangen muß – begleitet  Jacob und Tina Goldstein (Katherine Waterston) wobei ihnen Minister Percival Graves (Colin Farrell) auf den Fersen ist …

Dieser Film hatte im Grunde nie eine richtige Chance bei mir: ich fands schon absurd grausam der abgeschlossenen Harry Potter Thematik mit dem achten Buch einen reinzuwürgen, nun aber wird auch noch fürs Kino eine eigene Sequel-Serie etabliert. Und die macht im Rahmen der Umstände ein paar Dinge richtig. Das wertvollste ist wohl die Rückkehr ins vertraute Universum und zahlreiche kleine dort geschehene Dinge, vor allem eben markante Dinge wie sich bewegende Zeitungen ect. Und das völlig selbstverständliche Herummachen mit Magie. Leider hat man vor lauter Freude über die Rückkehr ins vertraute Fach glatt die Story vergessen: in der ersten Hälfte ist die Handlung wie ein Videospiel, quasi von Level zu level – fang ein tier, fang das nächste und stets so weiter. In der zweiten Hälfte werden dann großflächig Subplots errichtet, einer wird dann im Showdown ausgeführt, andere sind überdeutlich Stützen und angefangenes die dann in einem zukünftigen Werk ausgeführt werden sollen. Ich gehe auch davon aus daß es zu weiteren Filmen kommen wird, aber nicht unbedingt zu den geplanten fünf – dazu ist der Film zu oberflächlich und bietet insbesondere bei den Figuren keinerlei Tiefe oder weckt wahres Interesse. Insofern: als Fantasy-Film für sich ist die Nummer ok, als Anhängsel des Harry Potter Themas kommt er nicht mal in die Nähe des großen Vorläufers.

Fazit: Spektakulär, aber qualitativ deutlich zurück und ohne spannende Charaktere!
Rating: ★★★☆☆

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.